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VfBfairplay 22. Oktober 2026

Mehr Platz für Fahrräder und mehr E-Ladepunkte

Die Landeshauptstadt Stuttgart und der VfB Stuttgart schaffen gemeinsam weitere 250 Fahrradstellplätze an der MHP Arena. Zudem hat der VfB in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Stuttgart neue E-Ladepunkte am Clubzentrum in Betrieb genommen.

Wer mit dem Fahrrad zu einem VfB-Heimspiel oder zu einer Veranstaltung im NeckarPark kommt, wird ab sofort noch einfacher einen Abstellplatz finden. Die neue Anlage auf Parkplatz P9 bietet rund 250 zusätzliche Fahrradstellplätze, darunter 27 auch für Lastenfahrräder. Mit der neuen Fahrradabstellanlage realisieren die Landeshauptstadt Stuttgart und der VfB einen weiteren Baustein zur Erweiterung des Mobilitätsangebots im NeckarPark für Fans und Besucher.

„Viele Fans kommen bereits heute mit dem Fahrrad zu unseren Heimspielen. Mit den neuen Stellplätzen schaffen wir gemeinsam mit der Stadt Stuttgart ein besseres Angebot rund um die MHP Arena. Uns ist wichtig, unterschiedliche Möglichkeiten der Anreise zu unterstützen und den Service für unsere Besucherinnen und Besucher kontinuierlich zu verbessern. Mein Dank gilt der Stadt Stuttgart und allen Beteiligten, die dieses gemeinsame Projekt ermöglicht haben“, betont Alexander Wehrle, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Der VfB Stuttgart setzt für dieses Projekt unter anderem Mittel aus dem „VfB Umweltgroschen“ ein. Dieser freiwillige Zusatzbeitrag auf Tageskarten und fließt in ausgewählte Umweltprojekte des Vereins. Bei der Mittelverwendung wird der VfB von einem Gremium externer Fach-Expertinnen und Experten beraten.

Für Stuttgarts Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, ist die neue Anlage ein weiterer Schritt beim Ausbau des Radverkehrs in Stuttgart. „Die Landeshauptstadt Stuttgart hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 Klimaneutral zu werden. Im Verkehrsbereich ist hier der Klimamobilitätsplan unsere zentrale Umsetzungsstrategie. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Radverkehrsförderung. Insbesondere durch den weiteren Ausbau des Radwegenetzes sowie der Radabstellanlagen sollen mehr Menschen fürs Radfahren begeistert werden“, so Peter Pätzold. Er unterstreicht zudem, dass dieses Projekt belegt, wie Stadt und Veranstalter gemeinsam nachhaltige Mobilität bei Großveranstaltungen fördern können.

Zwei neue Schnelllader und zehn weitere AC-Ladepunkte

Auch für die Elektromobilität wurde ein weiterer Schritt getan: Vor dem VfB-Clubzentrum haben die Stadtwerke Stuttgart und der VfB jetzt speichergestützte Schnellladepunkte (DC, bis zu 250 kW) sowie zehn weitere AC-Ladepunkte in Betrieb genommen. Insgesamt verfügt das Clubzentrum nun über 22 öffentliche Ladepunkte. Der Clou bei den beiden neuen Schnellladern: die Batterietechnik von ADS-TEC Energy aus Nürtingen sowie smarte Softwarelösungen von Vector Informatik aus Stuttgart ermöglichen den Betrieb mit Gleichstrom im Niederspannungsnetz. Damit entfällt der aufwändige Anschluss ans Mittelspannungsnetz für Schnelllader. „Gemeinsam mit dem VfB Stuttgart treiben wir den Ausbau einer bedarfsgerechten und modernen Ladeinfrastruktur rund um die MHP Arena weiter voran“, sagt Peter Drausnigg, Technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart. „Wir erweitern das Angebot genau dort, wo sich das Leben abspielt.“

Thomas Speidel, Geschäftsführer von ADS-TEC Energy betont: „Wir freuen uns, dass der VfB gemeinsam mit uns die Mobilitätswende im urbanen Raum fördert. Unsere Speichersysteme ermöglichen hohe Ladeleistungen auch bei begrenztem Netzanschluss. So lässt sich Schnellladeinfrastruktur schneller und mit weniger Bauaufwand umsetzen.“ Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle hebt hervor: „Rund um unser Clubzentrum und die MHP Arena steigt der Bedarf an Lademöglichkeiten kontinuierlich. Gemeinsam mit den Stadtwerken Stuttgart haben wir das Angebot deshalb weiter ausgebaut und zusätzliche Ladepunkte für unsere Fans, Besucher und Mitarbeitende geschaffen. Damit verbessern wir den Service für die Menschen, die unser Vereinsgelände und das Stadionumfeld regelmäßig besuchen.“

Bei den meisten Bauprojekten ist nicht der eigentliche Bau sondern der Planungsprozess das aufwändige und zeitraubende. Gerade hier im NeckarPark sind Planungsprozesse aufgrund der vielen Beteiligten und der hohen Nutzungsdichte besonders anspruchsvoll. Dementsprechend Danke ich allen am Projekt Beteiligten und insbesondere dem VfB für sein Engagement und die Initiative beim Projekt.