| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Benjamin Brand | 0 |
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|
|---|---|---|
|
2
|
Tore |
4
|
|
24
|
Torschüsse |
15
|
|
12
|
Ecken |
3
|
|
9
|
Fouls |
13
|
|
63.20
|
Ballbesitz in % |
36.80
|
|
1
|
Abseits |
-
|
|
4
|
Gelb |
4
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
|
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 14' | ||||
| 22' | ||||
| 28' | ||||
| 51' | ||||
| 65' | ||||
| 79' |
| 14. Min | 9Demirovic | |||||||
| 22. Min | 18Leweling | |||||||
| 14Schick | 24García | 28. Min | ||||||
| 51. Min | 11El Khannouss | 10Führich | ||||||
| 65. Min | 9Demirovic | 26Undav | ||||||
| 30Maza | 3Gutiérrez | 79. Min |
| 62' | ||||
| 65' | ||||
| 65' | ||||
| 72' | ||||
| 75' | ||||
| 76' | ||||
| 83' | ||||
| 85' | ||||
| 85' |
| 17Vázquez | 7Hofmann | 62. Min | ||||||
| 65. Min | 10Führich | 7Mittelstädt | ||||||
| 65. Min | 14Jaquez | 29Jeltsch | ||||||
| 72. Min | 26Undav | 28Nartey | ||||||
| 9Bastardo Moreira | 10Tillman | 75. Min | ||||||
| 6Fernández | 8Andrich | 76. Min | ||||||
| 24García | 22Boniface | 83. Min | ||||||
| 85. Min | 18Leweling | 2Al-Dakhil | ||||||
| 85. Min | 11El Khannouss | 17Pejcinovic |
| 17' | 6 Fernández | |||
| 40' | 2 Medina | |||
| 40' | 24 García | |||
| 24 Chabot | 40' | |||
| 14 Jaquez | 40' | |||
| 53' | 30 Maza | |||
| 16 Karazor | 58' | |||
| 9 Demirovic | 64' |
| 6Fernández | 17. Min | |||||||
| 2Medina | 40. Min | |||||||
| 24García | 40. Min | |||||||
| 40. Min | 24Chabot | |||||||
| 40. Min | 14Jaquez | |||||||
| 30Maza | 53. Min | |||||||
| 58. Min | 16Karazor | |||||||
| 64. Min | 9Demirovic |
Der Spielverlauf:
Zu Beginn des Spiels hatte in der Leverkusener BayArena vor allem ein Mann alle Hände voll zu tun: Schiedsrichter Benjamin Brand. Viele kleine Fouls und hart geführte Zweikämpfe ließen zunächst keinen wirklichen Spielfluss aufkommen. Mit der ersten Chance des Spiels, die sich der VfB nach einer knappen Viertelstunde erarbeitete und durch sie zum frühen 0:1 kam, änderte sich das aber schlagartig: Jubilar Ermedin Demirovic traf in seinem 100. Pflichtspiel für den VfB zur Führung (14. Minute, siehe „die Tore“).
Anschließend nahmen die guten Offensivmöglichkeiten auf beiden Seiten zu. Während die Jungs aus Cannstatt in der Defensive zunächst alle Gefahr bereinigen konnte, zeigten sie sich vor dem Leverkusener Gehäuse höchst effizient. Infolge einer Ecke prallte der Ball nach einer Parade von Leverkusens Mark Flekken gegen Jamie Leweling, der sein 150. Spiel in der Bundesliga bestritt, und von dessen Knie ins Tor (22., siehe „die Tore“).
Doch die Werkself steckte nicht zurück und kam nach dem 0:2 besser ins Spiel. So traf Patrik Schick sechs Minuten nach dem zweiten Stuttgarter Treffer ebenfalls nach einer Ecke (28., siehe „die Tore“). Die Hausherren drängten nun auf den Ausgleich, die Großchancen von Ibrahim Maza (33.) und Afonso Moreira (43.) fanden aber nicht den Weg ins Tor. Auf der anderen Seite traf Jamie Leweling kurz vor dem Pausenpfiff die Latte (44.), sodass der VfB eine knappe, aber nicht unverdiente Führung mit in die Kabine nahm.
El Khannouss und Demirovic erhöhen nach der Pause
Mit dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zogen beide Teams direkt wieder das Tempo an. Während auf der einen Seite Ibrahim Maza die erste vielversprechende Chance des Durchgangs verzeichnete (48.), traf auf der anderen Seite Bilal El Khannouss per Schlenzer zum 1:3 (50., siehe „die Tore“). Auch in den Minuten danach kamen sowohl Atakan Karazor per Fernschuss (55.) als auch Afonso Moreira, dessen Abschluss stark von Dennis Seimen entschärft wurde (56.), zu guten Möglichkeiten.
Gerade als das Spiel dabei war, sich zu beruhigen, schlugen die Jungs aus Cannstatt eiskalt zu: Deniz Undav servierte Ermedin Demirovic das 4:1 mit einer feinen Vorarbeit auf dem Silbertablett, sodass dieser nur noch einschieben musste (66., siehe „die Tore“). Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß nahm nach dem vierten Treffer etwas Tempo aus dem Spiel, die Leverkusener hingegen bemühten sich um den Anschluss – und wurden in der Schlussphase für ihr Aufbäumen belohnt, als Ibrahim Maza zum 2:4 traf (79., siehe „die Tore“). Zwar liefen die Leverkusener auch danach noch einmal an, am zweiten Bundesliga-Auswärtssieg des VfB in dieser Saison änderte das aber nichts mehr.
