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VfBfairplay 30. September 2026

25.000 Euro, strahlende Kinderaugen und unvergessliche Momente: Die VfB-Profis zu Besuch in Tannheim

Der VfB Stuttgart engagiert sich seit 1997 in der Nachsorgeklinik in Tannheim. Diese Woche besuchten die VfB-Profis die Einrichtung für familienorientierte Rehabilitation und sorgten für strahlende Kinderaugen.

Seit fast drei Jahrzehnten verbindet den VfB Stuttgart und die Nachsorgeklinik Tannheim eine besondere Partnerschaft. 1997 ermöglichte der damalige VfB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder eine finanzielle Unterstützung für den Bau der Einrichtung, die auf die Betreuung von Familien mit Kindern nach einer Krebs-, Herz- oder Mukoviszidose-Erkrankung spezialisiert ist. Damit war der Grundstein für diese besondere Zusammenarbeit gelegt, die weit über die finanzielle Unterstützung hinaus geht. Zur Tradition gehört, dass die VfB-Profis mit Verantwortlichen des Clubs aus Cannstatt einmal im Jahr die Klinik im Schwarzwald besuchen.

Am gestrigen Dienstag, 29. September 2026, rollte der Mannschaftsbus vor und wurde mit einem großen Applaus empfangen.

Nähe und Zeit schenken

Die Eröffnung des gemeinsamen Nachmittags übernahm Thomas Müller, Geschäftsführer der Nachsorgeklinik: „Es ist immer ein besonderes Erlebnis, wenn der VfB zu uns kommt. Das ist absolut nicht selbstverständlich, was wir hier in Tannheim wieder und wieder erleben dürfen. Es ist sensationell, wie ihr euch für unser Haus engagiert. Nicht nur finanziell, sondern auch mit der Nähe, die ihr unseren Patienten schenkt. Dafür kann ich mich gar nicht oft genug bedanken.“

Er übergab das Wort an VfB-Präsident Dietmar Allgaier, der auf die vielen realisierten Projekte einging: „Wir sind wieder sehr gerne hierhergekommen. Gemeinsam mit euch und unserer VfB-Stiftung haben wir bereits viele Projekte umgesetzt, darunter den Segeltörn in Kroatien, die „Junge Reha“ oder einen Fitnessparcours. Wir sehen es als unseren Auftrag, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, und das machen wir bei euch besonders gerne. Uns verbindet längst nicht mehr nur eine Partnerschaft, sondern eine echte Freundschaft.“

Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle unterstrich die besondere Bedeutung der Verbindung: „Egal, wer beim VfB Geschäftsführer, Präsident oder Vorstand ist: Diese Partnerschaft ist etwas Außergewöhnliches und es wird sie immer geben. Schön, dass wir den Kindern heute eine kleine Auszeit vom Alltag ermöglichen können.“

Impressionen des Besuchs in der Nachsorgeklinik Tannheim

VfB-Stiftung und Deniz Undav spenden 25.000 Euro

Nach einem gemeinsamen Essen mit den Patienten und ihren Familien nahmen sich die Spieler ausgiebig Zeit für mehr als 100 Kinder, die zusammen mit ihren Angehörigen auf die Autogrammstunde warteten. Neben kleinen Präsenten gab es für alle ausreichend Zeit für Autogramme und Erinnerungsfotos.

Ein besonderer Höhepunkt des gemeinsamen Nachmittags war die Einweihung des neuen Hallenbodens in der Sporthalle, auf dem das Logo der VfB-Stiftung zu sehen ist. Die Stiftung beteiligte sich mit 15.000 Euro an der Erneuerung. Für eine spontane Überraschung sorgte VfB-Profi Deniz Undav, der weitere 10.000 Euro beisteuerte.

„Ich bin gerne bei solchen Besuchen dabei. Kinder sind unsere Zukunft und wenn ich den Menschen hier mit einer Spende helfen kann, mache ich das sehr gerne. Darüber hinaus können wir den Kids heute Erinnerungen schenken, an die sie noch lange zurückdenken werden. Alle Spieler sind hier engagiert dabei und genauso sollte es sein“, sagte der Mannschaftskapitän.

Kicken mit den Profis

Auf dem Sportplatz ging es bei spätsommerlichen Temperaturen dann sportlich zu. Unter der Anleitung der VfB-Profis und der VfB-Fußballschule probierten die Kinder sich im Zielschießen, Fußballtennis oder Kleinfeldfußball aus. Es wurde viel gelacht, gescherzt und die jungen Patienten konnten für ein paar Stunden ihre Alltagssorgen vergessen.

„Unsere Jungs haben das großartig gemacht. Jeder war mit Herzblut dabei. Sie haben unterschiedliche Geschichten kennengelernt und erlebt, mit welchen Herausforderungen die Patientinnen und Patienten hier umgehen müssen“, sagte Alexander Wehrle zum Abschluss. „Dieser Besuch zeigt immer wieder, wie wertvoll unser eines Leben ist.“

Viel zu schnell endete der kurzweilige Nachmittag und der VfB trat die Heimreise an. Mit im Gepäck waren einmal mehr bleibende Eindrücke und das Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen.