| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Florian Badstübner | 0 |
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|---|---|---|
|
-
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Tore |
1
|
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17
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Torschüsse |
19
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4
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Ecken |
6
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9
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Fouls |
13
|
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36.70
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Ballbesitz in % |
63.30
|
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-
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Abseits |
-
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1
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Gelb |
2
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-
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Gelb-Rot |
-
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|
1
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 90' |
| 90. Min | 26Undav | 10Führich |
| 46' | ||||
| 58' | ||||
| 62' | ||||
| 62' | ||||
| 68' | ||||
| 68' | ||||
| 75' | ||||
| 75' | ||||
| 90 + 2' |
| 46. Min | 6Stiller | 16Karazor | ||||||
| 38Zeitler | 30Marino | 58. Min | ||||||
| 62. Min | 22Assignon | 10Führich | ||||||
| 62. Min | 24Chabot | 14Jaquez | ||||||
| 18Pieringer | 27Tigges | 68. Min | ||||||
| 2Müller | 23Obermair | 68. Min | ||||||
| 3Sticker | 25Scheller | 75. Min | ||||||
| 21ter Horst | 22Hansen | 75. Min | ||||||
| 90 + 2. Min | 26Undav | 17Pejcinovic |
| 18 Leweling | 33' | |||
| 37' | 17 Curda | |||
| 24 Chabot | 41' | |||
| 85' | 23 Obermair |
| 33. Min | 18Leweling | |||||||
| 17Curda | 37. Min | |||||||
| 41. Min | 24Chabot | |||||||
| 23Obermair | 85. Min |
Der Spielverlauf:
Die Hausherren erwischten den besseren Start und kamen zu den ersten guten Gelegenheiten des Spiels. Deniz Zeitler (4., 10. Minute) sowie Marvin Pieringer (4.) und Clemens Lippmann (7.) scheiterten aber jeweils an Fabian Bredlow oder verfehlten das Tor knapp. Auf der anderen Seite dauerte es bis zur 13. Minute, ehe Jamie Leweling den ersten Torschuss für die Jungs aus Cannstatt verbuchte, den Ball aber ein kleines Stück neben das Paderborner Gehäuse setzte (13.). Paderborn blieb auch in den Minuten danach die aktivere Mannschaft, der VfB kam bis zum Erreichen der Halbstunden-Marke nur selten über die Mittellinie. Der VfB näherte sich durch Jeff Chabot infolge einer Ecke (22.) und Bilal El Khannouss per Freistoß (28.) an, konnte die SCP-Defensive sowie Keeper Markus Schubert aber nicht überwinden.
Ab der 37. Minute agierte der VfB dann mit einem Mann mehr, nachdem Laurin Curda nach einem überharten Einsteigen gegen Bilal El Khannouss glatt Rot gesehen hatte. Die gewonnene Überzahl zeigte sich umgehend: Die Jungs aus Cannstatt übernahmen das Spielgeschehen und kamen kurz vor dem Pausenpfiff zur bis dato besten Chance, als Maximilian Mittelstädt per Dropkick aus der Distanz das Lattenkreuz traf (44.).
Dominante zweite Hälfte wird spät belohnt
Das Bild aus der Schlussphase der ersten Halbzeit zeigte sich auch in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel. Der VfB, bei dem Atakan Karazor zum Wiederanpfiff anstelle des angeschlagenen Angelo Stiller ins Spiel kam, ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und kam durch zwei Kopfbälle von Grischa Prömel (51.) sowie Ermedin Demirovic (55.) zu guten Gelegenheiten. Gleichzeitig agierte die Mannschaft von Cheftrainer Ralf Kettemann auch in Unterzahl mutig und wagte immer wieder Vorstöße, eröffnete dem VfB so aber auch freie Räume. Dieser ließ in der Folge beste Chancen liegen: Ermedin Demirovic, der von Deniz Undav innerhalb kürzester Zeit zweimal per Pass in die Tiefe eingesetzt wurde, fand seinen Meister beide Male in Paderborns starkem Keeper Markus Schubert (66., 68.).
