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Bundesliga 17. Oktober 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Robert Hartmann (Wangen) 0
1
Tore
-
14
Torschüsse
24
5
Ecken
9
12
Fouls
9
33.70
Ballbesitz in %
66.30
-
Abseits
-
3
Gelb
-
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

1 TO
Daniel Heuer Fernandes
3 VE
David Møller Wolfe
17 VE
Warmed Omari
28 VE
Miro Muheim
33 VE
Sebastiaan Bornauw
37 VE
Louis Lemke
4 MF
Bilal Nadir
5 MF
Martin Adeline
20 MF
Fábio Daniel Ferreira Vieira
24 MF
Nicolás Capaldo
15 ST
Yussuf Poulsen

ERSATZBANK

12 TO
Sander Tangvik
7 VE
Zakaria El Ouahdi
23 VE
Jordan Torunarigha
43 VE
Shafiq Nandja
11 MF
Albert Grønbæk
22 MF
Kofi Amoako
9 ST
Terem Moffi
19 ST
Otto Stange
38 ST
Alexander Røssing-Lelesiit

TRAINER

Merlin Polzin

AUFSTELLUNG

41 TO
Dennis Seimen
3 VE
Ramon Hendriks
4 VE
Josha Vagnoman
24 VE
Jeff Chabot
29 VE
Finn Jeltsch
6 MF
Angelo Stiller
11 MF
Bilal El Khannouss
16 MF
Atakan Karazor
9 ST
Ermedin Demirovic
18 ST
Jamie Leweling
26 ST
Deniz Undav

ERSATZBANK

1 TO
Fabian Bredlow
14 VE
Luca Jaquez
20 VE
Leonidas Stergiou
22 VE
Lorenz Assignon
10 MF
Chris Führich
21 MF
Grischa Prömel
47 MF
Yanik Spalt
17 ST
Dzenan Pejcinovic
44 ST
Leo Sauer

TRAINER

Sebastian Hoeneß

TORE

88' 2828 Muheim 77 El Ouahdi
28Muheim 7El Ouahdi 88. Min

AUSWECHSLUNGEN

61' 1515 Poulsen 1919 Stange
1010 Führich 1111 El Khannouss 67'
2121 Prömel 1616 Karazor 67'
4444 Sauer 1818 Leweling 77'
1717 Pejcinovic 99 Demirovic 77'
78' 3737 Lemke 77 El Ouahdi
78' 2020 Ferreira Vieira 99 Moffi
78' 55 Adeline 1111 Grønbæk
84' 44 Nadir 2222 Amoako
2222 Assignon 33 Hendriks 89'
15Poulsen 19Stange 61. Min
67. Min 11El Khannouss 10Führich
67. Min 16Karazor 21Prömel
77. Min 18Leweling 44Sauer
77. Min 9Demirovic 17Pejcinovic
37Lemke 7El Ouahdi 78. Min
20Ferreira Vieira 9Moffi 78. Min
5Adeline 11Grønbæk 78. Min
4Nadir 22Amoako 84. Min
89. Min 3Hendriks 22Assignon

KARTEN

54' 17 Omari
82' 24 Capaldo
85' 19 Stange
17Omari 54. Min
24Capaldo 82. Min
19Stange 85. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Das Spiel gemacht – aber spät verloren

Der VfB hat in Hamburg mehr Spielanteile und die besseren Chancen, kann daraus jedoch kein Kapital schlagen. Bericht und Stimmen zur 0:1-Niederlage:

Der Spielverlauf:

Sebastian Hoeneß hatte es angekündigt. „Wir werden auf dem Platz und von den Tribünen maximal gefordert, diesem Druck wollen wir standhalten“, hatte der Chefcoach des VfB vor der Bundesliga-Begegnung am Samstagnachmittag, 17. Oktober 2026, beim Hamburger SV gesagt. Der Gastgeber kam durch Fabio Vieira zur ersten Chance (4. Minute), für die Jungs aus Cannstatt probierten es Josha Vagnoman und Deniz Undav (7./10.). Nach 20 Minuten stand fest: Der VfB hatte schnell seine Struktur gefunden und machte das Spiel, verzeichnete bis zu 80 Prozent Ballbesitz.

Einen Torjubel gab es in Hälfte eins jedoch nicht, weil einerseits Ermedin Demirovic aus aussichtsreicher Position vergab und andererseits Deniz Undav am Pfosten scheiterte (29./39.). Stuttgarts Torhüter Dennis Seimen, der zum zweiten Mal in der Bundesliga hielt, musste nach einem HSV-Eckball per Reflex sein gesamtes Können beweisen (27.). Zur Pause – es stand 0:0 – hätte der VfB mehr verdient gehabt. Der zweite Abschnitt gestaltete sich offener – und mit einer Doppelchance: Erst köpfte Ermedin Demirovic neben das Tor, danach knallte HSV-Stürmer Yussuf Poulsen den Ball an die Latte (50./53.). Das Spiel wog hin und her, war zugleich nicht frei von Fehlern – aus einem missglückten Hamburger Klärungsversuch konnte Deniz Undav kein Kapital schlagen (59.). Was ging im Schlussviertel noch?

