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2. Bundesliga, 29. April 2017
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Bastian Dankert (Rostock) 44098
2
Tore
3
14
Torschüsse
15
6
Ecken
5
19
Fouls
13
28.20
Ballbesitz in %
71.80
-
Abseits
-
2
Gelb
1
-
Gelb-Rot
-
-
Rot
-

AUFSTELLUNG

1 TO
Raphael Schäfer
4 VE
Dave Bulthuis
15 VE
Constant Djakpa
28 VE
Lukas Mühl
31 VE
Ondrej Petrák
39 VE
Patrick Kammerbauer
7 MF
Edgar Salli
8 MF
Lucas Hufnagel
18 MF
Hanno Behrens
38 MF
Eduard Löwen
36 ST
Cedric Teuchert

ERSATZBANK

26 TO
Thorsten Kirschbaum
3 VE
Even Hovland
5 MF
Philipp Förster
19 MF
Rúrik Gíslason
27 MF
Abdelhamid Sabiri
24 ST
Tim Matavz
32 ST
Dominic Baumann

TRAINER

Michael Köllner

AUFSTELLUNG

1 TO
Mitchell Langerak
2 VE
Emiliano Insua
5 VE
Timo Baumgartl
21 VE
Benjamin Pavard
35 VE
Marcin Kaminski
10 MF
Alexandru Maxim
20 MF
Christian Gentner
22 MF
Ebenezer Ofori
24 MF
Josip Brekalo
9 ST
Simon Terodde
11 ST
Takuma Asano

ERSATZBANK

32 TO
Benjamin Uphoff
16 VE
Florian Klein
8 MF
Anto Grgic
17 MF
Tobias Werner
25 MF
Matthias Zimmermann
33 ST
Daniel Ginczek
37 ST
Julian Green

TRAINER

Hannes Wolf

TORE

25. Min 18 Behrens 36 Teuchert
33. Min 36 Teuchert 38 Löwen
47. Min 9 Terodde
50. Min 33 Ginczek 10 Maxim
90 + 1. Min 16 Klein 9 Terodde
18Behrens 36Teuchert 25. Min
36Teuchert 38Löwen 33. Min
47. Min 9Terodde
50. Min 33Ginczek 10Maxim
90 + 1. Min 16Klein 9Terodde

AUSWECHSLUNGEN

46. Min 11 Asano 33 Ginczek
57. Min 22 Ofori 25 Zimmermann
62. Min 28 Mühl 3 Hovland
66. Min 8 Hufnagel 19 Gíslason
71. Min 24 Brekalo 16 Klein
75. Min 7 Salli 27 Sabiri
46. Min 11Asano 33Ginczek
57. Min 22Ofori 25Zimmermann
28Mühl 3Hovland 62. Min
8Hufnagel 19Gíslason 66. Min
71. Min 24Brekalo 16Klein
7Salli 27Sabiri 75. Min

KARTEN

27. Min 28 Mühl
65. Min 25 Zimmermann
90 + 3. Min 4 Bulthuis
28Mühl 27. Min
65. Min 25Zimmermann
4Bulthuis 90 + 3. Min
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Aufholjagd mit Happyend

Unbändige Freude nach dem Siegtreffer
Unbändige Freude nach dem Siegtreffer

Was für ein Kick! Der VfB dreht wieder ein Spiel. Und das nach einer eher durchwachsenen ersten Spielhälfte und einem 0:2-Rückstand zur Pause gegen einen effektiven 1. FC Nürnberg, der seine Spitzen aus gestaffelter Abwehr gnadenlos setzte. Nicht zum ersten Mal kam das Team wie verwandelt aus der Kabine und konnte innerhalb von nur vier Minuten durch Simon Terrodes Foulelfmeter und Daniel Ginczek ausgleichen. Dann kam Florian Klein und setzte der Partie und der couragierten Teamleistung im zweiten Durchgang mit seinem 3:2-Siegtreffer die Krone auf.

