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Frauen 8. August 2026

Knappe Niederlage gegen die TSG

Die VfB Frauen unterliegen der TSG Hoffenheim in einem packenden Testspiel, das über weite Strecken auf Augenhöhe verlief, knapp mit 1:2.

Wie im vergangenen Jahr haben die VfB Frauen ihre Gäste aus Hoffenheim im Rahmen der VfB-Saisoneröffnung im Robert-Schlienz-Stadion empfangen. Ein packendes 4:4 im August 2025 gegen den Bundesligist versprach ein spannendes vorletztes Testspiel der Sommervorbereitung – und die Erwartungen wurden erfüllt.

Dafina Redzepi trifft sehenswert

Im Vergleich zum Testspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth nahm Cheftrainer Nico Schneck zwei Änderungen in der ersten Elf vor. Jana Beuschlein und Greta Stegemann starteten für Leonie Schetter und Katana Norman.

Die erste Chance in Weiß-Rot leitete Jana Beuschlein ein, ihre Hereingabe wurde von der TSG-Defensive jedoch unterbunden (3.). Der nächste Versuch gehörte Dafina Redzepi, TSG-Keeperin Laura Dick blieb jedoch hellwach (7.). Selbiges galt auch für ihr Pendant im Tor der VfB Frauen. Zwar erhöhte die TSG um die Viertelstundenmarke den Druck und trug sich durch einen Aluminiumtreffer ebenfalls auf dem Chancenzettel ein, aber zunächst stand die Null weiterhin. Auch Reena Wichmann (16.) und Nicole Billa (20.) prüften die TSG-Defensive, auf der anderen Seite klärte Maxi Rall per Grätsche stark (24.), ehe sie den artistischen Treffer von Dafina selbst einleitete. Über die rechte Außenbahn kommend setzte Maxi Rall Dafina Redzepi in Szene, die die Kugel artistisch per Seitfallzieher im Tor unterbrachte (28.). Das letzte Wort hatten jedoch die Gäste, die vor der Pause wiederum den Ausgleich per Freistoß erzielten (Jonna van de Velde, 35.).

Chancenärmere zweite Halbzeit

Zu Beginn der zweiten Hälfte ist es erneut Jana Beuschlein, deren Kopfball nur knapp am rechten Pfosten des gegnerischen Gehäuses vorbeirauschte (54.). Um die Stundenmarke arbeiten die Sinsheimerinnen dann verstärkt am Führungstreffer, der ihnen dann in der Schlussphase durch Marie Steiner auch gelang (83.). Zwar lag Maxi Rall wenige Augenblicke vor Spielende noch der Ausgleich auf dem Fuß, dieser sollte heute jedoch nicht mehr fallen.

Trainerstimme: „Der richtige Test zum richtigen Zeitpunkt“

Nico Schneck: „Es war ein Test auf einem recht ordentlichen Niveau zwei Wochen vor Saisonstart - der richtige Test zum richtigen Zeitpunkt. Hoffenheim hat den Anspruch, in der Liga unter den Top-6 zu landen. Für uns war es heute wichtig, uns mit einem solchen Gegner zu messen. Wir haben richtig viele gute Dinge gesehen, aber auch, woran wir noch arbeiten müssen. Die bisherige harte Arbeit hat sich gelohnt. In der letzten Phase der Vorbereitung geht es nun darum, nochmal etwas Schärfe und Spritzigkeit reinzubekommen.“

Kapitänin Maxi Rall: „Hoffenheim war unser bislang bester Testspielgegner. Das war wichtig, um zu wissen, wie es in der Bundesliga zugeht. Wir haben über weite Stecken gut mithalten können und hatten auch unsere Chancen. Das 1:2 war unglücklich, dennoch können wir viel Positives aus dem Testspiel mitnehmen. Die Atmosphäre war toll, die Stimmung war klasse. Jetzt kommt der Feinschliff, dann sind wir bereit für die Bundesliga.“

Die Besonderheit:

Die neue Stadionsprecherin der VfB Frauen Ania Rösler war heute erstmals am Mikrofon zu hören. Ab sofort wird die ehemalige deutsche Handballerin und Radio-Moderatorin diese Rolle bei den Heimspielen der VfB Frauen im GAZi-Stadion auf der Waldau übernehmen.

So spielte der VfB:

1 Giuliani – 5 Stegemann (17 Dürr, 66.), 6 Hagel (33 F. Dongus, 72.), 7 Redzepi (24 Norman, 69.), 8 Rall (C), 16 Hechler (2 Hofmann, 84.), 20 Beuschlein (21 Arouna, 69.), 22 Achcinska (19 Hirano, 72.), 23 Zähringer, 26 Billa (9 Glaser, 80.), 28 Wichmann

Zunächst auf der Bank: 12 Beck – 2 Hofmann, 3 Müller, 4 Schäfer, 9 Glaser, 10 Osawa, 17 Dürr, 19 Hirano, 21 Arouna, 24 Norman, 27 Schetter, 33 F. Dongus

Das nächste Spiel:

Am kommenden Freitag, 14. August, gastieren die Mädels aus Cannstatt zum Abschluss der Vorbereitung beim SC Freiburg. Anpfiff gegen den Bundesligisten ist um 15.30 Uhr.