Der im goldenen Auswärtstrikot agierende VfB verlagerte das Geschehen mehr und mehr in die Nähe des HSV-Strafraums. Wirklich zwingend wurde es in der Schlussphase zu selten – die beste Gelegenheit vergab der eingewechselte Dzenan Pejcinovic (85.). Als viel nach einem torlosen Remis aussah, erzielte Hamburgs Miro Muheim den Siegtreffer für die Rothosen (88., siehe „Das Tor“). Denkbar bitter für den VfB, der rein von den Spielanteilen und der Chancenmasse das bessere Team war. Die Jungs aus Cannstatt bleiben somit bei sechs Bundesliga-Punkten nach sechs Spieltagen.

6. Spieltag: Hamburger SV – VfB

Das Tor:

1:0 – 88. Minute: Die HSV-Vorstöße in Hälfte zwei sind rar, aber einer führt zum Erfolg. Zakaria El Ouahdi bedient Miro Muheim, der aus circa 25 Metern wuchtig abzieht und ins rechte Eck trifft.

Cheftrainer Sebastian Hoeneß:

Es ist eine harte Niederlage aus unserer Sicht.

Die Stimmen:

Cheftrainer Sebastian Hoeneß: „Es ist eine harte Niederlage aus unserer Sicht. Mit Blick auf die erste Hälfte ist bei uns ziemlich viel aufgegangen: Wir hatten genug Möglichkeiten, in Führung zu gehen und haben zugleich die Umschaltsituationen kontrolliert. In der zweiten Hälfte hat sich die Partie geöffnet – sowohl Hamburg als auch wir hatten Chancen. Im Verlauf des zweiten Abschnitts holen wir uns die Kontrolle wieder zurück, belohnen uns jedoch nicht mit einem Treffer. Das späte Siegtor des HSV ist sehr bitter für uns.“

Kapitän Deniz Undav: „Es ist sehr schade. Wir haben es nicht geschafft, die Partie auf unsere Seite zu ziehen. In der zweiten Hälfte hatten wir uns mehr vorgenommen. Wir haben zwei der vergangenen drei Spiele gewonnen, müssen in Summe jedoch hart arbeiten, um auch solche Spiele wie heute in Hamburg zu gewinnen.“

Angreifer Ermedin Demirovic: „Es war offensichtlich: Wir hatten genug Chancen und müssen diese einfach nutzen. Wenn wir in Führung gehen, ziehen wir die Partie wahrscheinlich. Außerhalb der Chancenverwertung können wir uns wenig vorwerfen – unsere gemeinsame Defensivarbeit war gut, ähnlich zu den vergangenen beiden Spielen verteidigen wir viel weg. Heute lag es an uns Offensivakteuren, das ist bitter.“

Hamburgs Cheftrainer Merlin Polzin: „Es macht mich sehr glücklich, dass sich die Mannschaft mit dem dritten Sieg in Serie belohnt hat. Der VfB war der Favorit – wir haben etwas gebraucht, ins Spiel zu kommen und haben sicherlich auch den einen oder anderen Moment überstanden, der auf Stuttgarter Seite lag. Spätestens mit der zweiten Hälfte waren wir jedoch sehr präsent. Leidenschaft, Energie, läuferische Komponenten – da war viel drin, dazu die Stimmung im Volkspark. Das macht uns aus.“

Die Besonderheiten:

Marke I. Angelo Stiller lief zum insgesamt 150. Mal in einem Bundesliga-Spiel auf. Die Einsätze verteilen sich auf 47 Begegnungen für die TSG Hoffenheim und 103 Partien für den VfB.

Marke II. Josha Vagnoman absolvierte sein 100. Bundesliga-Spiel für den VfB. Der Außenverteidiger steht seit Sommer 2022 beim Club aus Cannstatt unter Vertrag.

Auswärtstore. Zum ersten Mal seit 24 Bundesliga-Gastspielen erzielten die Jungs aus Cannstatt kein Tor in der Fremde. Damit ist die in dieser Hinsicht längste Serie der Clubgeschichte beendet.

Auswärtssupport. Knapp 6.000 Fans begleiteten den VfB nach Hamburg und sorgten für eine lautstarke Unterstützung ihrer Mannschaft im Volksparkstadion. Beeindruckend: die 0711-Choreographie zu Spielbeginn über beide Ränge des Gästeblocks.

Die nächsten Termine:

Die eine „englische Woche“ ist beendet, die nächste kündigt sich bereits an. Diesmal wird sie allerdings zwei Heimspiele beinhalten. Der VfB empfängt zunächst am Dienstag, 20. Oktober 2026, um 21 Uhr, die spanischen Gäste von Atletico Madrid – es wird der dritte Spieltag in der UEFA Champions League-Ligaphase sein. Anschließend findet am Freitag, 23. Oktober 2026, um 20.30 Uhr, der Vergleich mit Borussia Mönchengladbach statt – jene Partie wird zum siebten Bundesliga-Spieltag gehören.