Access Keys:
Profis 18. Februar 2026

„Kaltschnäuzig unterwegs sein“

Mit den Playoffs beginnt die nächste Phase der UEFA Europa League. Der VfB tritt beim Celtic FC an – und muss Stadion, Gegnerqualität und eigenes Agieren händeln.

Das Warten hat ein Ende. Insgesamt 13 Jahre musste der VfB ausharren, bis er wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Clubwettbewerb spielt. Am Donnerstagabend, ab 21 Uhr, live bei RTL sowie im VfB Radio und im VfB Liveticker, ist der Moment gekommen: Als Tabellenelfter der Ligaphase haben sich die Jungs aus Cannstatt für die Playoffs der UEFA Europa League qualifiziert und treten nun im Hinspiel beim Celtic FC an. Es ist ein Aufeinandertreffen, auf das sich der VfB und seine Fans enorm freuen.

„Der Celtic Park ist ein besonderes Stadion, die Fans können richtig laut sein“, sagt Sebastian Hoeneß und ordnet ein: „Es ist ein sehr reizvolles und zugleich ein schweres Los – wir werden eine Top-Leistung brauchen.“ Der Cheftrainer hat seine Mannschaft, die am Mittwochmittag in Glasgow landete, intensiv auf die K.o.-Begegnung vorbereitet. Dazu gehört, auch verschiedene Phasen und Szenarien der Partie durchzugehen. Generell möchte der VfB aktiv auftreten. Der Rahmen einer K.o.-Begegnung hat Auswirkungen auf das Agieren auf dem Rasen.

Gute Leistung anstreben, gutes Resultat einfahren

„In den K.o.-Phasen ist es notwendig, kaltschnäuzig unterwegs zu sein – wir werden eine gute Effizienz in unserem Spiel brauchen“, sagt der 43-Jährige. Der VfB habe in der UEFA Europa League bislang gute Leistungen gezeigt, in der jetzigen Phase des Wettbewerbs gehe es zudem darum, „sich dafür auch in Form von Resultaten zu belohnen“, wie es Sebastian Hoeneß benennt. Der Celtic FC wird versuchen, genau dies zu verhindern.

Die Formkurve der Schotten, die sich als Tabellen-21. der Ligaphase für die Playoffs qualifizierten, zeigt nach oben. „Celtic durchläuft eine teils turbulente Saison und kann richtig Power entfachen“, schätzt Sebastian Hoeneß ein: „Die Mannschaft ist wieder in der Spur, ist seit mehreren Partien ungeschlagen, sie hat Qualitäten, womit sie jedem Gegner wehtun kann.“

Ermedin Demirovic spielt von Beginn an

In die Aufstellung ließ sich der Chefcoach – verständlicherweise – noch nicht konkret blicken. Ein Detail gab er bekannt: Ermedin Demirovic wird beginnen – der Stürmer präsentiert sich derzeit in starker Verfassung. Darüber hinaus hat sich die Personalsituation insgesamt entspannt, was auch damit zusammenhängt, dass die zuletzt angeschlagenen Luca Jaquez, Nikolas Nartey und Tiago Tomás wieder vollends zur Verfügung stehen. Verzichten muss das Team mit dem roten Brustring auf die verletzt fehlenden Akteure Dan-Axel Zagadou, Justin Diehl und Lazar Jovanovic.

Die Pressekonferenz in voller Länge: