Kein anderer hat häufiger das Trikot mit dem roten Brustring getragen als Manfred „Männe“ Weidmann. Seine VfB-Karriere begann bereits im zarten Alter von nur sechs Jahren. Sein Vater hatte dessen großes Talent am runden Leder erkannt und führte als VfB-Anhänger seinen Sprössling pflichtgemäß zum Verein seines Herzens, wo dieser fortan alle Jugendmannschaften erfolgreich durchlaufen sollte.
Allrounder in Offensive und Defensive
Es folgten vier Jahre bei den VfB-Amateuren, ehe sich Manfred Weidmann in der weiß-roten Bundesliga-Elf festspielte und durch seine solide und flexible Spielweise zum Dauerbrenner beim VfB avancierte. Von 1967 bis 1976 war Manfred Weidmann eine der zentralen Figuren im Spiel der Mannschaft mit dem roten Brustring und lief in insgesamt 303 Partien auf. Zunächst zeichnete er sich dabei als Goalgetter aus und war in der Saison 1968/1969 mit elf Treffern sogar der erfolgreichste vereinsinterne Torschütze. Insgesamt traf er für den VfB im deutschen Fußball-Oberhaus 32 Mal ins gegnerische Tor. Manfred Weidmann kam aber nicht nur in der weiß-roten Offensive zum Einsatz, denn als Allrounder im besten Sinne des Wortes fand er sich auch häufig in den Abwehrreihen wieder.
Mitglied der VfB-Garde
Seit 1951 ist Manfred Weidmann seinem VfB nun schon ununterbrochen treu. Nach seiner aktiven Karriere, die er nach Stationen bei der SpVgg 07 Ludwigsburg und dem SV Rot beendete, war er noch lange Jahre fester Bestandteil der VfB-Traditionsmannschaft. Noch heute ist das stets liebenswürdig und bescheiden gebliebene Mitglied der VfB-Garde gern gesehener Gast im VfB-Clubzentrum und verfolgt nach wie vor intensiv die Geschicke seines Vereins.
Anlässlich seines 81. Geburtstags bedankt sich der VfB bei einem seiner Treuesten und wünscht Manfred „Männe“ Weidmann ein frohes neues Lebensjahr.