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2015, 20. Februar 2015
Bundesliga, 20.02.2015

VfB Stuttgart

1074
1:1 Klein (32. Min)
2:3 Niedermeier (90.+1. Min)

Borussia Dortmund

1073
0:1 Aubameyang (25. Min)
1:2 Gündogan (39. Min)
1:3 Reus (89. Min)
2:3(1:2)
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Lief erstmals in seiner neuen Heimat auf: Serey Dié

Turbulentes Ende

Zum Auftakt des 22. Spieltags empfing der VfB Borussia Dortmund. Vor ausverkauftem Haus endete die Partie sehr turbulent. Nach zwei späten Toren auf beiden Seiten unterlag der VfB mit 2:3 (1:2).

Mit drei Veränderungen gegenüber der Partie bei der TSG Hoffenheim startete die Mannschaft von Huub Stevens in die Partie. Der Kapitän Christian Gentner, an diesem Abend von Georg Niedermeier vertreten, fehlte gelbgesperrt, Moritz Leitner und Oriol Romeu nahmen zunächst auf der Bank Platz. Für diese drei begannen Serey Dié – erstmals von Beginn an im VfB Trikot und auch erstmals in der neuen fußballerischen Heimat –, Carlos Gruezo – er stand nach seiner Verletzung erstmals in diesem Jahr überhaupt auf dem Platz – und Daniel Schwaab.

Ausgeglichener Beginn

Timo Werner lief indes in seinem 50. Spiel im deutschen Fußballoberhaus auf, er ist folglich mit 18 Jahren, 11 Monaten und 14 Tagen der jüngste Spieler der Bundesligageschichte, der diese Marke erreiche und löste Julian Draxler ab.

In der Anfangsviertelstunde begegneten sich beide Mannschaften auf einem ähnlichen Leistungslevel. Die Abwehrreihen standen gut und ließen daher wenig zu. Die Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena sahen somit wenig Torraumszenen, was sie aber keineswegs davon abhielt, für eine tolle Atmosphäre beim Flutlichtspiel zu sorgen – und um mehrheitlich in der zwölften Minute Sven Ulreich zu applaudieren, der einen Kopfball von Nuri Sahin herrlich parierte.

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Bundesliga, 21.02.2015

"Die Fans haben ein enormes Gespür gezeigt"

Der VfB Sportvorstand Robin Dutt spricht im Interview über das Dortmund-Spiel, Timo Baumgartl sowie die intensive Aussprache zwischen dem Team und den Fans.

Timo Baumgartl: „Wir werden versuchen, es nächste Woche besser zu machen. Es ist momentan eine schwierige Situation. Fehler passieren, aber daraus lerne ich. Mir tut das sehr leid, aber es muss weitergehen, insofern muss ich den Kopf hoch nehmen.“
Die Stimmen zum Spiel

Klein gleicht Aubameyang aus

Auf der Gegenseite köpfte kurz darauf Martin Harnik erstmals auf das BVB-Tor, doch auch er blieb ohne Erfolg (16.). Anders Pierre-Emerick Aubameyang, der die Gästeführung erzielte (25.). Zuvor war er zwar etwas zufällig an den Ball gekommen, aber beim Dortmunder Angriff waren die VfB Profis zuvor auch nicht konsequent genug in die Zweikämpfe gegangen.

Doch angepeitscht von den VfB Fans erkämpfte sich die Mannschaft von Huub Stevens zügig die Chance zum Ausgleich, als Georg Niedermeier im Strafraum gefoult wurde. Florian Klein hielt dem Druck Stand und traf vom Elfmeterpunkt zum 1:1 (32.). Aber die Freude währte leider nur sieben Minuten, dann ging der BVB durch Ilkay Gündogan erneut in Führung. Die Gäste hatten etwas mehr vom Spiel, folglich endete der erste Durchgang auch mit diesem Ein-Tor-Vorsprung.

Georg Niedermeier verkürzt

Nach dem Seitenwechsel ersetzte Moritz Leitner Carlos Gruezo (56.), und den ersten Torschuss des VfB gab wenig später Adam Hlousek ab. Vorausgegangen war ein bissiger Zweikampf des VfB Neuzugangs Serey Dié, der somit den Ball gewann und seinen Mannschaftskollegen bediente (62.). In der Folgezeit plätscherte die Partie ein wenig vor sich hin, und elf Minuten später wurde Vedad Ibisevic für Adam Hlousek eingewechselt. Er kam somit zu seinem 200. Bundesligaspiel.

In der 76. Minute entschärfte Roman Weidenfeller eine Flanke von Florian Klein, eine Zeigerumdrehung später tat es ihm Sven Ulreich nach einem Schuss von Nuri Sahin gleich. Dann kam Filip Kostic für Daniel Schwaab in die Partie (78.), und kurz vor dem Ende der offiziellen Spielzeit erhöhte Marco Reus auf 3:1 (89.). Aber der VfB gab sich nicht auf, und Georg Niedermeier verkürzte in der Nachspielzeit auf 2:3 (90.+1) – doch es reichte nicht.