Der Spielverlauf:
Zur Startelf gehörte ein Neuzugang – Jeremy Arévalo, dessen Verpflichtung der VfB am Freitag, 2. Januar 2026, bekanntgab, spielte von Beginn an. Der 20-Jährige war bei seiner „Premiere“ an einer der ersten Aktionen beteiligt. Er legte für Nikolas Nartey ab, dessen Heber an die Latte segelte (10. Minute). Weitere Abschlüsse von Josha Vagnoman und Justin Diehl verfehlten das Tor des FC Luzern (8./14.). Der Gast aus der Schweizer Super-League versteckte sich keineswegs – und die Jungs aus Cannstatt schalteten nach einem Angriff Luzerns schnell um, Nikolas Nartey nutzte dies zur 1:0-Führung (19., siehe „Die Tore“). Nahezu im Anschluss erhöhte Justin Diehl auf 2:0 (22., siehe „Die Tore“). Der VfB kontrollierte die Begegnung, hatte viel Ballbesitz. Die bis dato beste Torchance der Gäste vereitelte Alexander Nübel – er hielt den Schuss von Adrian Grbic mit einem starken Reflex (39.). Auf der Gegenseite scheiterte Jeremy Arévalo mit einem Flugkopfball an Luzern-Keeper Pascal Loretz (44.). Pausenstand: 2:0 für den VfB.
Erst Latte, danach Treffer
Cheftrainer Sebastian Hoeneß wechselte vollständig durch, nur Alexander Nübel blieb zunächst auf dem Rasen. Bedeutete gleichzeitig: Ermedin Demirovic gab nach überstandener Fußverletzung sein „Comeback“. Das erste Ausrufezeichen im zweiten Abschnitt setzte Badredine Bouanani, dessen Schlenzer an die Latte ging (62.). Noch besser machte es Chris Führich, der von der anderen Seite – quasi spiegelverkehrt – ins lange Eck traf und somit für das 3:0 sorgte (68., siehe „Die Tore“). Und Luzern? Machte die Testpartie nochmal spannend. Erst scheiterte Sandro Wyss am Pfosten (80.), danach verkürzten Lars Villiger und Andrej Vasovic (84./86., siehe „Die Tore“) – nur noch 3:2 aus Sicht des VfB, was anschließend auch der Endstand war.
Einige Profis fehlten beim Testspiel
Beim Testspiel gehörten einige Akteure aus unterschiedlichen Gründen nicht zum Kader. Dan-Axel Zagadou und Luca Jaquez (jeweils Muskelverletzung) sowie Ameen Al-Dakhil und Silas (jeweils krank) konnten nicht mitwirken – gleiches galt für Finn Jeltsch (Rückenprobleme) und Tiago Tomás (muskuläre Probleme). Noah Darvich und Jovan Milosevic trainierten planmäßig individuell. Bilal El Khannouss nimmt derzeit mit Marokko am Afrika-Cup teil und trifft im Rahmen des Viertelfinals am Freitag, 9. Januar 2026, um 20 Uhr, auf Kamerun.
Die Tore:
1:0 – 19. Minute: Der VfB schaltet schnell um. Über Deniz Undav und ein gewonnenes Kopfballduell von Justin Diehl kommt der Ball zu Nikolas Nartey, der sauber ins rechte Eck abschließt.
2:0 – 22. Minute: Am Strafraum passt Nikolas Nartey zu Chema, der auf Justin Diehl weiterleitet – letztgenannter trifft halbhoch ins linke Eck. Das ist gut herausgespielt.
3:0 – 68. Minute: Mit Tempo zieht Chris Führich vom linken Flügel nach innen und schlenzt den Ball ins rechte Toreck – ein sehenswerter Treffer.
3:1 – 84. Minute: Luzern verkürzt in der Schlussphase. Lars Villiger nutzt einen Konter der Gäste und lässt VfB-Keeper Fabian Bredlow bei seinem Abschluss keine Chance.
3:2 – 86. Minute: Das Testspiel schien entschieden, aber Luzern macht’s nochmal spannend. Andrej Vasovic dribbelt über die rechte Seite in den Strafraum und schließt trocken ins lange Eck ab.
Die Trainerstimme:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß sagt: „Insgesamt bin ich mit den ersten 70 Minuten zufrieden, aber nicht mit den letzten 20. Grundsätzlich ging es darum, in den Rhythmus zu kommen und Automatismen wieder aufzunehmen. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, haben gute Aktionen kreiert und können durchaus höher führen. Gegen Ende des Spiels hatten wir zu leichte Ballverluste und müssen es schaffen, die eine oder andere Situation besser zu lösen.“
Die Aufstellung:
1. Halbzeit: 33 Alexander Nübel – 4 Josha Vagnoman, 6 Angelo Stiller, 7 Maximilian Mittelstädt, 17 Justin Diehl, 20 Leonidas Stergiou, 24 Jeff Chabot, 25 Jeremy Arévalo, 26 Deniz Undav (C), 28 Nikolas Nartey, 30 Chema
2. Halbzeit: 33 Alexander Nübel (62. – 1 Fabian Bredlow) – 3 Ramon Hendriks, 9 Ermedin Demirovic, 10 Chris Führich, 15 Pascal Stenzel, 16 Atakan Karazor (C), 18 Jamie Leweling, 22 Lorenz Assignon, 27 Badredine Bouanani, 43 Leny Meyer (70. – 35 Mirza Catovic), 58 Ivan Knezevic
Die nächsten Termine:
Der VfB befindet sich weiterhin in der Vorbereitung. Weitere Testspiele sind nach derzeitigem Stand nicht geplant, stattdessen finden zwei Bundesligapartien in den nächsten Tagen statt. Am Samstag, 10. Januar 2026, 18.30 Uhr, treten die Jungs aus Cannstatt bei Bayer Leverkusen an. Am Dienstag, 13. Januar 2026, 18.30 Uhr, folgt gegen Eintracht Frankfurt das erste Heimspiel des Jahres. Diese beiden Begegnungen sind zudem der offizielle Abschluss der Hinrunde 2025/2026.