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Frauen-Bundesliga 6. September 2026
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Sina Diekmann 0
3
Tore
3
10
Torschüsse
10
5
Ecken
5
16
Fouls
12
49.40
Ballbesitz in %
50.60
5
Abseits
-
2
Gelb
2
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

1 TO
Lourdes Romero
2 VE
Leia Varley
4 VE
Aleksandra Lobanova
21 VE
Keira Bednorz
9 MF
Laura Miller
10 MF
Jonna Brengel
11 MF
Lara Meroni
17 MF
Marie Bleil
15 ST
Emoke Pápai
24 ST
Nastassja Lein
99 ST
Louna Lapassouse

ERSATZBANK

33 TO
Rebecca Adamczyk
3 VE
Fany Proniez
5 VE
Clara Fröhlich
14 VE
Marlene Lindner
7 MF
Selma Licina
18 MF
Franziska Mai
19 MF
Sanja Homann
22 MF
Julia Pollak
28 MF
Maëlle Seguin

TRAINER

Omar Adlani

AUFSTELLUNG

1 TO
Laura Giuliani
2 VE
Linette Hofmann
5 VE
Greta Stegemann
18 VE
Julia Mickenhagen
23 VE
Luzie Zahringer
6 MF
Chantal Hagel
7 MF
Dafina Redzepi
8 MF
Maximiliane Rall
22 MF
Adriana Achcinska
21 ST
Mira Arouna
26 ST
Nicole Billa

ERSATZBANK

12 TO
Kiara Beck
24 VE
Katana Norman
34 VE
Svenja Hecke
17 MF
Muriel Dürr
19 MF
Yuka Hirano
31 MF
Verena Wieder
33 MF
Fabienne Dongus
20 ST
Jana Beuschlein

TRAINER

Nico Schneck

TORE

26' 1515 Pápai
48' 1515 Pápai 9999 Lapassouse
2626 Billa 56'
77 Redzepi 88 Rall 75'
84' 33 Proniez 1919 Homann
88 Rall 2626 Billa 90'
15Pápai 26. Min
15Pápai 99Lapassouse 48. Min
56. Min 26Billa
75. Min 8Rall 7Redzepi
3Proniez 19Homann 84. Min
90. Min 26Billa 8Rall

AUSWECHSLUNGEN

1717 Dürr 2121 Arouna 63'
64' 1010 Brengel 2828 Seguin
64' 9999 Lapassouse 33 Proniez
2020 Beuschlein 77 Redzepi 75'
1919 Hirano 66 Hagel 75'
79' 1111 Meroni 1919 Homann
3131 Wieder 1818 Mickenhagen 81'
88' 44 Lobanova 2222 Pollak
88' 22 Varley 55 Fröhlich
63. Min 21Arouna 17Dürr
10Brengel 28Seguin 64. Min
99Lapassouse 3Proniez 64. Min
75. Min 7Redzepi 20Beuschlein
75. Min 6Hagel 19Hirano
11Meroni 19Homann 79. Min
81. Min 18Mickenhagen 31Wieder
4Lobanova 22Pollak 88. Min
2Varley 5Fröhlich 88. Min

KARTEN

2 Hofmann 47'
6 Hagel 58'
72' 9 Miller
73' 4 Lobanova
47. Min 2Hofmann
58. Min 6Hagel
9Miller 72. Min
4Lobanova 73. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Billa sichert späten Punktgewinn

Vor 1.301 Zuschauern holten die VfB Frauen beim 1. FC Nürnberg ein 3:3. Trotz eines 0:2-Rückstandes und einem weiteren Gegentreffer kurz vor dem Ende erkämpften sie sich dank Nicole Billas spätem Tor noch einen Punkt.

Das Spiel:

Zwei Neue brachte VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck beim Gastspiel in Nürnberg im Vergleich zu den ersten beiden Partien in Hoffenheim und gegen den HSV, als zweimal dieselbe Startelf das Vertrauen geschenkt bekam. Janina Hechler (Knieblessur) und Reena Wichmann (krank) wurden durch Linette Hofmann und Julia Mickenhagen ersetzt. Auch Tamar Dongus fiel für die Partie krankheitsbedingt aus.

Glück bei einem Alu-Treffer

Das Spiel begann munter, mit aussichtsreichen Gelegenheiten auf beiden Seiten, allerdings verpasste Club-Kapitänin Nastassja Lein ebenso eine mögliche Führung wie Dafina Redzepi und wenig später Nicole Billa für die VfB Frauen. Auf Seiten der Gastgeberinnen blieb Lein zunächst die auffälligste Figur. Bei einem Schlenzer der 25-Jährigen ans Aluminium (17.) war die Mädels aus Cannstatt im Glück. Nürnberg machte viel Druck, vergab eine weitere Chance durch Emöke Papai, die wenig später dann aber erfolgreich sein sollte.

Rückstand durch Handelfmeter

Vom Strafstoßpunkt aus ließ die Ungarin der Club-Frauen Laura Giuliani in ihrem 30. Bundesliga-Spiel keine Chance und traf zum 1:0, nachdem Luzie Zähringer der Ball zuvor an die Hand gesprungen war. In der Folgezeit hatten die VfB Frauen weiter einen schweren Stand und taten sich mit der robusten und aggressiven Spielweise der Nürnbergerinnen schwer. Vor allem im letzten Drittel waren die Club-Frauen deutlich gefährlicher, was ein weiterer Aluminium-Treffer durch die Französin Lapassouse kurz vor dem Pausenpfiff (45.) unterstrich.

