| SCHIEDSRICHTER | ZUSCHAUER |
|---|---|
| Sina Diekmann | 0 |
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|---|---|---|
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3
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Tore |
3
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10
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Torschüsse |
10
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5
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Ecken |
5
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16
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Fouls |
12
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49.40
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Ballbesitz in % |
50.60
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5
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Abseits |
-
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2
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Gelb |
2
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-
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Gelb-Rot |
-
|
|
-
|
Rot |
-
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AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
AUFSTELLUNG
ERSATZBANK
TRAINER |
| 26' | ||||
| 48' | ||||
| 56' | ||||
| 75' | ||||
| 84' | ||||
| 90' |
| 15Pápai | 26. Min | |||||||
| 15Pápai | 99Lapassouse | 48. Min | ||||||
| 56. Min | 26Billa | |||||||
| 75. Min | 8Rall | 7Redzepi | ||||||
| 3Proniez | 19Homann | 84. Min | ||||||
| 90. Min | 26Billa | 8Rall |
| 63' | ||||
| 64' | ||||
| 64' | ||||
| 75' | ||||
| 75' | ||||
| 79' | ||||
| 81' | ||||
| 88' | ||||
| 88' |
| 63. Min | 21Arouna | 17Dürr | ||||||
| 10Brengel | 28Seguin | 64. Min | ||||||
| 99Lapassouse | 3Proniez | 64. Min | ||||||
| 75. Min | 7Redzepi | 20Beuschlein | ||||||
| 75. Min | 6Hagel | 19Hirano | ||||||
| 11Meroni | 19Homann | 79. Min | ||||||
| 81. Min | 18Mickenhagen | 31Wieder | ||||||
| 4Lobanova | 22Pollak | 88. Min | ||||||
| 2Varley | 5Fröhlich | 88. Min |
| 2 Hofmann | 47' | |||
| 6 Hagel | 58' | |||
| 72' | 9 Miller | |||
| 73' | 4 Lobanova |
| 47. Min | 2Hofmann | |||||||
| 58. Min | 6Hagel | |||||||
| 9Miller | 72. Min | |||||||
| 4Lobanova | 73. Min |
Das Spiel:
Zwei Neue brachte VfB Frauen-Cheftrainer Nico Schneck beim Gastspiel in Nürnberg im Vergleich zu den ersten beiden Partien in Hoffenheim und gegen den HSV, als zweimal dieselbe Startelf das Vertrauen geschenkt bekam. Janina Hechler (Knieblessur) und Reena Wichmann (krank) wurden durch Linette Hofmann und Julia Mickenhagen ersetzt. Auch Tamar Dongus fiel für die Partie krankheitsbedingt aus.
Glück bei einem Alu-Treffer
Das Spiel begann munter, mit aussichtsreichen Gelegenheiten auf beiden Seiten, allerdings verpasste Club-Kapitänin Nastassja Lein ebenso eine mögliche Führung wie Dafina Redzepi und wenig später Nicole Billa für die VfB Frauen. Auf Seiten der Gastgeberinnen blieb Lein zunächst die auffälligste Figur. Bei einem Schlenzer der 25-Jährigen ans Aluminium (17.) war die Mädels aus Cannstatt im Glück. Nürnberg machte viel Druck, vergab eine weitere Chance durch Emöke Papai, die wenig später dann aber erfolgreich sein sollte.
Rückstand durch Handelfmeter
Vom Strafstoßpunkt aus ließ die Ungarin der Club-Frauen Laura Giuliani in ihrem 30. Bundesliga-Spiel keine Chance und traf zum 1:0, nachdem Luzie Zähringer der Ball zuvor an die Hand gesprungen war. In der Folgezeit hatten die VfB Frauen weiter einen schweren Stand und taten sich mit der robusten und aggressiven Spielweise der Nürnbergerinnen schwer. Vor allem im letzten Drittel waren die Club-Frauen deutlich gefährlicher, was ein weiterer Aluminium-Treffer durch die Französin Lapassouse kurz vor dem Pausenpfiff (45.) unterstrich.
Früher Nackenschlag und Elfer zum Anschluss
Durchgang zwei begann denkbar schlecht für die VfB Frauen, denn Nürnberg erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 2:0. Die VfB-Hintermannschaft bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Emöke Papai letztlich freistehend einköpfen konnte. Doch das Team von Nico Schneck kam wenig später zurück. Mira Arouna wurde im Strafraum unsanft ausgebremst und Nicole Billa verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 2:1-Anschlusstreffer. Auf VfB-Seite feierte dann Lenelotte Müller nach gut einer Stunde ihr Bundesliga-Debüt. Sie kam zusammen mit Muriel Dürr in die Partie.