In der Schlussphase lief der VfB unermüdlich an, kam gegen mittlerweile tief verteidigende Gastgeber aber nur vereinzelt zu Abschlussaktionen. Mit Beginn der Nachspielzeit lag der Ball dann aber doch noch im Netz! Deniz Undav verwertete eine Hereingabe von Chris Führich und sicherte den Jungs aus Cannstatt so doch noch einen späten Sieg in der regulären Spielzeit (90.+1, siehe „das Tor“).
Das Tor:
0:1 – 90. – Der Lucky Punch in der Nachspielzeit! Der VfB belohnt sich für seinen dominanten Auftritt in der zweiten Halbzeit. Deniz Undav hält bei einer flachen Hereingabe von Chris Führich den Fuß rein und überwindet Markus Schubert im SCP-Tor.
Die Stimmen:
VfB-Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Wir sind schwer ins Spiel gekommen und hatten es auf der anderen Seite mit einer Mannschaft zu tun, die von Beginn an sehr scharf war und uns durch lange Bälle und zweite Bälle den Schneid abgekauft hat. Mit dem Start sind wir nicht zufrieden und haben Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Nach dem Platzverweis kippt das Spiel. Danach haben wir uns den Sieg verdient, weil wir nur noch auf ein Tor gespielt haben und keine klaren Möglichkeiten mehr zugelassen haben. Mit der letzten Aktion haben wir das Spiel auf unsere Seite ziehen können. Der Kopf spielt, gerade in einer Phase wie der aktuellen, eine große Rolle, daher hat die Mannschaft heute auch einen Charaktertest bestanden. Wir sind mit dem Weiterkommen happy, erkennen die gute Leistung der Paderborner aber an.“
Deniz Undav: „Es war keine gute erste halbe Stunde von uns. Paderborn war ein harter Brocken und unangenehmer als vieler der Gegner der vergangenen Pokalsaisons. Durch viele Fehler in der ersten Halbzeit haben wir Paderborn gut ins Spiel kommen lassen. Wir müssen daran arbeiten, solche Phasen nicht mehr zuzulassen. Im Endeffekt zählt aber das Ergebnis und damit das Weiterkommen.“
Ermedin Demirovic: „Es ärgert mich, dass ich meine beiden großen Möglichkeiten nicht nutzen konnte, gerade weil es als Stürmer immer schwierig ist, in solche Situationen zu kommen. Ich freue mich aber sehr, dass wir am Ende dank Deniz‘ Tor in die nächste Runde einziehen konnten, nachdem er meine beiden Chancen so gut vorbereitet hatte.“
Ralf Kettemann, Cheftrainer des SC Paderborn: „Glückwunsch an den VfB zum Erreichen des Achtelfinals. Wenn man eine halbe Stunde so spielt wie wir und dann den Rest der Zeit in Unterzahl agieren muss, fühlt man sich der guten Leistung ein Stück weit beraubt, auch wenn der Platzverweis die richtige Entscheidung war. Wir hatten ein sehr gutes Gefühl, aber es gibt keinen größeren Einfluss auf ein Fußballspiel als eine Rote Karte. Es tut weh und wir sind vom Ausgang enttäuscht, fühlen aber auch einen großen Stolz. Die Mannschaft hat sich top präsentiert.“
Die Besonderheit:
Comeback. Nach längerer Verletzungspause feierte Abwehrspieler Luca Jaquez am Mittwoch sein Comeback. Der Schweizer kam nach 62 Minuten für Jeff Chabot ins Spiel und somit zu seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für den VfB in der aktuellen Spielzeit.
So geht's weiter:
Bevor sich die Jungs aus Cannstatt mit dem Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen am Samstag, 7. November 2026, 18.30 Uhr, in die Länderspielpause verabschieden, stehen noch zwei Auswärtsspiele bevor. Zunächst gastiert die Elf von Cheftrainer Sebastian Hoeneß am kommenden Samstag, 31. Oktober, im Rahmen des achten Bundesliga-Spieltags ab 15.30 Uhr bei Bayer 04 Leverkusen. Bereits am Dienstag, 3. November, geht es mit dem UEFA Champions League-Spiel bei Galatasaray Istanbul weiter. Anstoß in der türkischen Metropole ist um 18.45 Uhr deutscher Zeit.