Access Keys:
Frauen-Bundesliga 13. September 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Naemi Breier 0
-
Tore
2
9
Torschüsse
13
2
Ecken
5
11
Fouls
17
39.20
Ballbesitz in %
60.80
2
Abseits
4
2
Gelb
1
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

1 TO
Laura Giuliani
2 VE
Linette Hofmann
5 VE
Greta Stegemann
23 VE
Luzie Zahringer
6 MF
Chantal Hagel
7 MF
Dafina Redzepi
8 MF
Maximiliane Rall
22 MF
Adriana Achcinska
28 MF
Reena Wichmann
21 ST
Mira Arouna
26 ST
Nicole Billa

ERSATZBANK

12 TO
Kiara Beck
18 VE
Julia Mickenhagen
32 VE
Tamar Dongus
17 MF
Muriel Dürr
19 MF
Yuka Hirano
31 MF
Verena Wieder
33 MF
Fabienne Dongus
20 ST
Jana Beuschlein

TRAINER

Nico Schneck

AUFSTELLUNG

1 TO
Stina Johannes
2 VE
Thea Bjelde
3 VE
Lieske Carleer
16 VE
Camilla Küver
39 VE
Sarai Linder
5 MF
Ella Peddemors
6 MF
Janina Minge
10 MF
Svenja Huth
14 MF
Smilla Vallotto
9 ST
Lara Prasnikar
19 ST
Kessya Bussy

ERSATZBANK

22 TO
Christina Schönwetter
4 VE
Sophia Kleinherne
20 VE
Julia Landenberger
23 VE
Lou Bogaert
24 VE
Marie-Joelle Wedemeyer
17 MF
Katharina Piljic
18 ST
Mara Alber
28 ST
Cora Zicai
38 ST
Anny Kerim-Lindland

TRAINER

Stephan Lerch

TORE

3939 Linder 55 Peddemors 3'
55 Peddemors 2828 Zicai 69'
3. Min 5Peddemors 39Linder
69. Min 28Zicai 5Peddemors

AUSWECHSLUNGEN

44 Kleinherne 33 Carleer 46'
57' 2121 Arouna 2020 Beuschlein
57' 66 Hagel 1717 Dürr
1717 Piljic 1414 Vallotto 61'
2828 Zicai 1919 Bussy 62'
2424 Wedemeyer 22 Bjelde 73'
74' 2626 Billa 3131 Wieder
74' 2828 Wichmann 1818 Mickenhagen
2020 Landenberger 44 Kleinherne 86'
46. Min 3Carleer 4Kleinherne
21Arouna 20Beuschlein 57. Min
6Hagel 17Dürr 57. Min
61. Min 14Vallotto 17Piljic
62. Min 19Bussy 28Zicai
73. Min 2Bjelde 24Wedemeyer
26Billa 31Wieder 74. Min
28Wichmann 18Mickenhagen 74. Min
86. Min 4Kleinherne 20Landenberger

KARTEN

51' 21 Arouna
6 Minge 56'
81' 18 Mickenhagen
21Arouna 51. Min
56. Min 6Minge
18Mickenhagen 81. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Starker Auftritt endet ohne Punkte

Die VfB Frauen zeigen gegen den VfL Wolfsburg eine leidenschaftliche Leistung und erspielen sich eine Reihe von Top-Chancen, bleiben beim 0:2 gegen die Tabellenführerinnen aber ohne eigenen Torerfolg.

Der Spielverlauf:

„Wir freuen uns total, dass wir uns mit solchen Spielerinnen messen und mit einem solchen Top-Club duellieren können“, sagte Nico Schneck im Vorfeld des Heimspiels gegen den als Tabellenführer angereisten VfL Wolfsburg. Der Cheftrainer nahm nach dem 3:3-Remis in Nürnberg am vergangenen Wochenende eine Startelf-Änderung vor und beförderte die wieder genesene Reena Wichmann anstelle von Julia Mickenhagen ins erste Aufgebot.

Trotz einer erneut von der ersten Minute an tollen Kulisse und lautstarker Unterstützung der 3.820 Zuschauer im „GAZi-Stadion auf der Waldau“ waren es jedoch die Gäste aus Wolfsburg, die den besseren Start erwischten. Nach einem Ballverlust der VfB Frauen im Mittelfeld gingen die Grün-Weißen bereits in der dritten Minute durch Ella Peddemors in Führung (3. Minute, siehe „die Tore“) und blieben zunächst das spielbestimmende Team. Die besten Möglichkeiten hatten Stürmerin Lara Prasnikar (12., 30.) und Ella Peddemors (35.) auf dem Fuß, ihre Abschlüsse verfehlten das Ziel aber jeweils knapp. Die VfB Frauen setzten immer wieder Nadelstiche durch Umschaltaktionen, fanden gegen die Wolfsburger Defensive aber lange kein probates Mittel.

Beste Chancen vor der Pause

In den Minuten vor der Pause kamen die VfB Frauen dann innerhalb kürzester Zeit zu gleich vier aussichtsreichen Möglichkeiten. Zunächst lauerte Nicola Billa bei einer hohen Hereingabe im Rücken der Abwehr und prüfte Wolfsburgs Torhüterin Stina Johannes mit einem Dropkick (39.). Kurz darauf bekam Greta Stegemann eine Direktabnahme in Folge eines Freistoßes aus dem linken Halbfeld nicht aufs Tor gelenkt (40.). Wiederum eine Minute später fasste sich Nicola Billa vom linken Strafraumeck ein Herz und traf mit ihrem satten Abschluss die Unterkante der Latte (41.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Chantal Hagel mit einem Volley aus der zweiten Reihe, der sich gefährlich senkte, letztlich aber knapp über die Latte flog (45.+1).

