Benvenuto, herzlich willkommen in Stuttgart, Laura. Wie sehr freust du dich über deine Rückkehr in die Bundesliga?
Laura: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung. Der VfB ist ein großer Club. Ich kann es kaum erwarten, die Mannschaft kennenzulernen.“
Du bringst aus deinen Stationen in Italien, unter anderem bei Juventus Turin und AC Mailand, sehr viel Erfahrung mit. Was schätzt du am deutschen Frauenfußball?
Laura: „Die Bundesliga hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Es ist für mich interessant zu sehen, was sich seit meiner Zeit in der Bundesliga (Anm. d. Red.: von 2012 bis 2016 beim FSV Gütersloh, Herforder SV, 1. FC Köln) verändert hat. Es ist in gewisser Weise etwas Neues für mich, das ich aber zum Teil schon kenne. Es freut mich sehr, wieder in Deutschland zu sein.“
Jetzt, 14 Jahre später, hat es sich für mich einfach richtig angefühlt, wieder nach Deutschland zu kommen und mich zu ‚challengen‘.
Der FSV Gütersloh war in der Saison 2012/2013 deine erste Station in der Bundesliga. Wie war das als junge Spielerin für dich?
Laura: „Es war meine erste Station fernab von zuhause. Deutschland war und ist für mich schon immer meine zweite Heimat und in meinem Herzen geblieben. Damals habe ich noch nicht alles geschafft, was ich wollte. Jetzt, 14 Jahre später, hat es sich für mich einfach richtig angefühlt, wieder herzukommen und mich zu ‚challengen‘.“
Aus 106 Länderspielen, vier Meisterschaften, einem Coppa Italia-Sieg sowie zwei Supercoppa Italiana-Erfolgen bringst du reichlich Erfahrung mit an den Neckar. Wie möchtest du sie einbringen?
Laura: „Die Erfahrung spiegelt ein Stück weit meine Lebenszeit wider. Es ist immer schön, diese auch mit den jüngeren Spielerinnen zu teilen. Diese für mich neue Rolle nehme ich gerne an.“
Es ist für mich sehr schön, Teil eines so großen Clubs zu sein.
Wie hast du den Weg des VfB-Frauenfußballs verfolgt?
Laura: „Drei Aufstiege in drei Spielzeiten sind besonders. Ich habe schnell gemerkt, dass der VfB große Ziele hat. Dieser Eindruck hat sich nach meinen Gesprächen mit den Verantwortlichen auch direkt bestätigt. Es ist für mich sehr schön, Teil eines so großen Clubs zu sein.“
Kennst du schon jemanden aus der Mannschaft?
Laura: „Ich kenne Tamar Dongus, da sie auch eine Zeit lang in Italien gespielt hat (Anm. d. Red.: von 2018 bis 2023 bei Florentia San Gimignano und US Sassuolo). Von der ersten Minute an hatte ich das Gefühl, dass sie eine super Person und Spielerin ist. Wir hatten immer einen guten Draht zueinander und ich freue mich sehr, jetzt mit ihr beim VfB zu spielen. Außerdem kenne ich Fabienne Dongus, Nici Billa und Maxi Rall – aber ich freue mich auch total, alle anderen Spielerinnen bald kennenzulernen.“
Wie würdest du dich selbst in drei Worten beschreiben?
Laura: „Geduldig, ambitioniert und flexibel.“
Ich möchte der Mannschaft den Rückhalt bieten, wie ich es schon immer getan habe.
Welche Ziele verfolgst du beim VfB?
Laura: „Als ich mit Sascha Glass gesprochen habe, habe ich sofort gemerkt, dass der VfB im Frauenfußball große Ziele verfolgt. Es ist für mich eine große Herausforderung und wichtig, für die Mannschaft da zu sein und sie zu unterstützen. Sportlich mache ich genau so weiter und möchte der Mannschaft den Rückhalt bieten, wie ich es schon immer getan habe. Das macht für mich eine Torspielerin aus und das möchte ich auf den Platz bringen. Ich freue mich unglaublich darauf und gebe alles, um die gesteckten Ziele zu erreichen.“
Wie lauten deine ersten Worte an die VfB-Fans?
Laura: „Ich freue mich sehr auf euch! Forza Stoccarda!“
Das erste Interview mit Laura Giuliani bei VfB TV anschauen