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B-Junioren-Bundesliga, 19. August 2017
DATENCENTER
SCHIEDSRICHTER ZUSCHAUER
Elias Tiedeken 200

AUFSTELLUNG

1
Sebastian Hornung
2
Manuel Reutter
3
Atmir Krasniqi
4
Hamza Cetinkaya
5
Alexander Kopf
6
Maximilian Maier
7
Elias Nonnenmann
8
Jordan Meyer
9
Kevin Grimm
10
Per Lockl
11
Leon Dajaku

ERSATZBANK

12
Ivan Cabraja
13
Noah Ganaus
14
Nick Hellmann
15
Christian Mistl
16
Adin Mujanovic
17
Frederik Schumann
22
Florian Schock

TRAINER

Willig, Nico

AUFSTELLUNG

1
Jan Winter
2
Nikolai Scheurenbrand
3
Dominique Domroese
4
Alex Tran
5
Damir Salihovic
6
Laurin Tost
7
Noah Weißhaupt
8
Lars Kehl
9
Tim Heinzelmann
10
Benedikt Asam
11
Rais Awell

ERSATZBANK

12
Claudius Bührer
13
Maximilian Dietz
14
Emilio Kehrer
15
Luca Wehrle
23
Johannes Vögele

TRAINER

Brosamer, Matthias

TORE

58' 11 Dajaku
62' 9 Heinzelmann
66' 11 Dajaku
78' 11 Dajaku

AUSWECHSLUNGEN

53' 7 Nonnenmann 12 Cabraja
54' 11 Awell 15 Wehrle
67' 9 Grimm 15 Mistl
69' 10 Asam 12 Bührer
74' 7 Weißhaupt 13 Dietz
75' 10 Lockl 13 Ganaus

KARTEN

7' 6 Tost
18' 11 Awell
47' 5 Kopf
WEITERE DATEN EINBLENDEN

Glücklicher Heimsieg

Die B-Junioren haben mit einem 3:1 gegen den SC Freiburg im dritten Saisonspiel ihren dritten Sieg eingefahren. Dieser war diesmal aber sehr hart erarbeitet und am Ende mit etwas Glück verbunden. Erneut glänzen konnte Leon Dajaku, der alle drei Treffer erzielte.

Ein Raunen ging fünf Minuten vor Abpfiff durch die Zuschauermenge. Beim Stand von 2:1 für den VfB landete der Ball im Strafraum auf dem Fuß eines Freiburger Angreifers. VfB Schlussmann Sebastian Hornung parierte den Schuss zwar zur Seite, doch dort stand ein weiterer Freiburger zum Einschuss bereit. Der Jubel der Gäste war förmlich schon zu hören, blieb dann aber doch aus, denn der Ball klatschte an die Latte und zurück ins Spiel. Puh. Aufatmen bei Nico Willig und seinem Trainerteam, Fassungslosigkeit auf Seiten des SC Freiburg. Drei Minuten später machte der VfB zur Erleichterung aller Beteiligten mit dem 3:1 den Deckel drauf und fuhr den Sieg ein.

Obwohl der Sieg letztendlich glücklich war, sah es in der Anfangsphase nach einer souveränen Vorstellung der Schwaben aus. Die Mannschaft mit dem Brustring attackierte früh und setzte die Gäste von Beginn an enorm unter Druck. In den Angriffsbemühungen fehlte jedoch der letzte entscheidende Pass. Leon Dajaku setzte nach fünf Minuten mit einem Distanzschuss zwar die erste Duftmarke, doch der SC, der viel mit langen Bällen operierte, hatte die erste Großchance des Spiels. Ein langer Ball wurde unglücklich abgefälscht und fiel vor die Füße von Tim Heinzelmann, der aus 15 Metern jedoch knapp am Tor vorbeizielte (21.). Der VfB blieb in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft und kam vor allem durch Dajaku immer wieder gefährlich vor das Tor, war im Abschluss aber zu ungenau, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Dajaku drehte auf

Der VfB kam mit ordentlich Schwung aus der Kabine. Bereits im ersten Angriff nach Wiederanpfiff hätte es 1:0 stehen müssen, Dajaku scheiterte allein aufs Tor zulaufend aber am gut aufgelegten SC-Keeper Jan Winter. Es entwickelte sich nun ein munteres Spiel mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Zehn Minuten später hatte Freiburg die Gelegenheit zur Führung, Rais Awell scheiterte aus kurzer Distanz jedoch an Sebastian Hornung. Mitte der zweiten Halbzeit war der Bann dann endich gebrochen. Nach einem Ballgewinn des VfB im Mittelfeld ging es blitzschnell. Dajaku nahm den langen Ball gut mit und zog in den Strafraum. Dort tanzte er mit zwei Haken die letzten Gegenspieler aus und schob gekonnt zur Führung ins kurze Eck ein. Ein starkes Tor!

Bis zum Ausgleich dauerte es allerdings nur sechs Minuten. Die rechte Abwehrseite der Stuttgarter ließ den Gästen zu viel Platz, sodass Freiburg zum Torschuss kam. Dieser wurde abgefälscht, wodurch er direkt vor den Füßen von Tim Heinzelmann landete, der Sebastian Hornung zum 1:1 überwand. Der VfB ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen, profitierte bei der erneuten Führung aber von einem dicken Patzer des Freiburger Torhüters. Dieser kam bei einem langen Ball aus dem Tor und schlug ein Luftloch, sodass Dajaku freie Bahn hatte und den Ball ins leere Tor schieben konnte.

Der Rest ist Geschichte. Letztlich überstand die Mannschaft von Nico Willig die turbulente Schlussphase und startet somit perfekt in die neue Spielzeit. Am kommenden Samstag, den 26. August, sind die Jungs dann beim Karlsruher SC zu Gast. Anpfiff ist bereits um 11 Uhr.

Nico Willig: „Wenn wir weiterhin konsequent vorne gestanden wären und attackiert hätten, würden wir das Spiel souverän gewinnen. Leider haben wir Freiburg vor allem durch unsere schlechte Chancenverwertung in der ersten Hälfte am Leben gelassen und wären fast bestraft worden. Das war heute zwar ein kontrolliertes, aber kein gutes Spiel von uns. Wir dürfen uns jetzt über den Spielausgang freuen, aber nur mit dem Wissen, dass der Sieg glücklich war.“