Beherzter Auftritt bis zum Schluss

Die zweite Halbzeit war in ihrer Anfangsphase sehr umkämpft, gute Chancen blieben auf beiden Seiten vorerst Mangelware. Die erste VfB-Möglichkeit nach Wiederanpfiff ergab sich nach 59 Minuten für Maxi Rall, deren Abschluss infolge einer Freistoß-Hereingabe am Außennetz landete. Die Wolfsburgerinnen hingegen münzten gleich die erste Torannäherung nach der Pause in ein Tor um (69., siehe „die Tore“). Anschließend war es Torhüterin Laura Giuliani und Mittelfeldspielerin Muriel Dürr zu verdanken, dass es beim 1:2 blieb, als beide durch vollen Körpereinsatz den Abschluss sowie Nachschuss infolge eines Wolfsburger Gegenstoßes abwehrten (71.).

Trotz des 0:2 steckten die VfB Frauen keineswegs zurück, sondern näherten sich dem Tor der Wölfinnen immer wieder an. Die besten Chancen in der Schlussphase hatten Verena Wieder, die sich im Laufduell mit ihrer Gegenspielerin durchsetzte und deren Abschluss nur mit größter Mühe von Stina Johannes pariert werden konnte (88.), sowie Julia Mickenhagen, die nach einer Flanke vor dem Gäste-Tor auftauchte und Johannes mit einem Kopfball prüfte (90+1.). Am Ergebnis änderte sich trotz des aufopferungsvollen Auftritts allerdings nichts mehr, sodass die VfB Frauen ihre erste Niederlage nach dem Aufstieg hinnehmen mussten.

VfB Frauen - VfL Wolfsburg, 4. Spieltag Google Pixel Frauen-Bundesliga

Die Tore:

0:1 – 3. Minute: Die Wölfinnen gewinnen im Mittelfeld den Ball und schalten blitzschnell um. Sarai Linder zieht auf der linken Außenbahn das Tempo an und findet mit ihrem Pass ins Zentrum die einlaufende Ella Peddemors, die Laura Giuliani im Tor der VfB Frauen überwindet.

0:2 – 69. Minute: Mit ihrer ersten Chance im zweiten Durchgang erhöhen die Wölfinnen auf 0:2. Nach einem Ballgewinn im VfB-Strafraum legt Ella Peddemors auf Cora Zicai ab, die aus rund elf Metern abschließt und trifft.

Die Stimmen:

Cheftrainer Nico Schneck: „Die Niederlage wirft uns nicht zurück. Es war klar, dass der Tag unserer ersten Bundesliga-Niederlage kommen würde. Wir haben gegen den Tabellenführer gespielt, dessen Sieg auch in Ordnung geht. In den ersten 35 Minuten haben wir zu mutlos agiert und mussten viel hinterherrennen. Zum Ende des Spiels hat man dem Team angemerkt, dass der Tank leer ist, dennoch haben wir es geschafft, uns einige gute Chancen zu erspielen. Die Qualität im Abschluss hat heute gefehlt und die Fehler vor den Gegentoren waren zu einfach. Eine Mannschaft wie der VfL Wolfsburg weiß so etwas auszunutzen.“

General Manager Frauenfußball Sascha Glass: „Den Wölfinnen kam die frühe Führung entgegen. Wir haben erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause den nötigen Mut gefasst. Daher haben wir in der Halbzeitpause darüber gesprochen, dass wir hier heute nichts zu verlieren haben. Alles in allem haben wir gut verteidigt und wenige Chancen der Wölfinnen zugelassen. Das sollte uns Selbstbewusstsein für die nächsten Wochen geben und war kein Rückschlag für uns. Es ist schade, dass wir nichts mitgenommen haben und ärgern und über die Tore.

Maxi Rall: „Wir sind mit dem Ballverlust vor dem ersten Gegentor denkbar ungünstig ins Spiel gestartet. Auch danach sind wir nicht reingekommen, ehe wir in den letzten zehn Minuten vor der Pause zu einigen Chancen kamen. Daher war der Rückstand zur Pause verdient. Es wäre gut für den weiteren Spielverlauf gewesen, die Möglichkeiten vor der Halbzeit zu nutzen. Heute haben wir nicht unsere Bestleistung gezeigt, Wolfsburg hat es insgesamt besser gemacht als wir.

Nicole Billa: „In der ersten Halbzeit haben wir einiges verschlafen. Die Wolfsburgerinnen haben uns die Probleme aufgezeigt, an denen wir noch arbeiten müssen. Ich hatte selbst kurz vor der Halbzeit eine große Chance, aber heute hat das Glück gefehlt.“

Das nächste Spiel:

Am Montag, 21. September, sind die VfB Frauen am 5. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim SV Werder Bremen gefordert. Anstoß der Partie, die auf Platz 11 am Trainingsgelände am Weserstadion ausgetragen wird, ist um 18 Uhr.

Die Aufstellung:

Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (15. Müller), Wichmann (74. Mickenhagen) - Achcinska, Hagel (57. Dürr), Redzepi – Billa (74. Wieder), Arouna (57. Beuschlein).