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A-Junioren-Bundesliga, 22. April 2017
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Philipp Reitermayer 200

AUFSTELLUNG

1
Ron Thorben Hoffmann
2
Matthias Stingl
4
Felix Götze
6
Niklas Tarnat
8
Adrian Fein
10
Meritan Shabani
11
Timothy Tillman
15
Maxime Awoudja
17
Benjamin Hadzic
19
Manuel Wintzheimer
20
Resul Türkkalesi

ERSATZBANK

5
Thomas Isherwood
7
Yousef Emghames
9
Mario Crnicki
14
Jonathan Meier
16
Elias Kollmann
18
Enrico Caruso
25
Theo Rieg

TRAINER

Seitz, Holger

AUFSTELLUNG

1
Philipp Köhn
2
Toni Terell Suddoth
3
David Grözinger
4
Jose-Enrique Rios Alonso
5
Manuel Kober
6
Daniele James Collinge
7
Yves Vital Mfumu
8
Samuel Mayer
9
Eric Hottmann
10
Azad Toptik
11
Marco Stefandl

ERSATZBANK

12
Marco Manduzio
13
Marc Onuoha
14
Enes Türköz
15
Bastian Frölich
16
Daniel Bux
17
Luca Mack
22
Michel Witte

TRAINER

Gerber, Heiko

TORE

13' 11 Tillman
51' 19 Wintzheimer
64' 6 Tarnat
77' 11 Stefandl

AUSWECHSLUNGEN

46' 7 Vital Mfumu 14 Türköz
46' 8 Mayer 17 Mack
66' 3 Grözinger 12 Manduzio
78' 8 Fein 7 Emghames
81' 17 Hadzic 9 Crnicki
87' 19 Wintzheimer 5 Isherwood

KARTEN

24' 8 Mayer
32' 2 Stingl
63' 2 Suddoth
84' 4 Götze
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Niederlage beim Tabellenführer

Die ersatzgeschwächten A-Junioren verloren beim Tabellenführer FC Bayern München mit 1:3. Vor den letzten beiden Saisonspielen schmilzt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze damit weiter zusammen.

Aufgrund einiger Verletzungen griff Coach Heiko Gerber in München auf mehrere Spieler des U17 Jahrgangs zurück. Eric Hottmann durfte die Offensive von Beginn an verstärken und zahlte das Vertrauen durch eine hervorragende Leistung zurück. Ein zu leichter Ballverlust im Mittelfeld führte bereits nach 13 Minuten zur Bayern-Führung. Timothy Tillmann kam wenige Meter vor dem VfB Tor an den Ball und verwertete ihn etwas kurios mit einer Bogenlampe über Philipp Köhn hinweg zum 0:1. Die Jungs aus Cannstatt waren danach zweimal durch Freistöße von David Grözinger gefährlich, der jedoch jeweils keinen Abnehmer im Strafraum fand. Die beste Chance für die Schwaben ergab sich dann kurz vor der Halbzeit. Nach einer guten Freistoß-Variante legte Toni Suddoth den Ball quer auf Azad Toptik, der aber über das Bayern-Tor zielte.

Glück nicht auf der Seite des VfB

Heiko Gerber wechselte zur Halbzeit Luca Mack und Enes Türköz ein und wollte damit das Spiel seiner Mannschaft weiter stabilisieren. Die Schwaben kamen deutlich schwungvoller aus der Kabine. Umso ärgerlicher war der Handelfmeter für den FCB in der 50. Minute. Manuel Wintzheimer verwandelte souverän. Anstatt auf den Ausgleich zu drängen stand es also 0:2. Dennoch blieb das Team mit dem roten Brustring dran. Fünf Minuten nach dem zweiten Bayern-Treffer hatte Azad Toptik das Anschlusstor auf dem Fuß. Nach schöner Vorarbeit von Luca Mack traf er aber nur den Innenpfosten. Kurz darauf spielte Eric Hottmann erneut Toptik frei, der im Eins-gegen-eins gegen den Münchner Torhüter jedoch zu lange zögerte.

Im Gegenzug machte der Gastgeber den Deckel drauf. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze zirkelte Niklas Tarnat den fälligen Freistoß unhaltbar für Philipp Köhn in die Maschen (64.). Nachdem sich der starke Hottmann gut nachgesetzt hatte, leitete er in der 77. Minute den Ball weiter auf Daniele Collinge. Der fand Marco Stefandl, welcher zum 3:1 verkürzen konnte und bei den Schwaben wieder Hoffnung aufkeimen ließ. In der letzten Viertelstunde bestimmte der VfB das Spiel und agierte nach einer roten Karte an Felix Götze auch noch einige Minuten in Überzahl. Das Münchner Tor war aber wie vernagelt. Mehrmals klärte ein Verteidiger der Bayern oder Torwart Ron Thorben Hoffmann erst auf der Linie. Auch die Münchner waren per Konter gefährlich, brachten den Ball aber ebenfalls nicht mehr im Tor unter, sodass es beim 1:3 aus Sicht des VfB blieb.

Der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen beträgt nun nur noch einen Zähler. Am kommenden Samstag, dem 29. April, muss im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg also unbedingt ein Sieg her. Los geht es um 13 Uhr im Robert-Schlienz-Stadion.

Heiko Gerber: „Der FC Bayern war individuell vielleicht einen Tick besser, aber wir haben uns wieder durch kleine eigene Fehler geschlagen. Das Ergebnis ist besonders bitter, weil wir die Bayern in der letzten halben Stunde an die Wand gespielt haben und die klar bessere Mannschaft waren. Trotzdem will ich damit nicht sagen, dass der Sieg unverdient war. Ein riesen Kompliment habe ich heute den jungen Spielern des 2000er Jahrgangs gemacht. Eric Hottmann war der beste Mann auf dem Platz. Der Klassenerhalt wird sehr schwierig. Wir haben jetzt eine intensive Woche vor uns und müssen am Samstag Nürnberg schlagen.“