Es geht wieder los: Mit dem Gastspiel beim F.C. Hansa Rostock fällt für die Jungs aus Cannstatt am Freitagabend um 20.45 Uhr der Startschuss zur neuen Spielzeit. Zum Auftakt will der VfB dort den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen, wo die vergangene mit dem Endspiel in Berlin ihr Ende fand: im DFB-Pokal. Nach vier Viertelfinal- und zwei Finalteilnahmen in Serie will die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß auch in der kommenden Spielzeit eine gute Rolle im Pokal-Wettbewerb spielen, weiß aber auch um die Gefahr, die eine erste Runde mit sich bringt.
Zu Beginn der vergangenen Saison reiste der VfB in der ersten DFB-Pokalrunde nach Braunschweig, wo sich ein munterer Schlagabtausch mit der Eintracht entwickelte, den der VfB erst im Elfmeterschießen für sich entschied und letztlich mit 12:11 gewann. „In der ersten Runde geht es nicht um einen Schönheitspreis“, gibt Sebastian Hoeneß zu verstehen. „Es geht nur ums Weiterkommen. Natürlich wollen wir auf eine gewisse Art und Weise spielen und reisen mit dem klaren Ziel nach Rostock, das Spiel zu gewinnen. Wir müssen uns aber auf alles einstellen.“
„Werden hohe Intensität brauchen“
Für den Cheftrainer gehört Hansa Rostock zum Favoritenkreis um den Zweitliga-Aufstieg. „Sie treten sehr homogen auf. Mein Trainerkollege Daniel Brinkmann setzt eine klare Idee um. Rostock verfolgt einen spielerischen Ansatz, verteidigt aggressiv und versucht, Räume auf den Flügeln zu kreieren. Wir werden eine hohe Intensität sowie einen Plan für alle Spielphasen brauchen. Für Hansa wird es sicher ein Vorteil sein, dass sie schon zwei Pflichtspiele absolviert haben, daher werden wir am Limit agieren müssen“, sagt Sebastian Hoeneß.
Mit der eigenen Vorbereitung zeigte sich der Cheftrainer größtenteils zufrieden. „Abgesehen von Fulham verliefen die Testspiele gut. Es gibt aber immer Raum für Weiterentwicklung, vor allem am Anfang einer Saison. Ich habe viele gute Sachen in der Offensive gesehen, gegen Everton und Paris ist es uns zudem über eine lange Zeit gelungen, die Null zu halten, auch wenn es schwere Phasen zu überstehen gab.“
Einige Ausfälle zum Saisonstart
Aus den Vollen schöpfen kann Sebastian Hoeneß an der Ostsee-Küste indes nicht. Während Lorenz Assignon (Trainingsrückstand nach Schulter-OP), Luca Jaquez (muskuläre Probleme), Jamie Leweling (nach Infekt) und Leo Sauer (Trainingsrückstand nach Muskelverletzung) bereits große Teile des Teamtrainings absolvieren können, sind Jeremy Arevalo (Rückenprobleme), Justin Diehl, Dennis Seimen und Dan-Axel Zagadou (alle Oberschenkelverletzung) noch zum Zuschauen gezwungen. Ein Einsatz von Ramon Hendricks ist nach einer muskulären Reaktion noch fraglich.