Jochen Seitz wechselte im Jahr 2000 von der SpVgg Unterhaching in offensive Mittelfeld des VfB Stuttgart. Der Namensvetter des legendären im Jahr 2020 verstorbenen VfB-Zeugwarts fand sich in seiner ersten Saison auf dem Cannstatter Wasen zunächst in einem strauchelnden VfB-Team wieder, dem in fast allerletzter Sekunde der Klassenerhalt gelang.
Fortan ging es mit Jochen Seitz als wichtiger Teil der Wasenelf jedoch stetig aufwärts. Nach dem achten Tabellenplatz in der Folgesaison konnte der Unterfranke mit dem VfB schließlich 2003 die Vizemeisterschaft und die Qualifikation für die UEFA Champions League feiern, ehe er den Verein, für den er in 108 Pflichtspielen im Trikot mit dem roten Brustring zehn Tore erzielt hatte, in Richtung Schalke 04 verließ.
Jochen Seitz, dem der VfB Stuttgart zu seinem 50. Geburtstag am heutigen Sonntag herzlich gratuliert, setzte seine sportliche Karriere bis ins Jahr 2016 fort und schlug eine bis zum heutigen Tag währende Trainerlaufbahn ein.