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Fans 30. März 2026

Sonderveranstaltung zur Trikotausstellung

Am Dienstag, 7. April 2026, beleuchten das Schauspiel Stuttgart und der VfB die Rollen beider Institutionen in der NS-Zeit im Rahmen eines besonderen Gesprächsabends.

Im Rahmen der Trikotausstellung „Ein Trikot schreibt Geschichte“, die noch bis Sonntag, 10. Mai 2026, im Oberen Foyer des Schauspielhauses Stuttgart zu erleben ist, findet am Dienstag, 7. April 2026, ab 19.30 Uhr ein Gesprächsabend mit dem Titel „Der VfB und das Staatstheater erinnern sich…“ statt, der die Rolle beider Stuttgarter Institutionen während der NS-Zeit aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Der Eintritt für die Veranstaltung ist frei. Aufgrund einer begrenzten Platzkapazität ist der kostenlose Erwerb einer Platzkarte erforderlich.

Verbindungslinien zwischen Kunst, Sport und Geschichte

Das Theater-Foyer wird zum Ort der gemeinsamen Auseinandersetzung mit historischen Zusam­men­hängen und deren Einordnung für die Gegenwart. Als zwei prägende und traditionsreiche Institutionen der Stadt blicken der VfB und das Schauspiel Stuttgart jeweils auf eine lange Geschichte zurück – befragen jedoch heute ganz bewusst und kritisch ihre jeweilige Rolle während der Zeit des Nationalsozialismus. Der Themenabend umfasst Lesungen aus historischen Texten des Vereins und des Theaters sowie Vorträge und Podiums­gespräche, die Verbindungslinien zwischen Kunst, Sport und Geschichte ziehen werden.

Schauspiel­intendant Burkhard C. Kosminski, VfB-Vizepräsident Andreas Grupp, Vereinsbeirats­vorsitzender Rainer Weninger, Dr. Gregor Hofmann (Historiker und Autor von Der VfB Stuttgart im Nationalsozialismus), Prof. Dr. Anat Feinberg (Professorin für hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) sowie die Ensemblemitglieder Gabriele Hintermaier und Marco Massafra gestalten gemeinsam einen Abend zwischen künstlerischer Auseinander­setzung, wissenschaftlicher Einordnung und persönlichem Austausch. Die Moderation über­nimmt der bekannte Autor und Fußball-Romancier Bernd Sautter.