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Club, 27. November 2017

Wer schwarz handelt, sieht jetzt rot

Der VfB verstärkt den Kampf gegen den Schwarzmarkthandel mit Eintrittskarten.

Die Heimspiele des VfB Stuttgart in der Mercedes-Benz Arena sind auch in der bisherigen Bundesliga-Saison ein Zuschauermagnet. Wegen der großen Ticket-Nachfrage muss allerdings auch konstatiert werden, dass viele Eintrittskarten nach dem Erwerb zu extrem teuren Preisen über verschiedene Plattformen weiterverkauft werden, was für großen Ärger bei vielen VfB Fans sorgt.

Gemäß der Allgemeinen Ticket-Geschäftsbedingungen der VfB Stuttgart 1893 AG ist insbesondere der kommerzielle und gewinnorientierte Weiterverkauf von Eintrittskarten (Tages- als auch Dauerkarten) für die Heimspiele des VfB Stuttgart untersagt. Deshalb wird der VfB Stuttgart gemeinsam mit den Anwaltskanzleien ‘Lentze Stopper‘ sowie ‘Becker Haumann Mankel Gursky‘ künftig dem unautorisierten Handel mit Eintrittskarten für Spiele des VfB in der Mercedes-Benz Arena verstärkt nachgehen.

Beide Kanzleien arbeiten bereits im Auftrag zahlreicher Bundesligisten im Kampf gegen den Schwarzmarkthandel. Für den VfB Stuttgart wird die Anwaltskanzlei ‘Becker Haumann Mankel Gursky‘ deshalb ab sofort Abmahnungen und Unterlassungserklärungen an Schwarzmarkthändler schicken. Abgeschöpfte Gewinne der Händler sollen gesellschaftlichen Projekten aus dem VfBfairplay Netzwerk zugutekommen.

Über den offiziellen Ticket-Zweitmarkt bietet der VfB Stuttgart allen Dauerkarteninhabern die Möglichkeit, Dauerkartenplätze, die an einem Spieltag nicht genutzt werden können, an andere Fans weiterzuverkaufen. Andere VfB Fans können diese Plätze dort zu den offiziellen Preisen erwerben.