Nach Mainz ist vor Mainz: Drei Tage nach dem Aufeinandertreffen in der Bundesliga tritt der VfB am Mittwochabend ab 18 Uhr erneut gegen den 1. FSV Mainz 05 an, diesmal im DFB-Pokal und im Heimstadion der Rheinhessen, der Mewa Arena. Dass man bereits am Sonntag gegen den gleichen Gegner auf dem Rasen gestanden hatte, kann in der Vorbereitung helfen, so Sebastian Hoeneß. „Ich glaube, dass sie zuhause offensiver agieren werden, vor allem beim Anlaufen, so wie sie es nach dem Rückstand am Sonntag getan haben.Natürlich ist es ungewöhnlich, sich so schnell wiederzusehen und man überlegt, wie man den Gegner vor neue Probleme stellen kann, ohne die eigene Mannschaft zu verunsichern. Ich glaube aber nicht, dass man morgen irgendwelche Psychospielchen erwarten kann. Die grundsätzliche Spielanlage werden weder Bo Henriksen noch ich verändern.“
Ganz gleich, wie die Mainzer ihr Pokal-Heimspiel angehen, weiß der Cheftrainer: „In Mainz zu spielen ist immer unangenehm und schwierig. Es ist ein Pokalspiel und da geht es darum, auf den Punkt präsent zu sein. Wir wollen für uns nutzen, dass wir in solchen Spielen im vergangenen Jahr immer bestanden haben.“
Fabian Bredlow hütet das Tor
Eine personelle Maßnahme verriet der Cheftrainer bereits, sie betrifft die Torwartposition. Nachdem Alexander Nübel im Nachgang zum UEFA Europa League-Spiel in Istanbul als einziger Akteur auch im Heimspiel gegen Mainz in der Startaufstellung gestanden hatte, tritt er seinen Platz für das Pokalspiel an Fabian Bredlow ab, der bereits in den vergangenen Pokal-Spielzeiten immer wieder das Tor der Jungs aus Cannstatt gehütet hatte. „Fabi ist gut drauf und hat immer bewiesen, dass auf ihn Verlass ist“, begründet Sebastian Hoeneß seine Entscheidung.
Ansonsten hält sich der Cheftrainer in Sachen Rotation bedeckt. „Ich weiß, dass es ein spannendes Thema ist. Das erste Spiel gegen Mainz ist allerdings noch keine 48 Stunden her, und ich habe noch keine finalen Entscheidungen getroffen.“ Was die Ausfälle für die Pokal-Partie betrifft, gibt es im Vergleich zum vergangenen Bundesligaspiel keine Veränderungen. Justin Diehl (Sprunggelenksverletzung) und Ermedin Demirovic (Fußverletzung) fallen definitiv aus, ein Einsatz von Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt ist erneut fraglich. „Er hat in Istanbul zum Ende des Spiels einen Schlag bekommen, was ihm noch zu schaffen macht. Wir machen einen Einsatz in Mainz davon abhängig, ob er am Abschlusstraining teilnehmen kann“, so Sebastian Hoeneß.