Früher Nackenschlag und Elfer zum Anschluss

Durchgang zwei begann denkbar schlecht für die VfB Frauen, denn Nürnberg erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 2:0. Die VfB-Hintermannschaft bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Emöke Papai letztlich freistehend einköpfen konnte. Doch das Team von Nico Schneck kam wenig später zurück. Mira Arouna wurde im Strafraum unsanft ausgebremst und Nicole Billa verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Auf VfB-Seite feierte dann Lenelotte Müller nach gut einer Stunde ihr Bundesliga-Debüt. Sie kam zusammen mit Muriel Dürr in die Partie.

Rall per Kopf zum Ausgleich, Achcinska an den Pfosten

Das Spiel blieb indes intensiv und abwechslungsreich. Und plötzlich stand es im Max-Morlock-Stadion 2:2. Eine Ecke von der linken Seite köpfte VfB-Kapitänin Maxi Rall zum 2:2 in die Maschen und weckte mit diesem Tor Erinnerungen an das erste Bundesligator der VfB Frauen in Hoffenheim, wo ihr vor gut zwei Wochen ein ähnlicher Treffer gelungen war. Und wenig später hatte Nürnberg dann Alu-Glück, als Adriana Achcinska den Ball an den Pfosten setzte. Während Verena Wieder auf VfB-Seite zu ihrem Debüt kam, schlugen die Club-Frauen abermals zurück.

Billa antwortete prompt auf Proniez-Treffer

Laura Giuliani konnte erst noch gegen Maelle Seguin stark klären und war wenig später machtlos, als Fany Proniez das 3:2 markierte. Doch die Moral der VfB Frauen sorgte in der Schlussminute doch noch für den Ausgleich. Nicole Billa zeigte einmal mehr ihre Abschlussqualität, als sie im Strafraum in halbrechter Position zum Schuss kam und den vielumjubelten 3:3-Ausgleich markierte. Somit sicherte sich das Team von Nico Schneck am Ende einer harten und umkämpften Partie noch einen verdienten Punkt vor den rund 200 mitgereisten Gästefans.

Die Tore:

26. Minute: Nach einem weiten Einwurf versuchte sich Louna Lapassouse per Drehschuss und traf dabei die Hand von Luzie Zähringer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emöke Papai souverän zum 1:0.

48. Minute: Nürnberg kombinierte sich in den VfB-Strafraum, wo Louna Lapassouse von der linken Seite die Kugel ins Zentrum hob und den Kopf ihrer Sturmpartnerin Emöke Papai fand, die Laura Giuliani keine Chance ließ.

56. Minute: Nach einem Pass in die Tiefe wurde Mira Arouna im Strafraum von Club-Keeperin Lourdes Romero von den Beinen geholt. Den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte Nicole Billa sicher zum 2:1.

75. Minute: Ecke Redzepi, Kopfballtor Rall. Was zum Bundesliga-Auftakt in Hoffenheim klappte, funktionierte auch in Nürnberg, weil Keira Bednorz‘ Rettungsversuch auf der Linie letztlich fehlschlug.

84. Minute: Sanja Homann setzte sich im Strafraum robust im Zweikampf durch und hob die Kugel an den zweiten Pfosten, wo Fany Proniez freistehend zum 3:2 einschoss und Laura Giuliani keine Abwehrchance ließ.

90. Minute: Maxi Rall fand mit einem Pass in die Tiefe Nicole Billa, die in halbrechter Position im Strafraum eiskalt blieb und zum 3:3-Ausgleich vollendete. Lourdes Romero im Tor der Nürnbergerinnen konnte den Einschlag nicht verhindern.

Die Stimmen zum Spiel: „Ein gewonnener Punkt“

Cheftrainer Nico Schneck: „Das ist auf jedem Fall ein gewonnener Punkt, weil wir genau davor gewarnt hatten. Vor der Intensität und der Zweikampfführung. In der ersten Hälfte haben wir uns etwas den Schneid abkaufen lassen. Ab Minute 49 waren wir dann wach und ich habe die Mannschaft gesehen, die ich in den Spielen davor auch gesehen habe. Dann waren wir dominant, haben Ballkontrolle gehabt und den Ball auch gut laufen lassen. Dass sich die Mannschaft von dem bitteren dritten Gegentor nicht unterkriegen ließ, war überragend.“

VfB-Kapitänin Maxi Rall: „Ich glaube wenn man zweimal in Nürnberg zurückkommt, kann man von einem gewonnenen Punkt sprechen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Nürnberg hat hart gespielt, damit sind wir nicht gut klar gekommen. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und auch mit Ball war es zu wenig. Das Positive ist, dass wir immer bis zum Schluss kämpfen – auch nach Rückständen. Das macht die Mannschaft auch aus und darauf kann man aufbauen.“

Das nächste Spiel:

Am Sonntag, 13. September, empfangen die VfB Frauen im Rahmen des 4. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga das Spitzenteam VfL Wolfsburg. Anstoß der Partie im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.

Die Aufstellung:

Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (63. Müller), Mickenhagen (81. Wieder) – Redzepi (76. Beuschlein), Achcinska, Hagel (76. Hirano) – Arouna (63. Dürr), Billa