Die Tore:
0:1 – 14. Minute: Gleich der erste Angriff des VfB findet den Weg ins Tor. Zunächst kommt Leverkusens Torhüter Mark Flekken nach einem Steckpass von Deniz Undav vor Bilal El Khannouss an den Ball, doch Ermedin Demirovic bekommt den Abpraller unter Kontrolle und drückt den Ball zur Führung über die Linie.
0:2 – 22. Minute: Die Jungs aus Cannstatt erhöhen nach einer Ecke auf 2:0. Chris Führichs Hereingabe findet Jeff Chabot, dessen wuchtigen Kopfball Grischa Prömel auf das Leverkusener Tor lenkt. Mark Flekken kann zwar parieren, trifft aber Jamie Leweling, von dem der Ball ins Tor prallt.
1:2 – 28. Minute: Auch die Gastgeber treffen nach einer Ecke. Die Hereingabe von Aleix Garcia findet Patrik Schick, der Dennis Seimen aus kurzer Distanz mit einem Kopfball überwindet.
1:3 – 51. Minute: Nach zwei abgeblockten Schüssen bekommt der VfB den Ball 25 Meter vor dem Tor wieder unter Kontrolle. Atakan Karazor setzt den links freistehenden Chris Führich ein, der kurz darauf Bilal El Khannouss anspielt. Der Marokkaner hat an der Strafraumkante viel Platz und schlenzt den Ball ins lange Eck.
1:4 – 65. Minute: Der VfB erhöht auf 4:1! Nach einem gewonnenen Zweikampf durch den kurz zuvor eingewechselten Maximilian Mittelstädt wird Deniz Undav von Bilal El Khannouss auf die Reise geschickt. Der Kapitän spielt links im Strafraum einen herausragenden Querpass an den Fünfmeterraum, wo Ermedin Demirovic einschiebt und seinen zweiten Treffer erzielt.
2:4 – 79. Minute: Leverkusen kommt durch Ibrahim Maza zum Anschluss. Eine Flanke von der linken Leverkusener Angriffsseite segelt an den Fünfmeterraum, wo der Offensivspieler am höchsten steigt und einköpft.
Die Stimmen:
Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Genau so habe ich mir unseren Auftritt heute vorgestellt. Wir haben von Beginn an klargemacht, was wir vorhaben, uns über Körpereinsatz Zugang zum Spiel verschafft und es am Ende durch Mut und Überzeugung für uns entschieden, obwohl es auf beiden Seiten große Chancen gab. Es war ein hitziges, aber kein unfaires Spiel mit viel Hin und Her. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft, die heute alles gegeben und sich gegenseitig unterstützt hat. Nach dem 4:2 war es wichtig, alle Leverkusener Angriffe wegzuverteidigen. Das ist uns gelungen.“
Kapitän Deniz Undav: „Ich bin froh über den Sieg und sehr stolz auf die Mannschaft. Nach dem bisherigen Saisonverlauf war es heute nicht einfach, hier zu bestehen. Wir wussten aber, dass den Leverkusenern ein intensives, körperbetontes Spiel nicht liegt, das haben wir ausgenutzt. Wir waren eklig in den Zweikämpfen und haben auch sonst gut dagegengehalten. Leverkusen hat es auch einige Male gut gemacht, daher war es wichtig, dass wir unsere Chancen nutzen. Es war eine Top-Teamleistung, auf der wir im kommenden Spiel aufbauen wollen.“
Doppeltorschütze und Jubilar Ermedin Demirovic: „Es hat sich zuletzt einiges angestaut, weil wir wissen, wie hart wir Woche vor Woche arbeiten, aber es nicht immer gezeigt haben. Daher wollten wir dahin zurückkehren, wo wir hergekommen sind und viel Energie auf den Platz bringen. Wir hatten uns einiges vorgenommen und haben gezeigt, welcher Charakter in uns steckt. Über das ganze Spiel haben wir uns richtig stark in den Zweikämpfen präsentiert.“
Die Besonderheiten:
Jubilar. Ermedin Demirovic bestritt am Samstag sein 100. Pflichtspiel für die Jungs aus Cannstatt seit seinem Wechsel nach Stuttgart im Sommer 2024. Der 28-Jährige steuerte in dieser Zeit 41 Tore sowie elf Vorlagen bei.
Marke. Jamie Leweling absolvierte in Leverkusen sein 150. Spiel in der Bundesliga. 101 dieser Spiele bestritt er für den VfB, hinzu kommen 33 Partien für die SpVgg. Greuther Fürth sowie 16 für Union Berlin. Sein Treffer in Leverkusen war der erste in dieser Bundesliga-Saison, sein 14. im VfB-Dress und sein 20. Tor im Oberhaus insgesamt.
Rückkehrer. Nachdem er letztmals im Bundesliga-Heimspiel gegen Borussia Dortmund Mitte September auf dem Platz gestanden hatte, kam Nikolas Nartey am Samstag in Leverkusen zu seinem Comeback.
So geht‘s weiter:
Bevor die letzte Länderspielpause des Kalenderjahres anläuft, bestreiten die Jungs aus Cannstatt noch zwei Pflichtspiele. Zunächst steht am Dienstag, 3. November, das UEFA Champions League-Auswärtsspiel bei Galatasaray Istanbul an. Anstoß in der türkischen Metropole ist um 18.45 Uhr deutscher Zeit. Einige Tage später, am Samstag, 7. November 2026, gastiert Werder Bremen ab 18.30 Uhr in der MHP Arena.
Einen wichtigen Termin hält aber auch dieses Wochenende noch bereit: Am morgigen Sonntag, 1. November, findet ab 19.15 Uhr die Achtelfinal-Auslosung des DFB-Pokals statt. Die Ziehung erfolgt im Rahmen der ARD-Sportschau im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.