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Club 23. Januar 2026

VfB Stuttgart zurück in der Football Money League

Der VfB Stuttgart gehört wieder zu den umsatzstärksten Fußballclubs der Welt. In der aktuellen Ausgabe der renommierten Deloitte Football Money League zur Saison 2024/2025 belegt der VfB Rang 18 und wird erstmals seit der Saison 2009/2010 wieder in der Liste geführt.

Mit einem Umsatz von 296,3 Millionen Euro verzeichnet der VfB Stuttgart eine außergewöhnlich starke wirtschaftliche Entwicklung. Gegenüber der Vorsaison entspricht das einem Wachstum von 79 Prozent – ein zentraler Faktor für die Rückkehr in die Top 20. Getrieben wurde dieser Rekordzuwachs vor allem durch die sportlichen Erfolge der jüngsten Vergangenheit: die Teilnahme an der UEFA Champions League 2024/2025, den Sieg im DFB-Pokal sowie die Vizemeisterschaft in der Saison 2023/2024.

Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB, freut sich über die Platzierung: „Die Rückkehr in die Football Money League ist für uns ein starkes Signal und das Ergebnis gemeinsamer Arbeit. Sie zeigt, wie sehr der VfB in den vergangenen Jahren an Profil, Attraktivität und Stabilität gewonnen hat - national wie international. Dieses Wachstum ist für uns Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter entschlossen fortzuführen.“

Der VfB ist mit seiner Platzierung einer von insgesamt drei Bundesligisten, die im diesjährigen Ranking unter den Top 20 vertreten sind. Der FC Bayern München liegt auf Platz drei, Borussia Dortmund auf Rang zwölf. Angeführt wird die Liste erneut von Real Madrid.

So errechnet Deloitte das Ranking

Für die Football Money League analysiert Deloitte die Einnahmen eines Clubs, die während einer Saison generiert werden. Transfererlöse bleiben dabei bewusst außen vor. Die Berechnungen basieren unter anderem auf Jahresabschlüssen, ergänzenden Finanzdaten, Verträgen im Bereich Medienrechte sowie Sponsoring- und Marketinginformationen.

Die Umsatzstruktur gliedert sich in drei zentrale Bereiche:

1. Kommerzielle Einnahmen: Hierzu zählen unter anderem Sponsorings, Merchandising sowie Events außerhalb des Spielbetriebs. Dieser Bereich gilt als stärkster Wachstumstreiber.

2. Medieneinnahmen: Sie umfassen nationale und internationale Vermarktungsrechte sowie Einnahmen aus UEFA-Wettbewerben. Die Medienerlöse der Top-20-Clubs stiegen zuletzt auf insgesamt 4,7 Milliarden Euro.

3. Einnahmen an Spieltagen: Dazu gehören Ticketverkäufe, VIP- und Hospitality-Angebote sowie Premium-Services am Spieltag. Dieser Bereich wuchs im vergangenen Jahr am schnellsten und erzielte mit 2,4 Milliarden Euro einen Rekordwert.