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Profis 29. September 2023

Die Gegnerelf: Elf Zahlen und Fakten zum 1. FC Köln

Am Samstag (Anstoß 15:30 Uhr) ist der VfB beim 1. FC Köln zu Gast. Hier kommen elf Daten und Fakten zu den Rheinländern.

1

Nur ein Zähler aus den ersten fünf Partien bedeuten den schwächsten Saisonstart einer Kölner Mannschaft seit sechs Jahren. In der Spielzeit 2017/2018 rangierte der FC mit null Punkten aus fünf Spielen auf dem letzten Platz, auf dem die Kölner auch nach 34 Spieltagen zu finden waren.

2

Zwei der bislang vier Kölner Treffer erzielte der gebürtige Schorndorfer Davie Selke, der in der Jugend auch für den VfB aktiv war. Später lief er für Werder Bremen, RB Leipzig und Hertha BSC auf. Im vergangenen Winter wechselte der 28-jährige Stürmer von der Spree an den Rhein und spielt seither für den 1. FC Köln. In 21 Bundesligaspielen steuerte er bislang sieben Treffer bei. Insgesamt kommt Davie Selke auf 42 Toren in 223 Bundesligaspielen.

4

Seit vier Jahren begleitet Hennes IX. die Spiele des FC aus nächster Nähe. Er hatte das „Amt“ als Maskottchen des 1. FC Köln von seinem Vorgänger Hennes VIII. übernommen, als dieser 2019 nach elf Jahren wegen anhaltender gesundheitlicher Beschwerden nicht mehr in der Lage war, seine Pflichten zu erfüllen. Schon seit dem Jahr 1950 führt der 1. FC Köln Geißböcke als Maskottchen – einzig Eintracht Frankfurt besitzt im deutschen Profifußball mit dem Steinadler Attila ebenfalls ein lebendes Tier als solches.

7

Seit sieben Bundesligaspielen wartet der 1. FC Köln auf einen Sieg. Bislang sprang in der aktuellen Spielzeit nur einen Punkt für die Geißböcke heraus und auch in den beiden letzten Spielen der abgelaufenen Spielzeit konnte man nicht gewinnen. Letztmals war man am 32. Spieltag der Saison 2022/2023 erfolgreich, als man 5:2 gegen Hertha BSC gewann.

13

Erst 13 Tore fielen in den fünf Bundesliga-Begegnungen des 1. FC Köln in dieser Saison. Vier Treffer erzielten die Rheinländer selbst, neun kassierte man. Noch weniger Tore fielen nur in den Begegnungen Eintracht Frankfurts (sieben, Torverhältnis 4:3). Die meisten Tore gab es bislang in Spielen mit VfB-Beteiligung (24): Die Jungs aus Cannstatt erzielten selbst 17 Tore, sieben landeten indes im eigenen Gehäuse.

55

Gegen die TSG Hoffenheim musste Kölns Torhüter Marvin Schwäbe am vierten Spieltag ein nicht alltägliches Gegentor hinnehmen: Wegen eines Ballverlusts seiner Vorderleute auf Höhe der Mittellinie eilte der weit vor seinem eigenen Tor stehende Schwäbe zur Hilfe und kam tatsächlich auch vor seinem Gegenspieler an den Ball. Allerdings spielte er den Ball genau in die Füße von Hoffenheims Florian Grillitsch, der sich ein Herz fasste und aus 55 Metern ins leere Kölner Tor traf.

77

Keine Bundesliga-Mannschaft schlug an den ersten fünf Spieltagen so viele Flanken wie der 1. FC Köln. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Union Berlin (64) und der 1. FC Heidenheim (54). 15 dieser Hereingaben schlug Neuzugang Leart Paqarada (kam vom FC St. Pauli), der im Spieler-Ranking auf Platz zwei hinter David Raum (Leipzig, 20 Flanken) steht. Der VfB schlug 45 Flanken, Pascal Stenzel davon die meisten (8).

120

Gleich im ersten Pflichtspiel der Saison musste der FC Überstunden schieben, denn die DFB-Pokal-Erstrundenpartie beim VfL Osnabrück ging beim Stand von 1:1 nach 90 Minuten in die Verlängerung. Dort machten Sargis Adamyan und Jeff Chabot schnell alles klar für die Rheinländer. Gegen den Zweitligisten aus Osnabrück zog man schließlich mit 3:1 n.V. in die zweite Runde ein.

605

Wie schon in der abgelaufenen Saison zeigen sich die Geißböcke auch in dieser Spielzeit wieder äußerst lauffreudig. Schon 605,5 Kilometer spulte die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart ab. Am Ende der vergangenen Saison stand der FC mit knapp 4045 Kilometern auf Platz eins der Bundesliga, aktuell hat man noch das Nachsehen gegenüber dem 1. FC Heidenheim (611,3 Kilometer). Der VfB rangiert hier auf Platz 15 (574,6 km).

676

In Timo Horn und Jonas Hector verließen im Sommer nicht nur jahrelange Führungsspieler den 1. FC Köln, sondern auch geballte Bundesligaerfahrung: Zusammengerechnet bestritten beide seit ihren Profidebüts 2012 676 Pflichtspiele für den 1. FC Köln (Hector 347, Horn 329). Beide wurden zweimal Zweitligameister mit dem FC, Jonas Hector gewann darüber hinaus im Jahr 2017 den Confederations Cup mit der Nationalmannschaft und nahm an der EM 2016 in Frankreich teil.

50.000

Das heute 50.000 Zuschauer fassende Rheinenergiestadion im Kölner Stadtteil Müngersdorf gehört zu den größten der Fußball-Bundesliga. Die Pläne für den Bau des Stadions als Herzstück eines neuen Sportzentrums brachte im Jahr 1920 der damalige Oberbürgermeister und spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer auf den Weg, ein Jahr später wurde mit dem Bau begonnen. Der Sportpark wurde 1923 eröffnet und war bis zur Fertigstellung des Berliner Olympiastadions 1936 die größte Sportstätte Deutschlands. 1975 wurde der erste, 2004 der zweite Neubau des Stadions fertiggestellt.