Vom 14. bis 17. Mai fand im Stadion an der Kreuzeiche die Deutsche Meisterschaft für Fußballer mit mentaler Beeinträchtigung (Fußball ID) statt. Neun Bundesländer entsandten ihre besten Spieler nach Reutlingen. Die Veranstaltung begann mit einem feierlichen Einmarsch der Mannschaften ins Stadion und einer Gruppenauslosung im Rahmen eines Festakts.
Die von den beiden PFIFF-Cheftrainern Fritz Quien und Manuel Bierig betreute Landesauswahl aus Baden-Württemberg spielte in einer Fünfer-Gruppe und überstand die Gruppenphase erfolgreich ohne Niederlage mit zwei Siegen und zwei Unentschieden. In der ersten Partie gegen Mecklenburg-Vorpommern verpasste das Team trotz klarer Überlegenheit einen Sieg, der am Ende den Ausschlag gegeben hätte, um ins Finale einzuziehen. Der zweite Tabellenplatz bedeutete somit den Einzug ins Spiel um den dritten Platz gegen Sachsen-Anhalt, den Tabellenzweiten der anderen Gruppe.
Das Spiel um die Bronze-Medaille war eine chancenreiche und spannende Partie, die letztendlich Sachsen-Anhalt mit 1:0 gewann. Wie bereits 2022 belegte Baden-Württemberg somit den vierten Platz. Titelverteidiger Hessen gewann das abschließende Finale deutlich mit 3:0 gegen Schleswig-Holstein und durfte erneut den großen Goldpokal mit nach Hause nehmen.
Die ausrichtende TSG Reutlingen erwies sich als perfekter Gastgeber und sorgte mit einem würdigen Rahmen für ein großes Fußballfest. Am Finaltag sorgte auch ein Schulwandertag für zusätzliche Stimmung im und um das Stadion.