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2011, 28. April 2011
Bundesliga, 28.04.2011

"Wir lassen nicht nach"

VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia will im Nachbarschaftsduell bei der TSG Hoffenheim nachlegen.

Die Bilanz aus den letzten acht Spielen des VfB kann sich sehen lassen: Fünf Siege, zwei Unentschieden und eine Niederlage erbrachten 17 Punkte von 24 möglichen Zählern. Diese Rechnung führt auch bei VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia vor dem Nachbarschaftsduell bei der TSG Hoffenheim zu Optimismus. "Wir haben zuletzt den Eimer kontinuierlich gefüllt und wollen damit auch in Sinsheim weitermachen. Aber der Eimer kann immer noch umfallen", so der gebürtige Darmstädter mit Blick auf die nach wie vor prekäre Tabellensituation.

"Wir sind absolut fokussiert auf dieses Spiel, so wie zuletzt immer. Wir haben uns die Situation erarbeitet, dass wir nicht nach den anderen Mannschaften schauen müssen, sondern es selbst in der Hand haben, die Klasse zu halten. Wir lassen nicht nach, haben eine gute Mischung aus Lockerheit und Konzentration entwickelt und eine sehr gute Trainingswoche gehabt", so Bruno Labbadia, der bei den Kraichgauern auf Linksverteidiger Cristian Molinaro (leichter Muskelfaserriss) verzichten muss.

"Hoffenheim hat keinen Druck"

Fraglich ist auch der Einsatz von Topscorer Martin Harnik. "Martin hat Rückenprobleme und musste mit dem Training aussetzen. Er steht noch auf der Kippe, aber wir versuchen alles, damit er rechtzeitig fit wird. Heute Morgen war er bereits bei der Behandlung. Ansonsten steht uns das Personal zur Verfügung, mit dem wir auch gegen Hamburg angetreten sind", sagte der VfB-Cheftrainer. Über den Gegner aus dem benachbarten Sinsheim sagte Bruno Labbadia: "Hoffenheim hat keinen Druck und eine spielerisch starke Mannschaft. Sie haben in Leverkusen gut gespielt und lange geführt. Es liegt an uns, dort etwas mitzunehmen. Wir wollen so auftreten, wie in den letzten beiden Spielen."

Zum Schluss der Pressekonferenz äußerte sich Bruno Labbadia noch zu einem Vorfall, der sich am Mittwoch im Mannschaftstraining ereignete, als Ciprian Marica und Arthur Boka nach einem Zweikampf aneinandergerieten: "Generell brauchen wir für unser Spiel eine gewisse Grundaggressivität, deshalb schüren wir Zweikampfsituationen im Training. Aber so etwas sollte nicht passieren. Beide wissen, dass sie über eine Grenze gegangen sind, aber das kommt immer mal wieder vor. Wir haben es intern geklärt, ohne die Situation zu verharmlosen."

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28.04.2011

Die Spieltags-Pressekonferenz vor Hoffenheim

Cheftrainer Bruno Labbadia und Sportdirektor Fredi Bobic stellten sich den Fragen der Journalisten vor dem Nachbarschaftsduell bei der TSG Hoffenheim.