Im Vergleich zum Testspiel gegen die TSG Hoffenheim nahm Cheftrainer Nico Schneck eine Änderung in der ersten Elf vor. Mira Arouna startete für Jana Beuschlein. Julia Glaser wird derzeit durch muskuläre Probleme ausgebremst, Muriel Dürr ist Teil des U17-Lehrgangs in Berlin. Julia Mickenhagen und Verena Wieder absolvierten bereits Teile des Mannschaftstrainings. Rosa Rückert (Sprunggelenksverletzung) und Tamar Dongus (Knieverletzung) fallen weiterhin aus.
Druckvolle Anfangsphase bleibt unbelohnt
Die VfB Frauen starteten druckvoll in die Partie und erspielten sich früh mehrere Chancen. Dafina Redzepi und Nicole Billa kamen zu ersten Abschlüssen, ehe Mira Arouna gleich mehrfach gefährlich vor dem Freiburger Tor auftauchte. Trotz weiterer Möglichkeiten blieb die verdiente Führung aus. Stattdessen geriet das Team von Cheftrainer Nico Schneck mit der letzten Aktion vor der Pause durch einen Handelfmeter unglücklich mit 0:1 in Rückstand.
Ausgeglichene zweite Hälfte
Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die VfB Frauen suchten weiter den Weg nach vorne, der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr fallen. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim knappen 0:1. Nun richtet sich der volle Fokus auf den Ligastart in der kommenden Woche gegen die TSG Hoffenheim.
Trainerstimme: „Es geht darum, uns für den Aufwand und die Chancen, die wir uns erspielen, zu belohnen“
Nico Schneck, Cheftrainer VfB Frauen: „Mit der ersten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Das Einzige, was nicht gepasst hat, war das Ergebnis. Wir hatten mehrere gute Chancen, haben es aber verpasst, diese zu nutzen. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht mehr ganz so konsequent und geduldig in unserem Spiel, hatten aber trotzdem weitere Möglichkeiten. Insgesamt war es ein sehr guter Test, der gezeigt hat, dass wir das Level haben. Jetzt geht es darum, uns für unseren Aufwand und die Chancen, die wir uns erspielen, auch mit Toren zu belohnen. Das ist der letzte Schritt, der uns noch fehlt. Wir freuen uns sehr, dass es jetzt endlich in der Bundesliga losgeht. Dort wollen wir mitmischen und Paroli bieten. Gleichzeitig müssen wir die notwendige Wachheit an den Tag legen, denn auch heute haben wir wieder gesehen, dass am Ende Kleinigkeiten den Unterschied machen.“
So spielten die VfB Frauen:
1 Giuliani – 5 Stegemann (2 Hofmann, 85.), 6 Hagel (19 Hirano, 85.), 7 Redzepi (10 Osawa, 85.), 8 Rall (C) (3 Müller, 65.), 16 Hechler (24 Norman, 70.), 21 Arouna (20 Beuschlein, 65.), 22 Achcinska (33 F. Dongus, 70.), 23 Zähringer (4 Schäfer, 85.), 26 Billa (27 Schetter, 85.), 28 Wichmann
Zunächst auf der Bank: 12 Beck – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 10 Osawa, 19 Hirano, 20 Beuschlein, 24 Norman, 27 Schetter, 33 F. Dongus
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 23. August 2026, gastieren die Mädels aus Cannstatt zum Auftakt der Google Pixel Frauen-Bundesliga bei der TSG Hoffenheim. Anpfiff ist um 14 Uhr in der SNP Arena. Sichert euch jetzt eure Tickets!