Die Gastgeberinnen, Tabellensechster der Frauen-Bundesliga, waren von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. So gehörten ihnen auch die ersten Abschlüsse der Testpartie, die VfB Frauen konznetrierten sich zunächst auf die Arbeit gegen den Ball. Dies gelang ihnen über weite Strecken gut, lediglich einen Gegentreffer musste man in der Anfangsphase hinnehmen (Leela Egli, 10.). Offensiv setzten die VfB Frauen immer wieder Nadelstiche. Fabienne Dongus probierte es nach einer guten halben Stunde aus der Distanz, Maxi Rall lag der Ausgleich in der Schlussphase der ersten Hälfte auf dem Fuß. Auf der anderen Seite parierte VfB-Keeperin Eve Boettcher mehrfach gut. So blieb es beim knappen 0:1-Rückstand zur Pause.
Mit acht personellen Veränderungen gingen die VfB Frauen die zweiten 45 Minuten an. Zwar hatte man etwas mehr vom Spiel, der letzte Pass war jedoch oftmals etwas zu ungenau, sodass Großchancen weitestgehend ausblieben. Freiburg zeigte sich hingegen effektiv, erhöhte nur zehn Minuten nach Wiederanpfiff auf 2:0 (Nia Szenk, 56.) und machte kurz vor Spielende den Deckel drauf (Ingibjörg, 87.).
VfB Frauen-Cheftrainer Heiko Gerber: „Die Niederlage geht in Ordnung, auch wenn sie eventuell etwas zu hoch ausfällt. Wir konnten heute mit einem Bundesligisten, der sich seit Jahren in der Liga etabliert hat, gut mithalten. Wir hatten viele Ballgewinne, haben gut gegen den Ball gearbeitet aber auch noch einige Ungenauigkeiten im Spiel. Daran werden wir weiter arbeiten. Ich bin mit unserem heutigen Auftritt nicht unzufrieden.“
So spielten die VfB Frauen in der ersten Halbzeit: 25 Boettcher – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 5 Temaj, 8 Rall, 11 Rückert, 16 Hechler, 26 Billa, 30 J. Castor, 33 F. Dongus (C)
So spielten die VfB Frauen in der zweiten Halbzeit: 25 Boettcher – 3 Müller, 5 Temaj, 7 Redzepi, 9 Glaser, 13 Kopp, 18 Spengler, 19 Hirano, 20 Beuschlein (C), 29 Meßmer, 32 T. Dongus