U21: Niederlage in Düsseldorf
Ein unglückliches Gegentor machte den Unterschied: Die U21 unterlag am Freitagabend dem Zweitliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf mit 0:1. Weiter geht es kommenden Sonntag um 13:30 Uhr bei den Würzburger Kickers.
U19: Serdiuk entscheidet Pokal-Krimi
Mit einem Kraftakt und einer starken Willensleistung hat die U19 das Achtelfinale des DFB-Pokals der Junioren erreicht. Im Duell Titelverteidiger gegen Rekordsieger setzte sich der amtierende Champ mit 3:2 nach Verlängerung gegen den SC Freiburg durch.
Die Partie war von Beginn an intensiv, spannend und auf einem hohen Niveau. Die Anfangsphase gehörte dem VfB, ohne aber zunächst mit seinen Abschlüssen gefährlich zu werden. Auf der anderen Seite wurde der SCF in Minute 8 mit einem Lattenschuss erstmals gefährlich. In der Folge blieben die Spielanteile mehrheitlich beim VfB, der gegen die stabile Freiburger Defensive aber kaum Lücken fand und immer wieder bei den Kontern aufpassen musste. Dann rückte VfB-Keeper Tom Walz immer mehr in den Fokus: Erst verhinderte er in Minute 26 mit einer starken Reaktion beim Schuss von Malik Kassassir den Einschlag, dann parierte er auch gegen Chrisdy Dianzenza (27.) und behielt auch im Eins-gegen-Eins mit Luis Forestier die Oberhand (30.). Inmitten dieser Freiburger Drangphase schlug der VfB eiskalt zu: Massimo Di Benedetto fing einen Pass des Freiburger Torhüters ab, fackelte nicht lange und traf aus 13 Metern zum 1:0. Dies war gleichzeitig der Pausenstand, auch weil Tom Walz noch einmal gegen Dianzenza parierte (44.).
Hälfte zwei begann ähnlich abwechslungsreich und intensiv, wie die erste endete. Erst klärten die Gäste einen Neunhoeffer-Kopfball gerade noch auf der Linie (48.), quasi im direkten Gegenzug traf Forestier für den Sport-Club zum Ausgleich. In der Folge hatten beide Teams Chancen auf die Führung, die beste für den VfB vergab Enis Redzepi in Minute 62. Der Torjäger machte seinen Fehlschuss wenig später aber wieder gut: Mit einem präzisen Schuss aus der Drehung und mit Hilfe des Innenpfostens brachte der Angreifer den VfB wieder in Führung. Der SC hatte jedoch auch darauf wieder eine Antwort: Mit einem abgefälschten Schuss erzielte Djamal Faram in Minute 82 den erneuten Ausgleich.
Weil bis zum Ende der regulären Spielzeit nichts mehr passierte, ging es in die Verlängerung. In dieser hatte der VfB die größeren körperlichen Reserven und nahm das Spiel wieder selbst in die Hand. Folglich war auch die dritte Führung des VfB in diesem Spiel eine verdiente: Tom Brenner zog in Minute 105 vom Strafraumeck ab, Kirill Serdiuk hielt seinen Fuß rein und lenkte den Ball somit unhaltbar zum 3:2 ins Tor. Nun galt es, diesen Vorsprung zu verteidigen. Der VfB tat dies mit Leidenschaft und auch mit etwas Glück: In Minute 120 klatschte ein Freiburger Freistoß gegen die Latte. Wenig später besiegelte der Schlusspfiff den hart erarbeiteten Sieg und das Stuttgarter Weiterkommen.
„Es war ein krasser Fight. Unsere Jungs haben gegen einen starken Gegner eine tolle Mentalität gezeigt. Von den Chancen her war es ausgeglichen, mit der Intensität und einem starken Torhüter haben wir uns den Sieg aber verdient. Dieses Spiel auf Top-Niveau wird für unsere Entwicklung wichtig sein“, resümierte Trainer Tobias Rathgeb.
U17: Souveräner Sieg gegen die Roten Teufel
Die U17 bleibt weiterhin ungeschlagen. Beim 2:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern holte das Team von Trainer Christopher Brauer im vierten Ligaspiel den dritten Sieg und bleibt Tabellenführer Karlsruher SC auf den Fersen.
Gegen die Pfälzer übernahm der VfB nach einer ausgeglichenen Anfangsphase das Kommando und gab in Person von Guilherme Cordeiro nach 12 Minuten den ersten gefährlichen Schuss ab. Keine zwei Minuten später hatte David Sopein nach einem abgefangenen Querpass im Lauterer Spielaufbau die Führung auf dem Fuß, verfehlte das Tor aber knapp. Die Gäste wurden erstmals in Minute 26 richtig gefährlich, als ein indirekter Freistoß aus etwa sieben Metern nur knapp über das Tor strich. Zehn Minuten vor der Pause belohnte sich der VfB dann für seine Überlegenheit: Nach Vorarbeit von David Sopein traf Guilherme Cordeiro aus zehn Metern zum 1:0. Darauf ruhten sich die Jungs aus Cannstatt jedoch nicht aus: Nur fünf Zeigerumdrehungen später erhöhte Arlind Thaqi per Elfmeter auf 2:0, nachdem ein Gäste-Verteidiger einen Schuss von David Sopein mit der Hand abgewehrt hatte.
Nach dem Seitenwechsel hatte der VfB die Partie weiterhin im Griff, ließ Chancen auf das dritte Tor aber aus. Die beste hatte Aykan Akman per Seitfallzieher, der an den Pfosten trudelte (48.). Im Laufe der zweiten Hälfte wurde die Partie offener, wirklich in Bredouille kam der VfB allerdings nicht – mit einer Ausnahme: Erhin Bihari klärte einen Schuss für den bereits geschlagenen Torhüter Lucas Holzmann auf der Linie. Ansonsten ließen die Jungs mit dem Brustring nichts zu und feierten einen am Ende verdienten 2:0-Heimerfolg.
„Ich bin im Großen und Ganzen zufrieden. Die ersten 65 Minuten waren sehr dominant, da haben wir in vielen Phasen das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Schade war nur, dass wir es verpasst haben, das dritte Tor zu erzielen. Dann wäre das Spiel endgültig entschieden und wir würden uns hintenraus leichter tun. Diese Konsequenz müssen wir noch verbessern“, sagte Trainer Christopher Brauer, dessen Mannschaft am kommenden Samstag um 13 Uhr beim 1. FC Saarbrücken zu Gast ist.