In der vergangenen Saison noch als Gegner in der MHP Arena zu Gast, von nun an selbst in Weiß und Rot unterwegs: Im ersten Interview nach seinem Wechsel, präsentiert von „Team Partner“ Egetrans, spricht Dzenan Pejcinovic über die vergangenen Tage, die Gründe für seinen Wechsel und darüber, was ihm abseits des Rasens wichtig ist.
Herzlich willkommen beim VfB Stuttgart, Dzenan. Wie groß ist die Freude, ab sofort für den VfB auflaufen zu dürfen?
Dzenan Pejcinovic: „Ich glaube, ich brauche noch ein paar Tage, um das zu realisieren. Es ging in den vergangenen zwei, drei Tagen alles sehr schnell. Ich habe direkt meine Sachen gepackt, habe natürlich den schnellsten Weg nach Stuttgart gesucht und kann es kaum erwarten, endlich richtig loszulegen.“
Warum hast du dich für unseren Club entschieden?
Dzenan Pejcinovic: „Ich habe recht bald nach dem Ende der vergangenen Saison mitbekommen, dass der VfB Interesse an mir hat. Und da war auch für mich und auch für meine Familie schnell klar, dass das ein Schritt ist, den ich machen möchte. In der Folge hatte ich sehr gute und ehrliche Gespräche mit Fabian Wohlgemuth und Sebastian Hoeneß. Beide haben mir ein sehr gutes und positives Gefühl gegeben. Daher fiel mir die Entscheidung am Ende sehr leicht.“
Worauf freust du dich beim VfB am meisten?
Dzenan Pejcinovic: „Erst einmal freue ich mich auf die MHP Arena. Es reizt einen Spieler natürlich, in einem immer ausverkauften Stadion zu spielen. Und ich freue mich, meine neuen Mannschaftskollegen kennenzulernen und mich schnell einzufinden.“
Den ein oder anderen deiner neuen Mitspieler kennst du ja bereits, richtig?
Dzenan Pejcinovic: „Ja, mit Finn Jeltsch, Dennis Seimen und Laurin Ulrich gibt es schon einige Jungs, die ich bereits kenne- entweder als Gegner oder gemeinsame Spiele für die U-Nationalmannschaften. Ich werde versuchen, mich schnell in die Mannschaft hineinzufinden und vielleicht nimmt mich der eine oder andere ein bisschen an die Hand (lacht). Jetzt ist es erst einmal wichtig, schnell ins Training reinzukommen.“
VfB-Neuzugang Dzenan Pejcinovic:
Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Trainer.
Wie groß ist die Vorfreude auf das Training und auch auf den Coach?
Dzenan Pejcinovic: „Die ist groß. Ich hatte sehr gute Gespräche mit dem Trainer. Wir haben uns beide gewünscht, dass ich am Dienstag direkt ins Training starten kann. Davon gehen wir jetzt auch aus.“
Wie hast du den VfB in den vergangenen, durchaus erfolgreichen Jahren verfolgt?
Dzenan Pejcinovic: „Als wir selbst gegen den VfB gespielt haben, habe ich eine Mannschaft gesehen, die sowohl stark mit als auch gegen den Ball ist. Daher war die Entscheidung für mich keine schwere, da ich mir sicher war, hier spielen zu wollen und gemeinsam mit der Mannschaft Erfolge zu feiern.“
Woran erinnerst du dich, wenn du an das Spiel gegen uns in der vergangenen Saison zurückdenkst?
Dzenan Pejcinovic: „Der VfB war in dem Spiel klar überlegen und wir haben verdient verloren. Die Art und Weise, wie der VfB gespielt hat, hat mich überrascht und umgehauen. Es war mein Traum, für eine solche Mannschaft spielen zu können. Dementsprechend freue ich mich natürlich, dass ich das verwirklichen konnte.“
Auf dem Platz bist du fürs Toreschießen zuständig. Was bist du abseits des Feldes für ein Typ?
Dzenan Pejcinovic: Ein ganz entspannter, ich brauche einfach nur ein paar gute Cafés und ein, zwei gute Italiener (lacht). Ich glaube aber, dass ich mich schnell in einer Stadt zurechtfinden kann, vor allem in so einer schönen Stadt wie Stuttgart.“
Drei Fakten zu Dzenan Pejcinovic
Medaille. Im Jahr 2024 verlieh der Deutsche Fußball-Bund (DFB) dem Stürmer die Fritz-Walter-Medaille in Silber. Die Ehrung in Gold, Silber und Bronze stellt die höchste Einzelauszeichnung im deutschen Nachwuchsfußball dar.
Dreierpack. Seine ersten drei Bundesliga-Tore hat Dzenan Pejcinovic ausgerechnet via Dreierpack erzielt. Am 20. Dezember 2025 schoss er bei der 3:4-Niederlage gegen den SC Freiburg alle drei Treffer des VfL Wolfsburg.
Größe. Mit einer Körpergröße von 1,88 Meter gehört der 21-Jährige zu den größeren Offensivspielern im Kader des VfB.