Es sind erneut Rekordzahlen, die der VfB Stuttgart auf der diesjährigen Mitgliederversammlung vermeldete. Der Vorstandvorsitzende Alexander Wehrle berichtete, dass die VfB Stuttgart 1893 AG für das Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtertrag von 383,6 Millionen Euro ausweist. Das Jahresergebnis 2025 brachte einen Gewinn nach Steuern in Höhe von 22,5 Millionen Euro. Das Eigenkapital wuchs bis zum 31. Dezember 2025 auf 83,4 Millionen Euro. Alexander Wehrle sagte: „Wachstum und Profitabilität gehen beim VfB Stuttgart Hand in Hand: Wir konnten Umsätze, Gewinne und Eigenkapital gleichzeitig steigern. Das ist ein Zeichen für gesundes und nachhaltiges Wachstum. Wir haben in der Saison 25/26 den höchsten Zuschauerschnitt in der Geschichte unseres Clubs erzielt. Wir haben mit 156.500 so viele Trikots verkauft, wie nie zuvor und wir wachsen beim Sponsoring.“
„Stärke, aber keine Selbstzufriedenheit“
Neben der positiven wirtschaftlichen Entwicklung der VfB AG hat auch der Mutterverein ein erfolgreiches Geschäftsjahr bilanziert. Präsident Dietmar Allgaier verkündete im Bericht des Präsidiums einen Gesamtertrag von 7,2 Millionen Euro sowie ein Jahresergebnis von 1,4 Millionen Euro. Die Kapitalrücklage des Vereins ist hierdurch auf 1,6 Millionen Euro gewachsen. Ebenso erfreulich ist die aktuelle Mitgliederzahl von nunmehr 135.000 Vereinsmitgliedern.
Dietmar Allgaier betonte, dass die wirtschaftliche Entwicklung langfristige und nachhaltige Investitionen in die Weiterentwicklung des Vereins ermöglicht und man für das Geschäftsjahr 2026 eine „schwarze Null“ anstrebe. „Wenn wir den Blick nach vorne richten, dann tun wir das heute aus einer Position der Stärke, aber nicht der Selbstzufriedenheit. Der Jahresabschluss des e.V. stellt sich aktuell sehr positiv dar. Gleichzeitig sehen wir, dass bei stabilen Erlösen und steigenden Kosten sowie den geplanten Zukunftsinvestitionen das Kalenderjahr 2026 voraussichtlich nur knapp ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen werden. Vorausschauendes Handeln mit Augenmaß lautet unsere Devise auch weiterhin“, so Dietmar Allgaier.