Als Silas im Sommer 2019 vom Paris FC aus der zweiten französischen Liga nach Cannstatt wechselte, dauerte es nicht lange, ehe der junge Kongolese ein wichtiger Bestandteil des VfB-Teams wurde. Er überzeugte mit seinen Dribblings, mit seinen Überraschungsmomenten, und auch mit seiner positiven Art. Zum Wiederaufstieg in die Bundesliga im Sommer 2020 trug Silas mit sieben Treffern und acht Vorlagen in 29 Einsätzen maßgeblich bei. Noch besser lief es für den „Flügelflitzer“ in der anschließenden Serie 2020/2021 – mit elf Toren und fünf Vorlagen in 23 Bundesligaeinsätzen avancierte er zum „Rookie of the year“, wie ihm eine DFL-Auszeichnung nach 34 Spieltagen bestätigte. Ab April 2021 bremste ihn eine Knieverletzung aus, in der Folgesaison zog er sich eine Schulterverletzung zu.
Ein Treffer als Sinnbild für seine Dribbelpower
Vielen VfB-Fans wird auch jener Silas in Erinnerung bleiben, der in der Vizemeistersaison 2023/2024 mit seinen Dribblings verzückte. Sinnbildlich dafür: Sein letztes Tor im Trikot mit dem roten Brustring, das er am 34. Spieltag der Saison 2023/2024 beim 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach erzielte. Damals nahm der Rechtsaußen in der 82. Minute an der Mittellinie Fahrt auf, ließ drei Gegenspieler stehen, tankte sich in den Strafraum und schoss den Ball kompromisslos in die kurze Ecke. Jener Treffer zum 4:0 wurde zum „Tor des Monats“ ausgezeichnet und landete bei der ARD-Wahl zum „Tor des Jahres 2024“ auf Rang vier. Nachdem er in der vergangenen Saison 2024/2025 bereits auf Leihbasis für Roter Stern Belgrad auflief, ist nun die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.
Der 27 Jahre alte Offensivspieler wechselt nach insgesamt 132 Pflichtspielen, 35 Toren und 21 Vorlagen für den Club aus Cannstatt zum 1. FSV Mainz 05.
Fabian Wohlgemuth, Vorstand Sport des VfB, sagt: „Silas hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass der direkte Wiederaufstieg gelang und sich der VfB anschließend wieder in der Bundesliga etablieren konnte. Er wird uns aufgrund seiner außergewöhnlichen fußballerischen Fähigkeiten und wegen seiner positiven Art in guter Erinnerung bleiben. Wir wünschen Silas alles Gute für die Zukunft und danken ihm für die gemeinsame Zeit beim VfB.“