| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Amelie Lainka | 400 |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 8' | ||||
| 22' | ||||
| 39' | ||||
| 46' | ||||
| 74' | ||||
| 81' |
| 46' | ||||
| 61' | ||||
| 65' | ||||
| 73' | ||||
| 73' | ||||
| 83' | ||||
| 86' |
Spielbericht:
Nach drei Siegen aus vier Testspielen starteten die VfB Frauen am Sonntagmittag in die zweite Saisonhälfte. Zu Gast war die SG 99 Andernach, gegen die man im Hinspiel nicht über ein 1:1-Remis hinwegkam. Folgerichtig warnte Cheftrainer Heiko Gerber vor der Partie vor den „Bäckermädchen“, die wissen, „wie man einem Gegner wehtun kann“ und kündigte ein „intensives Spiel“ an. Und er behielt Recht.
Die VfB Frauen kamen gut ins Spiel und setzten die Gäste von Beginn an unter Druck. Nach einigen guten Möglichkeiten in der Anfangsphase erzielte Nicole Billa das erste Tor des Jahres 2026 (8., siehe: „die Tore“), Dafina Redzepi, die ihr Startelfdebüt in der 2. Frauen-Bundesliga feierte, legte wenig später nach (22.). So strahlte man Überlegenheit aus und hatte die Partie im Griff – eigentlich. Den Andernach fightete sich zurück. Ein Freistoß an der Strafraumkante, den Magdalena Schumacher stark verwandelte, brachte Andernach wieder in die Partie (39.). Die 2:1-Führung für den VfB zur Pause war jedoch weiterhin verdient.
Andernach kam hellwach aus der Kabine, nutzte eine Unachtsamkeit in der VfB-Defensive eiskalt aus und egalisierte die Partie (47.). Die VfB Frauen mussten sich kurz schütteln und hatten fortan Probleme, Lösungen gegen die leidenschaftlich verteidigenden Gäste zu finden. Diese belohnten sich für ihren Einsatz sogar mit der Führung (74.) – der Rosa Rückert in der Schlussphase jedoch noch etwas entgegenzusetzen hatte (81.). Weitere Chancen auf den Siegtreffer für den VfB waren da, jedoch haperte es an der Genauigkeit und so trennte man sich – wie auch in der Hinrunde – per Remis von der SG 99 Andernach.
Die Tore:
8. Minute: Der Freistoß von Maxi Rall wird geblockt, die Kugel landet jedoch vor den Füßen von Fabienne Dongus, die sie auf Nicole Billa weiterleitet. Nicole Billa fackelt nicht lange und schiebt ins lange Eck ein.
22. Minute: Klasse Vorarbeit von Nicole Billa mit der Hacke auf Dafina Redzepi, die sich durchtankt und der Keeperin keine Chance lässt. 2:0 VfB!
39. Minute: Freistoß an der Strafraumgrenze. Magdalena Schumacher zirkelt die Kugel an der VfB-Mauer vorbei und erzielt den Anschlusstreffer. Keine Chance für Kiara Beck.
47. Minute: Durch eine Unstimmigkeit in der VfB-Defensive fällt der Ball Leonie Krump für die Füße, die den Ausgleich erzielt.
74. Minute: Andernach schaltet bei einer Ecke schneller, gewinnt die Zweikämpfe und Malou Müller bringt die „Bäckermädchen“ erstmals in Führung.
81. Minute: Nicole Billa bringt eine perfekt getimte Flanke auf Rosa Rückert, die zum erneuten Ausgleich einnickt. Das war enorm wichtig!
Die Besonderheiten:
Reena Wichmann debütierte im VfB-Trikot. Der VfB-Winterneuzugang aus Bremen wurde heute in der 73. Spielminute für Leonie Schetter eingewechselt.
Haruka Osawa feierte ihr Comeback nach überstandener Knieverletzung. Die Japanerin ersetzte Torschützin Defina Redzepi ebenfalls in der 73. Minute.
Cheftrainer Heiko Gerber: „Kompliment an Andernach. Sie sind zurückgekommen und haben aus wenigen Chancen drei Treffer erzielt. Nach der 2:0-Führung hätten wir das Spiel zumachen müssen, wir hatten genügend Chancen. Hier hat etwas Cleverness gefehlt. Am Ende hat es sich Andernach heute auch ein Stück weit verdient, aber wir haben uns heute selbst geschlagen. Jetzt gilt es, an den Details zu arbeiten, drei Gegentore sind zu viel!“
VfB-Kapitänin Jana Beuschlein: „Wir sind enttäuscht. Wir hätten gerne mehr mitgenommen heute und waren an den Gegentoren selbst beteiligt. Das war unnötig. Vor allem nach der ersten halben Stunde, in der wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben. Hier hätten wir nachlegen und den Sack zumachen müssen. Nach 30 Minuten haben wir den Faden etwas verloren und den Gegner zurück ins Spiel geholt. Das ärgert uns. Wir müssen es konstanter zu Ende spielen und die Gegentore vermeiden. Eine 2:0-Führung müssen wir erwachsener und kontrollierter zu Ende bringen.“
So spielte der VfB: 1 Beck – 5 Temaj, 7 Redzepi (79 Osawa, 73.), 8 Rall (30 J. Castor, 83.), 16 Hechler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C) (11 Rückert, 61.), 26 Billa, 32 T. Dongus, 33 F. Dongus (9 Glaser, 46.), 77 Schetter (28 Wichmann, 73.)
Zunächst auf der Bank: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 4 Schäfer, 9 Glaser, 11 Rückert, 28 Wichmann, 29 Meßmer, 30 J. Castor, 79 Osawa
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 8. Februar, empfangen die VfB Frauen Borussia Mönchengladbach. Anpfiff in Cannstatt ist um 13 Uhr.