Der Juli steht in Stuttgart im Zeichen der CSD-Kulturwochen, auch Stuttgart PRIDE genannt. Vom 10. bis zum 26. Juli 2026 findet in der Landeshauptstadt unter dem diesjährigen Motto „Ohne uns kein Wir! Füreinander laut, miteinander stark.“ ein vielfältiges Programm mit politischen und gesellschaftlichen Diskussionen, Filmvorführungen, Lesungen, Partys und vielen weiteren Veranstaltungen statt. Der unumstrittene Höhepunkt der Kulturwochen ist die große CSD-Parade durch die Stuttgarter Innenstadt, an der sich am heutigen Samstag, 25. Juli 2026, auch der VfB Stuttgart mit seiner Stiftung „Brustring der Herzen“ beteiligte.
Der VfB mittendrin
Bereits zum fünften Mal setzte der Club aus Cannstatt gemeinsam mit der VfB-Stiftung sowie dem schwul-lesbischen Offiziellen Fanclub (OFC) Stuttgarter Junxx e.V. mit seiner Teilnahme ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung und Queerfeindlichkeit.
Unter dem Leitgedanken „Zusammen voran“ war der VfB mit einem eigenen Paradewagen und einer Fußgruppe vertreten. Gemeinsam zog die Delegation von der Rotebühlstraße am Rathaus vorbei bis zum Karlsplatz durch die Stuttgarter Innenstadt.
Auf dem VfB-Truck fuhren unter anderem Vorstandsvorsitzender Alexander Wehrle, Vizepräsident Andreas Grupp und Vereinsbeiratsmitglied Christian Döhring mit. Auch Stuttgarts Oberbürgermeister und Stiftungsratsmitglied Dr. Frank Nopper schloss sich der VfB-Delegation an.
Alexander Wehrle sagt zur Teilnahme am CSD: „Es geht darum, ein Zeichen zu setzen. Leider ist Homophobie auch im Fußball noch immer Realität. Gemeinsam mit unseren Fans möchten wir als Verein darauf aufmerksam machen, dass es keine Rolle spielen darf, woher jemand kommt, an was er glaubt oder wen er liebt. Es geht darum, Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Mein persönlicher Wunsch ist, dass wir irgendwann keinen CSD mehr brauchen, weil Vielfalt und die gegenseitige Akzeptanz, wie Menschen leben, ganz selbstverständlich sind.“
Andreas Grupp ergänzt: „Der CSD gehört zu Stuttgart, der VfB gehört zu Stuttgart, und wir sind offen für alle. Die gesamte VfB-Familie steht heute zusammen und möchte diese Offenheit zum Ausdruck bringen."
Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt als Werte des VfB
Insgesamt zogen knapp 160 Formationen zwischen 14 und 17 Uhr durch die Landeshauptstadt und machten gemeinsam deutlich, wie wichtig eine vielfältige und diskriminierungsfreie Gesellschaft ist.
Mit seiner Teilnahme am Christopher Street Day unterstrich der VfB Stuttgart einmal mehr sein klares Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung. Werte, die nicht nur das gesellschaftliche Miteinander der LSBTIQA+-Community prägen, sondern auch ein fester Teil der VfB-Identität sind.