Hallo Luzie, du bist in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Seit Saisonbeginn trägst du das VfB-Trikot, wie gut bist du in der Mannschaft angekommen und wie wohl fühlst du dich beim VfB?
Luzie: „Ich fühle mich beim VfB sehr wohl. Da ich Lene und Rosa (Anm. d. Red.: Müller und Rückert) bereits kannte, ist mir der Einstieg in die Mannschaft leichtgefallen. Auch die anderen Spielerinnen haben mich von Beginn an herzlich aufgenommen. Deshalb habe ich mich schnell zurechtgefunden und fühle mich hier zu Hause.“
Für mich ist es etwas ganz Besonderes, das VfB-Trikot zu tragen, da ich mit dem Verein aufgewachsen bin. Jetzt selbst für den VfB zu spielen, bedeutet mir sehr viel.
Deine Eltern und Brüder sind große VfB-Fans. Wie besonders ist es für dich, jetzt selbst das VfB-Trikot zu tragen, und wie verfolgt deine Familie deine Spiele?
Luzie: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, das VfB-Trikot zu tragen, da ich mit dem Verein aufgewachsen bin. Jetzt selbst für den VfB zu spielen, bedeutet mir sehr viel. Auch meine Familie ist sehr stolz auf mich und unterstützt mich bei jedem Heimspiel sowie bei Auswärtsspielen in der Nähe.“
Du standest bisher in jedem Bundesligaspiel von Beginn an auf dem Platz. Wie zufrieden bist du mit deiner persönlichen Entwicklung und wie würdest du deine Rolle innerhalb der Mannschaft beschreiben?
Luzie: „Ich denke, dass mir der Einstieg in den ersten Spielen ganz gut gelungen ist. Ich versuche, aus jedem Spiel möglichst viel mitzunehmen, da ich dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln und dazulernen kann. Das Trainerteam um Nico schenkt mir viel Vertrauen, das ich mit guten Leistungen auf dem Platz zurückzahlen möchte. Mein Ziel ist es, meinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen.“
Du bist vom FC Bayern ausgeliehen und bist am vergangenen Spieltag im VfB-Dress nach München zurückgekehrt. Wie hast du die für dich besondere Partie erlebt?
Luzie: „Für mich war es natürlich ein ganz besonderes Spiel. Unabhängig vom Ergebnis war es für mich ein schönes Gefühl, an meine alte Wirkungsstätte zurückzukehren und viele bekannte Gesichter sowie ehemalige Mitspielerinnen wiederzusehen.“
Ich freue mich sehr über das Vertrauen und versuche, auf und neben dem Platz Verantwortung zu übernehmen und für meine Mitspielerinnen da zu sein.
Du führst die deutsche U19-Nationalmannschaft als Kapitänin aufs Feld. Was bedeutet es dir, dieses Amt zu übernehmen?
Luzie: „Für mich ist es eine große Ehre, die Mannschaft als Kapitänin aufs Feld führen zu dürfen. Ich freue mich sehr über das Vertrauen und versuche, auf und neben dem Platz Verantwortung zu übernehmen und für meine Mitspielerinnen da zu sein. Mir ist vor allem wichtig, dass wir als Team zusammenhalten und gemeinsam erfolgreich sind.“
Zuletzt wurdest du erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft nachnominiert. Wie hast du von der Berufung erfahren?
Luzie: „Ich war bereits mit der U19 in Ungarn und an dem Abend mit einer Mitspielerin spazieren, als ich gesehen habe, dass meine Trainerin Melanie Behringer versucht hatte, mich anzurufen. Wir sind dann zurück ins Hotel gegangen und dort hat sie mir erzählt, dass ich für die deutsche A-Nationalmannschaft nachnominiert wurde. Im Anschluss hatte ich noch ein kurzes Telefonat mit Christian Wück und dann ging eigentlich alles ziemlich schnell.“ (lacht)
Im ersten Moment konnte ich gar nicht richtig realisieren, was passiert war. Ich glaube, das wird einem erst im Nachhinein so richtig bewusst. Ich war einfach überglücklich und habe mich riesig gefreut, dass es so gekommen ist.
Was hat dieser Moment bei dir ausgelöst?
Luzie: „Im ersten Moment konnte ich gar nicht richtig realisieren, was passiert war. Ich glaube, das wird einem erst im Nachhinein so richtig bewusst. Ich war einfach überglücklich und habe mich riesig gefreut, dass es so gekommen ist. Natürlich habe ich direkt meine Familie und meine Freunde informiert. Alle waren unglaublich stolz auf mich und haben sich sehr mit mir gefreut.“
Welche Erfahrungen nimmst du aus diesem Lehrgang mit?
Luzie: „Der gesamte Lehrgang war für mich unglaublich wertvoll. Alle haben mich herzlich aufgenommen und mir dabei geholfen, mich schnell in die Mannschaft einzufinden. Dadurch habe ich mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe. Ich konnte erste Einblicke gewinnen, die Abläufe kennenlernen und schon einmal in alles hineinschnuppern. Besonders schön war es, die anderen Spielerinnen kennenzulernen und einen Eindruck vom gesamten Umfeld zu bekommen.“
STADION AKTUELL | Bundesliga 2026/2027 | 7. Spieltag
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