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Profis 28. Januar 2026

„Haben in allen Konstellationen viel Qualität“

In den Auswärtsspielen in Rom und Gladbach stand Finn Jeltsch erstmals seit Mitte Dezember wieder in der Startformation des VfB machte einen starken Eindruck. Auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen YB bilanziert der 19-Jährige sein erstes Jahr und spricht über die Qualitäten im Abwehrverbund.

Vor ziemlich genau einem Jahr, am 3. Februar 2025, schloss sich Abwehrspieler Finn Jeltsch dem VfB an und entwickelte sich nach seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg aus der 2. Bundesliga schnell zu einer festen Größe im Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß, der große Stücke auf den 19-Jährigen hält. „Finn hat sich als Soforthilfe entpuppt, viele gute Spiele gezeigt und bringt für sein Alter ein enorm hohes Niveau mit. Natürlich gibt es aber auch Bereiche, in denen er sich noch verbessern kann.“ Seine ersten zwölf Monate in Bad Cannstatt hielten für Finn Jeltsch zahlreiche Highlights bereit: DFB-Pokalsieg in Berlin, Auszeichnung mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold, erste Einsätze für die deutsche U21-Nationalmannschaft und auch im Europapokal.

Auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Ligaphasen-Heimspiel in der UEFA Europa League gegen den BSC Young Boys schaute der 19-Jährige auf sein erstes Jahr in Bad Cannstatt zurück, blickt auf das Duell mit YB voraus und spricht über seine Qualitäten auf dem Platz.

Finn Jeltsch über…

…die Ausgangslage vor dem Spiel gegen Bern: „Wir haben nichts durchgerechnet, sondern richten unseren Fokus vollkommen auf unser eigenes Spiel. Zuerst müssen wir unsere Pflicht erledigen, denn wir haben das Achtelfinale nicht mehr in der eigenen Hand. Nach dem Spiel informieren wir uns über den Ausgang der anderen Spiele und schauen, ob es noch für die direkte Achtelfinal-Qualifikation gereicht hat.“

…den Gegner: „Man kennt die Spieler, teilweise aus der Bundesliga. In den vergangenen Tagen wurden uns unsere Gegenspieler vorgestellt und wir haben die Möglichkeit, uns über eine App Videos der Spieler zur Vorbereitung anzuschauen. Wir wissen um die individuelle Qualität der Young Boys.“

…die Variabilität in der VfB-Defensive: „Wir haben in den vergangenen Monaten viel rotiert und in verschiedenen Systemen gespielt. Mir liegt es, wenn ich hochstehen und aktiv zum Spielaufbau beitragen kann. Wir haben unterschiedliche Qualitäten, weswegen ich keinen Lieblings-Abwehrkollegen habe. Am meisten habe ich wohl mit Jeff Chabot gespielt, aber wir verfügen in allen Konstellationen über viel Qualität.“

…seine Stärken und sein Selbstverständnis auf dem Platz: „Ich habe in der Jugend lange als Achter gespielt – eine Position, auf der man häufiger zu Vorstößen ansetzen kann, wohingegen ich als Innenverteidiger das ganze Spiel vor mir habe. Es ist in meinem Kopf verankert, in gewissen Situationen vorzustoßen. Ich sehe mich als offensiv denkenden Innenverteidiger, der stark am Ball ist, aber auch Geschwindigkeit und Zweikampfstärke mitbringt. Neben dem Platz bin ich sehr ehrgeizig, investiere viel in meinen Körper und bewahre bei kleineren Rückschlägen wie in der Hinrunde meine Ruhe.“

…seine Anfangszeit in Stuttgart und die Unterstützung seiner Familie: „Ich habe mich in Stuttgart sehr schnell eingefunden und wohlgefühlt. Dabei hat geholfen, dass ich auf Anhieb viel Spielzeit bekommen habe, womit man nicht unbedingt rechnen konnte. Für mich geht es in der nächsten Zeit darum, mich weiterhin an die Intensität zu gewöhnen und fit zu bleiben.“

…die Unterstützung seiner Familie und Freunde: „Dadurch, dass es aus Nürnberg nicht so weit nach Stuttgart ist, besuchen meine Familie und meine Freunde häufig unsere Spiele. Wenn wir frei haben, fahre ich selbst auch oft in die Heimat. Ich habe zu meinem engen Kreis eine tiefe Verbindung.“

Die Pressekonferenz in voller Länge:

stadion aktuell | UEFA Europa League 2025/2026 | 8. Spieltag

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Die Themen sind:

  • Editorial: Dietmar Allgaier und Alexander Wehrle
  • Profis: Interview mit Ermedin Demirovic
  • Zu Gast: BSC Young Boys
  • VfB-Frauen: The next step
  • MHP Arena: Karrieremesse 2026

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