| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Naemi Breier | 0 |
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|
|---|---|---|
|
-
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Tore |
2
|
|
9
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Torschüsse |
13
|
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2
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Ecken |
5
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11
|
Fouls |
17
|
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39.20
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Ballbesitz in % |
60.80
|
|
2
|
Abseits |
4
|
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2
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Gelb |
1
|
|
-
|
Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 3' | ||||
| 69' |
| 3. Min | 5Peddemors | 39Linder | ||||||
| 69. Min | 28Zicai | 5Peddemors |
| 46' | ||||
| 57' | ||||
| 57' | ||||
| 61' | ||||
| 62' | ||||
| 73' | ||||
| 74' | ||||
| 74' | ||||
| 86' |
| 46. Min | 3Carleer | 4Kleinherne | ||||||
| 21Arouna | 20Beuschlein | 57. Min | ||||||
| 6Hagel | 17Dürr | 57. Min | ||||||
| 61. Min | 14Vallotto | 17Piljic | ||||||
| 62. Min | 19Bussy | 28Zicai | ||||||
| 73. Min | 2Bjelde | 24Wedemeyer | ||||||
| 26Billa | 31Wieder | 74. Min | ||||||
| 28Wichmann | 18Mickenhagen | 74. Min | ||||||
| 86. Min | 4Kleinherne | 20Landenberger |
| 51' | 21 Arouna | |||
| 6 Minge | 56' | |||
| 81' | 18 Mickenhagen |
| 21Arouna | 51. Min | |||||||
| 56. Min | 6Minge | |||||||
| 18Mickenhagen | 81. Min |
Der Spielverlauf:
„Wir freuen uns total, dass wir uns mit solchen Spielerinnen messen und mit einem solchen Top-Club duellieren können“, sagte Nico Schneck im Vorfeld des Heimspiels gegen den als Tabellenführer angereisten VfL Wolfsburg. Der Cheftrainer nahm nach dem 3:3-Remis in Nürnberg am vergangenen Wochenende eine Startelf-Änderung vor und beförderte die wieder genesene Reena Wichmann anstelle von Julia Mickenhagen ins erste Aufgebot.
Trotz einer erneut von der ersten Minute an tollen Kulisse und lautstarker Unterstützung der 3.820 Zuschauer im „GAZi-Stadion auf der Waldau“ waren es jedoch die Gäste aus Wolfsburg, die den besseren Start erwischten. Nach einem Ballverlust der VfB Frauen im Mittelfeld gingen die Grün-Weißen bereits in der dritten Minute durch Ella Peddemors in Führung (3. Minute, siehe „die Tore“) und blieben zunächst das spielbestimmende Team. Die besten Möglichkeiten hatten Stürmerin Lara Prasnikar (12., 30.) und Ella Peddemors (35.) auf dem Fuß, ihre Abschlüsse verfehlten das Ziel aber jeweils knapp. Die VfB Frauen setzten immer wieder Nadelstiche durch Umschaltaktionen, fanden gegen die Wolfsburger Defensive aber lange kein probates Mittel.
Beste Chancen vor der Pause
In den Minuten vor der Pause kamen die VfB Frauen dann innerhalb kürzester Zeit zu gleich vier aussichtsreichen Möglichkeiten. Zunächst lauerte Nicola Billa bei einer hohen Hereingabe im Rücken der Abwehr und prüfte Wolfsburgs Torhüterin Stina Johannes mit einem Dropkick (39.). Kurz darauf bekam Greta Stegemann eine Direktabnahme in Folge eines Freistoßes aus dem linken Halbfeld nicht aufs Tor gelenkt (40.). Wiederum eine Minute später fasste sich Nicola Billa vom linken Strafraumeck ein Herz und traf mit ihrem satten Abschluss die Unterkante der Latte (41.). Den Schlusspunkt der ersten Hälfte setzte Chantal Hagel mit einem Volley aus der zweiten Reihe, der sich gefährlich senkte, letztlich aber knapp über die Latte flog (45.+1).
Beherzter Auftritt bis zum Schluss
Die zweite Halbzeit war in ihrer Anfangsphase sehr umkämpft, gute Chancen blieben auf beiden Seiten vorerst Mangelware. Die erste VfB-Möglichkeit nach Wiederanpfiff ergab sich nach 59 Minuten für Maxi Rall, deren Abschluss infolge einer Freistoß-Hereingabe am Außennetz landete. Die Wolfsburgerinnen hingegen münzten gleich die erste Torannäherung nach der Pause in ein Tor um (69., siehe „die Tore“). Anschließend war es Torhüterin Laura Giuliani und Mittelfeldspielerin Muriel Dürr zu verdanken, dass es beim 1:2 blieb, als beide durch vollen Körpereinsatz den Abschluss sowie Nachschuss infolge eines Wolfsburger Gegenstoßes abwehrten (71.).
