Die Eintracht und ihre Stürmer – was sich im vergangenen Jahrzehnt dank Spielern wie Luka Jovic, Sebastien Haller, Randal Kolo Muani, Omar Marmoush und Hugo Ekitike zu einer andauernden Erfolgsgeschichte entpuppte, hakt in dieser Spielzeit noch ein wenig. Zwar traf Sommer-Neuzugang Jonathan Burkhardt bereits elfmal, davon achtmal in der Bundesliga, fällt nun wegen einer hartnäckigen Muskelverletzung aber noch bis etwa Ende Februar 2026 aus. Damit fehlt er den Frankfurtern, die in der Bundesliga derzeit auf Tabellenplatz sieben rangieren und am Dienstag anlässlich des letzten Hinrunden-Spieltages von 18.30 Uhr in der MHP Arena gastieren, nicht nur zum Rückrundenstart, sondern auch im Endspurt in der UEFA Champions League-Ligaphase, in der es für die Eintracht noch um den Einzug in die Playoff-Runde geht.
Weil Sturmkollege Michy Batshuayi (Fußverletzung) ebenfalls ausfällt und Jonathan Burkhardts vorgesehener Vertreter, der Franzose Elye Wahi, der vor einem Jahr von Olympique Marseille an den Main wechselte, glücklos blieb und den Verein per Leihe in Richtung Nizza verließ, suchten die Frankfurter Verantwortlichen in den vergangenen Wochen nach doppeltem Ersatz – und fanden diesen in der Premier League und der 2. Bundesliga.
Einstand nach Maß
Während der Franzose Arnaud Kalimuendo von Nottingham Forrest zu den Adlern kam, kehrte in Younes Ebnoutalib ein gebürtiger Frankfurter in seine Heimatstadt zurück. Bis zur Winterpause hatte er das Trikot der SV Elversberg getragen und sich mit zwölf Treffern in 17 Spielen an die Spitze der Torjägerliste gesetzt. Seinen Torriecher stellte der Deutsch-Marokkaner gleich in seinem ersten Bundesliga-Einsatz am vergangenen Freitag gegen Borussia Dortmund unter Beweis. Beim 3:3-Remis erzielte er das zwischenzeitliche 2:2 – passenderweise nach Vorlage Arnaud Kalimuendos.
Erneuter Wechsel auf der Torwartposition
Eine hohe Fluktuation herrscht bei der Eintracht in dieser Spielzeit nicht nur im Sturmzentrum, sondern auch im Tor. Nachdem die Frankfurter im Spätsommer den bisherigen Bremer Stammtorhüter Michael Zetterer nach Hessen lotsten, hütete dieser zum Saisonstart in verletzungsbedingter Abwesenheit von Kaua Santos das SGE-Tor. Der junge Brasilianer tat sich nach seiner Rückkehr jedoch schwer und musste nach fünf Pflichtspieleinsätzen schon wieder weichen. Nun die erneute Kehrtwende von Cheftrainer Dino Toppmöller: Beim 3:3 gegen Borussia Dortmund stand Kaua Santos zum Jahresauftakt wieder im Kasten der Frankfurter.
Freier Verkauf für zwei Heimspiele
Für die Bundesliga-Heimspiele am Dienstag, 13. Januar 2026, um 18.30 Uhr, gegen Eintracht Frankfurt sowie am Sonntag, 18. Januar 2026, um 15.30 Uhr, gegen den 1. FC Union Berlin sind noch Tickets in verschiedenen Kategorien verfügbar.