Ausgangslage

Die „Glubberer“ aus Franken hatten sich nach zwei Niederlagen mit einem wichtigen Sieg und einem Remis gegen direkte Kontrahenten mutmaßlich aus dem Abstiegskampf verabschiedet und konnten von der Ausgangssituation freier aufspielen. Man rangierte genau in der Tabellenmitte, sodass die Motivation neben dem endgültigen Absichern der Spielklasse eher aus dem Duell mit dem VfB kam, das sich nach erster Liga anfühlte.

Der VfB hingegen konnte vor Selbstbewusstsein strotzen. Als Tabellenführer setzten sich die Jungs aus Cannstatt am letzten Montag gegen Union Berlin durch und hatten alle Trümpfe in der eigenen Hand. Nürnberg war das erste von vier ausgerufenen Endspielen Richtung Aufstieg.
Rund 15.000 weiß-rote Fans begleiteten das Team nach Franken und sorgten einmal mehr für viel Heimspiel-Stimmung in einem fremden Stadion.  

Personal

Cheftrainer Hannes Wolf vertraute derselben Startelf wie am Montagabend und nahm keine Änderung vor. Somit begannen wieder Alexandru Maxim, Josip Brekalo und Takuma Asano als Offensivkräfte hinter Torgarant Simon Terodde.

Beim FCN fiel mit Kevin Möhwald Dreh- und Angelpunkt nach der fünften Gelbe Karte aus. Kapitän Miso Brecko ist verletzt, außerdem musste Georg Margreitter kurzfristig passen. Dennoch nominierte Club-Trainer Michael Köllner eine Elf, die dem Tabellenführer unbedingt Paroli bieten wollte.

Spielverlauf
11. Minute Die Startphase ist von beiden Seiten sehr kontrolliert. Die Gastgeber merken, dass jede Öffnung aus der kompakten Defensive sofort bestraft werden kann. Der VfB übersteht zwei gefährliche Eckstöße unbeschadet, auch weil Mitchell Langerak beim ersten auf dem Posten ist, und den Ball über die Latte lenken kann.
23. Minute Bezeichnenderweise resultiert aus die erste Chance des VfB aus einem Standard. Alexandru Maxim bringt einen Freistoß aus dem Halbfeld scharf vor das Tor. Hier muss Raphael Schäfer zweimal eingreifen, bis die Situation bereinigt ist.
25. Minute Der überraschende Rückstand. Die Nürnberger führen einen Freistoß auf der linken Angriffsseite ganz schnell aus, und treffen über Cedric Teuchert auf eine unsortierte Stuttgarter Abwehr. Hanno Behrens nutzt das aus und bringt mit einem 20-Meter-Flachschuss die Hausherren in Führung.
28. Minute Nur kurz später wird der Doppelschlag des Club gerade noch vermieden. Langerak klärt gegen Edgar Salli aus kurzer Distanz und Behrens verpasst per Kopf das Tor nur knapp.
32. Minute Cedric Teuchert schließt einen Gegenzug zum 2:0 ab. Der Spieler treibt den Ball aus der eigenen Hälfte bis in Schussposition und wird nicht nennenswert angegriffen, sodass er aus zentralen 16 Metern schießt – und trifft.
47. Minute Eine Zeigerumdrehung ist nach dem Seitenwechsel gerade so vorüber, als Simon Terodde von Lukas Mühl im Strafraum gelegt wird. Den klaren Elfmeter verwandelt der Gefoulte selbst. Er haut das Leder zum Anschlusstreffer vom Punkt unter die Latte.
50. Minute Und der Ausgleich! Nach Eckball köpft der zur Pause für Asano eingewechselte Daniel Ginczek unwiderstehlich aus fünf Metern ein.
60. Minute Großchance für Alexandru Maxim aus spitzem Winkel. Der Rumäne schießt volley, aber Schäfer pariert. Kurz später fischt Langerak auf der Gegenseite einen Kopfball nach Eckball, abgegeben aus zehn Metern von Eduard Löwen, aus dem Winkel.
80. Minute Mitchell Langerak ist mehrere weitere Male auf dem Posten und hält dem VfB das Unentschieden fest.
Dann scheint das inzwischen sehr offene, aber auch hektische Spiel zu Ende zu gehen, ohne dass es einen Sieger gibt.
90 +1. Minute Doch es ist Florian Klein, der in der Schlussminute goldrichtig steht. Zur Schlussphase von Hannes Wolf ins Spiel gebracht, bekommt er eine Kopfballvorlage von Daniel Ginczek auf den Fuß serviert und vollstreckt ins lange Eck. Mit dem zweiten Jokertor des Tages versetzt er sein Team und das halbe Stadion in einen Freudentaumel.