Trotz des 0:2 steckten die VfB Frauen keineswegs zurück, sondern näherten sich dem Tor der Wölfinnen immer wieder an. Die besten Chancen in der Schlussphase hatten Verena Wieder, die sich im Laufduell mit ihrer Gegenspielerin durchsetzte und deren Abschluss nur mit größter Mühe von Stina Johannes pariert werden konnte (88.), sowie Julia Mickenhagen, die nach einer Flanke vor dem Gäste-Tor auftauchte und Johannes mit einem Kopfball prüfte (90+1.). Am Ergebnis änderte sich trotz des aufopferungsvollen Auftritts allerdings nichts mehr, sodass die VfB Frauen ihre erste Niederlage nach dem Aufstieg hinnehmen mussten.
Die Tore:
0:1 – 3. Minute: Die Wölfinnen gewinnen im Mittelfeld den Ball und schalten blitzschnell um. Sarai Linder zieht auf der linken Außenbahn das Tempo an und findet mit ihrem Pass ins Zentrum die einlaufende Ella Peddemors, die Laura Giuliani im Tor der VfB Frauen überwindet.
0:2 – 69. Minute: Mit ihrer ersten Chance im zweiten Durchgang erhöhen die Wölfinnen auf 0:2. Nach einem Ballgewinn im VfB-Strafraum legt Ella Peddemors auf Cora Zicai ab, die aus rund elf Metern abschließt und trifft.
Die Stimmen:
Cheftrainer Nico Schneck: „Die Niederlage wirft uns nicht zurück. Es war klar, dass der Tag unserer ersten Bundesliga-Niederlage kommen würde. Wir haben gegen den Tabellenführer gespielt, dessen Sieg auch in Ordnung geht. In den ersten 35 Minuten haben wir zu mutlos agiert und mussten viel hinterherrennen. Zum Ende des Spiels hat man dem Team angemerkt, dass der Tank leer ist, dennoch haben wir es geschafft, uns einige gute Chancen zu erspielen. Die Qualität im Abschluss hat heute gefehlt und die Fehler vor den Gegentoren waren zu einfach. Eine Mannschaft wie der VfL Wolfsburg weiß so etwas auszunutzen.“
General Manager Frauenfußball Sascha Glass: „Den Wölfinnen kam die frühe Führung entgegen. Wir haben erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause den nötigen Mut gefasst. Daher haben wir in der Halbzeitpause darüber gesprochen, dass wir hier heute nichts zu verlieren haben. Alles in allem haben wir gut verteidigt und wenige Chancen der Wölfinnen zugelassen. Das sollte uns Selbstbewusstsein für die nächsten Wochen geben und war kein Rückschlag für uns. Es ist schade, dass wir nichts mitgenommen haben und ärgern und über die Tore.
Maxi Rall: „Wir sind mit dem Ballverlust vor dem ersten Gegentor denkbar ungünstig ins Spiel gestartet. Auch danach sind wir nicht reingekommen, ehe wir in den letzten zehn Minuten vor der Pause zu einigen Chancen kamen. Daher war der Rückstand zur Pause verdient. Es wäre gut für den weiteren Spielverlauf gewesen, die Möglichkeiten vor der Halbzeit zu nutzen. Heute haben wir nicht unsere Bestleistung gezeigt, Wolfsburg hat es insgesamt besser gemacht als wir.
Nicole Billa: „In der ersten Halbzeit haben wir einiges verschlafen. Die Wolfsburgerinnen haben uns die Probleme aufgezeigt, an denen wir noch arbeiten müssen. Ich hatte selbst kurz vor der Halbzeit eine große Chance, aber heute hat das Glück gefehlt.“
Das nächste Spiel:
Am Montag, 21. September, sind die VfB Frauen am 5. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim SV Werder Bremen gefordert. Anstoß der Partie, die auf Platz 11 am Trainingsgelände am Weserstadion ausgetragen wird, ist um 18 Uhr.
Die Aufstellung:
Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (15. Müller), Wichmann (74. Mickenhagen) - Achcinska, Hagel (57. Dürr), Redzepi – Billa (74. Wieder), Arouna (57. Beuschlein).