Rall per Kopf zum Ausgleich, Achcinska an den Pfosten
Das Spiel blieb indes intensiv und abwechslungsreich. Und plötzlich stand es im Max-Morlock-Stadion 2:2. Eine Ecke von der linken Seite köpfte VfB-Kapitänin Maxi Rall zum 2:2 in die Maschen und weckte mit diesem Tor Erinnerungen an das erste Bundesligator der VfB Frauen in Hoffenheim, wo ihr vor gut zwei Wochen ein ähnlicher Treffer gelungen war. Und wenig später hatte Nürnberg dann Alu-Glück, als Adriana Achcinska den Ball an den Pfosten setzte. Während Verena Wieder auf VfB-Seite zu ihrem Debüt kam, schlugen die Club-Frauen abermals zurück.
Billa antwortete prompt auf Proniez-Treffer
Laura Giuliani konnte erst noch gegen Maelle Seguin stark klären und war wenig später machtlos, als Fany Proniez das 3:2 markierte. Doch die Moral der VfB Frauen sorgte in der Schlussminute doch noch für den Ausgleich. Nicole Billa zeigte einmal mehr ihre Abschlussqualität, als sie im Strafraum in halbrechter Position zum Schuss kam und den vielumjubelten 3:3-Ausgleich markierte. Somit sicherte sich das Team von Nico Schneck am Ende einer harten und umkämpften Partie noch einen verdienten Punkt vor den rund 200 mitgereisten Gästefans.
Die Tore:
26. Minute: Nach einem weiten Einwurf versuchte sich Louna Lapassouse per Drehschuss und traf dabei die Hand von Luzie Zähringer. Den fälligen Elfmeter verwandelte Emöke Papai souverän zum 1:0.
48. Minute: Nürnberg kombinierte sich in den VfB-Strafraum, wo Louna Lapassouse von der linken Seite die Kugel ins Zentrum hob und den Kopf ihrer Sturmpartnerin Emöke Papai fand, die Laura Giuliani keine Chance ließ.
56. Minute: Nach einem Pass in die Tiefe wurde Mira Arouna im Strafraum von Club-Keeperin Lourdes Romero von den Beinen geholt. Den daraus resultierenden Foulelfmeter verwandelte Nicole Billa sicher zum 2:1.
75. Minute: Ecke Redzepi, Kopfballtor Rall. Was zum Bundesliga-Auftakt in Hoffenheim klappte, funktionierte auch in Nürnberg, weil Keira Bednorz‘ Rettungsversuch auf der Linie letztlich fehlschlug.
84. Minute: Sanja Homann setzte sich im Strafraum robust im Zweikampf durch und hob die Kugel an den zweiten Pfosten, wo Fany Proniez freistehend zum 3:2 einschoss und Laura Giuliani keine Abwehrchance ließ.
90. Minute: Maxi Rall fand mit einem Pass in die Tiefe Nicole Billa, die in halbrechter Position im Strafraum eiskalt blieb und zum 3:3-Ausgleich vollendete. Lourdes Romero im Tor der Nürnbergerinnen konnte den Einschlag nicht verhindern.
Die Stimmen zum Spiel: „Ein gewonnener Punkt“
Cheftrainer Nico Schneck: „Das ist auf jedem Fall ein gewonnener Punkt, weil wir genau davor gewarnt hatten. Vor der Intensität und der Zweikampfführung. In der ersten Hälfte haben wir uns etwas den Schneid abkaufen lassen. Ab Minute 49 waren wir dann wach und ich habe die Mannschaft gesehen, die ich in den Spielen davor auch gesehen habe. Dann waren wir dominant, haben Ballkontrolle gehabt und den Ball auch gut laufen lassen. Dass sich die Mannschaft von dem bitteren dritten Gegentor nicht unterkriegen ließ, war überragend.“
VfB-Kapitänin Maxi Rall: „Ich glaube wenn man zweimal in Nürnberg zurückkommt, kann man von einem gewonnenen Punkt sprechen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gemacht. Nürnberg hat hart gespielt, damit sind wir nicht gut klar gekommen. Wir haben zu viele Zweikämpfe verloren und auch mit Ball war es zu wenig. Das Positive ist, dass wir immer bis zum Schluss kämpfen – auch nach Rückständen. Das macht die Mannschaft auch aus und darauf kann man aufbauen.“
Das nächste Spiel:
Am Sonntag, 13. September, empfangen die VfB Frauen im Rahmen des 4. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga das Spitzenteam VfL Wolfsburg. Anstoß der Partie im GAZi-Stadion auf der Waldau ist um 14 Uhr.
Die Aufstellung:
Giuliani – Rall, Stegemann, Zähringer, Hofmann (63. Müller), Mickenhagen (81. Wieder) – Redzepi (76. Beuschlein), Achcinska, Hagel (76. Hirano) – Arouna (63. Dürr), Billa