Als Spieler Sporting Lissabons traf Tiago Tomás zu Beginn seiner Karriere insgesamt viermal auf den FC Porto. Am Donnerstagabend steht der VfB-Angreifer den „Drachen“ aus der portugiesischen Hafenmetropole erneut gegenüber. Vor dem UEFA Europa League-Achtelfinal-Hinspiel in Bad Cannstatt stand der 23-Jährige den anwesenden Journalisten Rede und Antwort.
Tiago Tomás über…
… den kommenden Gegner FC Porto: „Wir haben das Team gut analysiert. Sie agieren sehr kompakt und stehen defensiv sehr gut. Sie bringen viel Intensität auf den Platz, der wir einiges entgegenhalten müssen. Aber auch wir wissen um unsere Qualitäten und wollen zeigen, dass wir den FC Porto vor Herausforderungen stellen können.
… die Favoritenrolle: „Ich glaube, dass es keinen Favoriten gibt, aber wir spielen zunächst zuhause und spüren die Verantwortung, gut zu spielen. Wir wollen gewinnen und hoffen, dass unsere Fans auch Spaß haben. Als ich für Sporting gespielt habe, war Porto einer unserer Rivalen, heute habe ich vor allem Respekt für sie. Es wird ein besonderes Spiel für mich und meine Familie und Freunde. Wir wollen es für unsere Fans noch besonderer machen.“
… seine bevorzugte Position: „Eine Lieblingsposition habe ich nicht. Das liegt daran, dass ich auf vielen Positionen im Angriff spielen kann und in der Regel keine Probleme habe, mich dort einzufinden. Ich denke, dass das etwas ist, das sowohl für mich als auch das Team von Vorteil ist, weil ich so meine verschiedenen Qualitäten einbringen kann.“
… die Bedeutung der Achtelfinal-Begegnung gegen den FC Porto: „Wir sind noch in allen drei Wettbewerben dabei und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Gegen welches Team oder in welchem Wettbewerb unser kommendes Spiel stattfindet, spielt für uns dabei aber keine Rolle. Das nächste Spiel ist immer das wichtigste. Dieses Mindset hat uns in die Position gebracht, in der wir uns nun befinden. Wir wollen zuhause mit einem Sieg vorlegen, wissen aber auch, dass wir über insgesamt 180 Minuten und auch auswärts beweisen müssen, was in uns steckt.“
… seine Zeit in Deutschland und Besonderheiten des deutschen Fußballs im Vergleich zum portugiesischen: „Es sind zwei verschiedene Welten, so viel kann ich sagen. Für mich persönlich läuft es gut hier und ich bin glücklich darüber, meinen Weg so zurückgelegt zu haben, auch wenn es bisher nicht immer ideal lief. Daher bin ich umso glücklicher, nun wieder in Stuttgart zu sein. Den deutschen Fußball macht besonders, dass auch in unteren Ligen und bei kleineren Clubs tausende Zuschauer in die Stadien kommen. Ich denke aber auch, dass die portugiesischen Ligen immer besser werden und viel Qualität haben. Ich verfolge auch meinen früheren Club Sporting noch sehr genau. Ich hoffe, dass sie die Meisterschaft gewinnen können und auch in der UEFA Champions League weit kommen.“
stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | Achtelfinal-Hinspiel
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