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Profis 2. Februar 2026

Historische Punktausbeute

Der VfB spielt derzeit eine der besten Bundesliga-Saisons seiner Geschichte. Das hat Auswirkungen auf die Tabelle und hängt mit der Entwicklung des Teams zusammen.

Zwei Schlüsselszenen lagen nur zwei Minuten auseinander. Erst schoss Ermedin Demirovic den Ball aus 17 Metern unhaltbar ins rechte Eck, kurz vor Abpfiff parierte Alexander Nübel mit einem Reflex gegen Freiburgs Bruno Ogbus. In einer dramatischen Schlussphase sicherte sich der VfB am Sonntagnachmittag den Bundesliga-Heimsieg gegen den SC Freiburg (1:0), an dem Offensive und Defensive gemeinsam ihren Anteil hatten. Die Jungs aus Cannstatt zeigten einmal mehr eine Willensleistung.

„Mit zunehmender Dauer konnten wir den Druck nochmals erhöhen und blieben zugleich defensiv sehr aufmerksam“, analysiert Cheftrainer Sebastian Hoeneß und macht seiner Mannschaft ein Kompliment: „Für uns ist der Heimsieg ein ‚Big Point‘ und ich kann der Mannschaft ein großes Lob aussprechen, wie sie in der gesamten Partie drangeblieben ist.“ Das Team mit dem roten Brustring sicherte sich somit die Bundesliga-Punkte 37, 38 und 39. Das hat sogar historische Folgen.

Sebastian Hoeneß: „Weitere Schritte folgen lassen“

Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel in der Saison 1995/1996 stellt es die zweitbeste Punktzahl dar, die der VfB jemals nach 20 Spieltagen gesammelt hat. Nur in der Vizemeister-Saison 2023/2024 lief es noch besser – zu jenem Zeitpunkt hatten die Jungs aus Cannstatt gar 40 Zähler auf ihrem Konto. „Die aktuelle Punktausbeute ist richtig gut“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet zugleich ein: „Wir wissen aber auch, dass wir mit dieser Punktzahl noch nichts erreicht haben, sondern weitere Schritte folgen lassen müssen.“

Den ‚Flow‘ fortsetzen, das Momentum aufrechterhalten. Im Kalenderjahr 2026 gewann der VfB vier von fünf Bundesliga-Begegnungen und kam gegen Union Berlin zu einem 1:1 – das führt zu 13 von 15 möglichen Punkten. In der Tabelle schob sich das Team von Chefcoach Sebastian Hoeneß auf den vierten Rang vor – nur nach dem siebten und achten Spieltag der laufenden Saison stand der VfB noch einen Platz höher.

Fabian Wohlgemuth: „Gutes Polster erarbeitet“

Fabian Wohlgemuth zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden mit dieser Momentaufnahme: „Wir haben uns ein wirklich gutes Polster erarbeitet und nehmen uns vor, auch die bevorstehenden 14 Spiele in der Bundesliga so erfolgreich wie möglich zu gestalten.“ In der Mannschaft sei derzeit eine gute Mischung aus Fokus und Leichtigkeit zu spüren, wie der Vorstand Sport erklärt: „Die Mannschaft ist gewachsen und entwickelt sich weiter.“ Ein positiver Prozess, der weitere Punkte und Erfolge bringen soll.

Die nächsten Termine:

Auch die neue Woche wird für den VfB mehrere Spiele bereithalten und somit eine „englische“ sein. Am Mittwoch, 4. Februar 2026, findet das DFB-Pokal-Viertelfinale statt – die Jungs aus Cannstatt treten ab 20.45 Uhr beim Zweitligisten Holstein Kiel an. Am Samstag, 7. Februar 2026, geht’s in der Bundesliga weiter – im Rahmen des 21. Spieltages gastiert der VfB ab 15.30 Uhr beim FC St. Pauli in Hamburg.