Der VfB Stuttgart sieht die Pläne des Fußball-Weltverbandes FIFA zur Integration von Investoren in die Fußball-Weltmeisterschaft sehr kritisch und unterstützt eine klare Positionierung des deutschen und internationalen Fußballs dagegen.
Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle sagt: „Wir schließen uns der von der UEFA und von DFB-Präsident Bernd Neuendorf geäußerten, ablehnenden Haltung zu den Plänen der FIFA-Spitze an und unterstützen den entschiedenen Widerstand der Fußball-Familie gegen einen Ausverkauf der Weltmeisterschaft. Ein dringender Investitions- und damit Finanzbedarf auf FIFA-Ebene zum Wohle des Weltfußballs ist nicht erkennbar. Es wäre ein fatales Zeichen, die Kommerzialisierung des Fußballs in diese Richtung zu treiben, ohne dass dafür auch nur annähernd ein gemeinsames, sinnvolles Ziel zu erkennen ist. Zudem wurden zentrale Gremien und Stakeholder in keiner Weise in die Pläne eingebunden. Die Alleingänge des FIFA-Präsidenten und seiner Vertrauten müssen enden, bevor der Weltverband die Akzeptanz des Fußballs auf der ganzen Welt gefährdet.“