Simon Terodde:

Es ist schon Wahnsinn wieder in der 90. Minute zu gewinnen, doch diese Siege sind auch am schönsten.

Fazit

Es ist ein weiterer ganz wichtiger Schritt in Richtung des großen Ziels, den der VfB Stuttgart da in Nürnberg gegangen ist. Das Team von Cheftrainer Hannes Wolf gewinnt das erste von vier Endspielen per Herzschlagfinale, nachdem man erst einmal schwer ins Spiel fand und erst mit einem wuchtigen Doppelschlag nach der Pause wieder kam. Die Partie wogte hin und her, bis ganz zum Schluss der VfB das Ruder an sich riss.
Florian Klein schoss die Unmengen an Fans, die den VfB begleiteten, schließlich in den siebten Nürnberger Himmel und nährte mit seinem Tor in der Nachspielzeit die Hoffnungen auf den direkten Wiederaufstieg. Stimmungsmäßig fehlte an diesem Tag jedenfalls nicht mehr viel.

Bildergalerie
DATENCENTER

34. Spieltag, 21.05.2017 - 21.05.2017

Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr VfB Stuttgart : FC Würzburger Kickers 4:1 (1:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr SpVgg Greuther Fürth : 1. FC Union Berlin 1:2 (0:1)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr SV Sandhausen : Hannover 96 1:1 (0:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr SG Dynamo Dresden : DSC Arminia Bielefeld 1:1 (0:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr Fortuna Düsseldorf : FC Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr Eintracht Braunschweig : Karlsruher SC 2:1 (2:1)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr 1. FC Kaiserslautern : 1. FC Nürnberg 1:0 (1:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr 1. FC Heidenheim : TSV 1860 München 2:1 (0:0)
Sonntag, 21. Mai 2017 15:30 Uhr VfL Bochum : FC St. Pauli 1:3 (1:1)
TABELLE
SPIELE S U N TORE DIFF PKT
1. VfB Stuttgart 34 21 6 7 63:37 +26 69
2. Hannover 96 34 19 10 5 51:32 +19 67
3. Braunschweig 34 19 9 6 50:36 +14 66
4. Union Berlin 34 18 6 10 51:39 +12 60
5. Dresden 34 13 11 10 53:46 +7 50
6. Heidenheim 34 12 10 12 43:39 +4 46
7. FC St. Pauli 34 12 9 13 39:35 +4 45
8. Greuther Fürth 34 12 9 13 33:40 -7 45
9. VfL Bochum 34 10 14 10 42:47 -5 44
10. Sandhausen 34 10 12 12 41:36 +5 42
11. Düsseldorf 34 10 12 12 37:39 -2 42
12. Nürnberg 34 12 6 16 46:52 -6 42
13. 1. FC K'lautern 34 10 11 13 29:33 -4 41
14. Aue 34 10 9 15 37:52 -15 39
15. Bielefeld 34 8 13 13 50:54 -4 37
16. 1860 München 34 10 6 18 37:47 -10 36
17. Würzburg 34 7 13 14 32:41 -9 34
18. Karlsruhe 34 5 10 19 27:56 -29 25