Die Top 3 zu Celtic gegen VfB
Blick zurück: Ein kurioses Wiedersehen
Der VfB und der Celtic FC treffen am Donnerstag zum dritten Mal in einem Pflichtspiel aufeinander. Im UEFA-Cup-Achtelfinale der Saison 2002/2003 unterlag der VfB im Hinspiel in Glasgow trotz des zwischenzeitlichen Führungstreffers von Kevin Kuranyi mit 1:3 und siegte im Rückspiel mit 3:2. Letztlich reichte Celtic der Vorsprung aus dem Hinspiel zum Weiterkommen. Die Schotten erreichten unter ihrem Trainer Martin O’Neill damals gar das Endspiel (2:3 n.V. gegen den FC Porto). Der 73-jährige Nordire bekleidet auch derzeit das Cheftraineramt bei den „Bhoys“.
Bilanz gegen schottische Clubs: Auswärts ausbaufähig
Der VfB absolvierte auf internationalem Parkett insgesamt zwölf Spiele gegen schottische Vertreter. Die Bilanz: Je fünf Siege und Niederlagen sowie zwei Remis bei einem Torverhältnis von 16:16. Nachdem es im International Football Cup (ICF) in der Saison 1964/1965 zum Duell mit Dunfermline Athletic (0:1 nach Hin- und Rückspiel) kam, dauerte es bis zur Jahrtausendwende, ehe erneut ein Duell zwischen dem VfB und einem schottischen Club anstand. Zunächst traf der Club aus Cannstatt in der ersten Runde der UEFA-Cup-Saison 2000/2001 auf den aktuellen schottischen Tabellenführer Heart of Midlothian (3:3 nach Hin- und Rückspiel), wobei der VfB dank zweier Auswärtstore weiterkam. Im Achtelfinale der Spielzeit 2002/2003 folgte im gleichen Wettbewerb die bislang einzige K.o-Spielpaarung mit dem Celtic FC (4:5 nach Hin- und Rückspiel, siehe „Blick zurück“).
Seither traf der VfB nur noch auf einen Club aus Schottland – Celtics großen Stadtrivalen Rangers FC. Gleich dreimal (2003/2004, 2007/2008 und 2009/2010) wurden beide Clubs in der der UEFA Champions League in eine Gruppe gelost. In den ersten beiden dieser Saisons setzte sich immer das Heimteam durch, in der Saison 2009/2010 kam der VfB daheim zu einem 1:1 und siegte in Glasgow mit 2:0. Es war der erste Sieg der Jungs aus Cannstatt im sechsten Anlauf in Schottland.
Gutes Omen für den VfB? Im „Paradise“ hakt es mitunter
Zuletzt konnte der Celtic FC die besondere Stimmung im heimischen Celtic Park, dem „Paradise“, nicht für sich nutzen: Die Grün-Weißen gewannen nur eines der letzten zehn Heimspiele in K.o.-Runden großer europäischer Wettbewerbe (drei Remis, sechs Niederlagen) und verloren dabei die jüngsten vier allesamt, wobei sie in jedem dieser vier Spiele zwei oder mehr Gegentore hinnehmen mussten.
Comeback in der K.o.-Phase: Alles oder nichts
Der VfB bestreitet erstmals seit der Saison 2012/2013 wieder eine K.o.-Runde in einem europäischen Wettbewerb, damals unterlagen die Jungs aus Cannstatt im Achtelfinale der UEFA Europa League Lazio Rom mit 1:5 nach Hin- und Rückspiel.
In der Ruhe liegt die Kraft: Celtic trifft häufig nach Standards
Nur der FC Midtjylland (neun) erzielte in dieser Saison in der UEFA Europa League mehr Tore nach Standardsituationen als Celtic Glasgow (acht) – vier der letzten fünf Tore von Celtic in diesem Wettbewerb fielen nach ruhenden Bällen (drei Eckbälle, ein Elfmeter).
Zuschauer: Voller Support im „Paradise“
Das Gästekontingent für den Celtic Park ist bereits vergriffen. Alle Auswärtsfahrer finden in den Faninfos alles Wichtige zum Besuch der Stadt und des Stadions.
Schiedsrichter: Belgisches Gespann mit Unterstützung aus dem Nachbarland
Erik Lambrechts (SR, Belgien), Mathias Hillaert (SR-A1, Belgien), Kevin Monteny (SR-A2, Belgien), Jasper Vergoote (Vierter Offizieller, Belgien), Bram Van Driessche (VAR, Belgien), Pol van Boekel (VAR-A, Niederlande).
Viermal UEFA Champions League, einmal UEFA Europa League: Erik Lambrechts gehört in dieser Spielzeit zu den gefragtesten Referees auf internationalem Parkett. Er leitete unter anderem das Heimspiel Borussia Dortmunds gegen Bodö/Glimt (2:2). Insgesamt blickt Erik Lambrechts auf 18 Einsätze in den drei großen europäischen Wettbewerben zurück.
Wetter: Überwiegend trocken
In Glasgow werden am Donnerstag Temperaturen zwischen 2° und 6° C erwartet. Gegen Abend soll es zu Schauern kommen.
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