Samstag, 31.05.2008, 13:30 Uhr
| Ergebnis |
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4 : 0 (2 : 0) |
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Schiedsrichter
Zuschauer
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André Stachowiak (Duisburg) |
2.100 |
| Aufstellung | |
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1
Frank Lehmann
2
Jeremy Karikari
3
Joachim Schwabe
4
Robin Schuster
5
Marijan Kovacevic
6
Christian Träsch
7
José Alex Ikeng
8
Sebastian Rudy
9
Sebastian Hofmann
10
Peter Perchtold
11
Michael Klauß
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1
Marjan Petkovic
2
Marco Stark
3
Tim Bauer
4
Mario Göttlicher
5
Christian Beisel
6
Boris Kolb
7
Benjamin Waldecker
12
Velimir Grgic
16
Roberto Pinto
23
Alf Mintzel
26
Emmanuel Akwuegbu
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| Tore | |||||||||||||||||||||||||
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| Auswechslungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Karten | |||||||||||||||||||||||||
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| Trainer | |
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Rainer Adrion
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Gerd Dais
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Mit einem überzeugenden Spiel und einem deutlichen 4:0-Erfolg über den SV Sandhausen beendete der VfB II die Regionalliga-Saison 2007/2008. Unter dem Strich steht damit ein phantastischer dritter Platz. Diese Tabellenposition sowie der inoffizielle Titel der besten zweiten Mannschaft Deutschlands gehen somit wie im Vorjahr wieder an den VfB II und beide Tatsachen verdeutlichen auch die überragende Leistung der jungen Mannschaft von Trainer Rainer Adrion.
Abschied von Dangelmayr und Perchtold
Vor dem Anpfiff zum abschließenden Regionalligaduell, das noch die ganz große Chance für die Gäste aus Sandhausen zum Durchmarsch in Liga zwei barg, verabschiedete VfB-Sportdirektor Jochen Schneider mit Steffen Dangelmayr und Peter Perchtold zwei langjährige, verdiente Akteure des VfB Stuttgart.
Die Phase des Abtastens währte nur kurz, bevor es im GAZI-Stadion zur Sache ging. Beide Mannschaften begannen offensiv, wobei die Gäste zuerst zu nennenswerten Chancen kamen. In der neunten Minute setzte sich der SVS-Aktivposten und Ex-VfBler Roberto Pinto gut ein, wurde aber beim Abschluss aus aussichtsreicher Position gerade noch geblockt. Noch besser war die Möglichkeit von Velimir Grgic, der aus 15 Metern Torentfernung über das Gehäuse schoss.
Das VfB II Tor hütete erstmals der 19-jährige Frank Lehmann, der auch kurze Zeit später vor Grgic retten musste. Denn der etatmäßige Keeper des VfB, Timo Hammel, hatte sich in der Vorwoche einer notwendigen Opertion unterziehen müssen, um rechtzeitig für die Vorbereitung auf die neue Saison wieder fit zu sein. Außer ihm musste VfB II Trainer Rainer Adrion nur noch auf Johannes Rahn verzichten. In der 18. Spielminute war es dann auch wieder Lehmann, der dem erhofften frühen Treffer der Gäste aus Nordbaden im Wege stand. Pinto war rechts durchgebrochen, aber Frank Lehmann roch den Braten und erreichte mit den Fingerspitzen den finalen Querpass, der den sicheren Torerfolg durch Grgic bedeutet hätte.
Druckvolle Anfangsphase der Gäste
Der "kleine VfB" kam etwas verhalten die Partie, denn die Sandhausener machten enorm Betrieb und bewiesen früh, dass sie gewillt waren, ihre Aufstiegschance nutzen zu wollen. Und dafür war schließlich ein Sieg gegen den VfB II notwendig. Dennoch kam auch der "kleine VfB" zunehmend besser in die Partie. In der 26. Minute erreichte ein Pass von Sebastian Rudy den startenden Sebastian Hofmann, der aber noch abgedrängt werden konnte. Höchste Gefahr kam dann wieder auf der Gegenseite auf. Alf Mintzel trat von der linken Seite einen Freistoß auf den Elfmeterpunkt und die Abwehrspieler konnten den Ball nicht weg schlagen. Aus dem Kampf um den freien Ball konnte Emmanuel Akwuegbu aus kurzer Distanz Richtung Tor schießen, aber der VfB II Schlussmann konnte auch diesen Ball mit einer tollen Reaktion festhalten. Der VfB II überstand die starke erste Druckphase der Nordbadener und setzte jetzt selbst Duftmarken. In einer Phase um die 30. Minute kamen die Offensiven auf. In der 32. Minute bediente Jeremy Karikari aus dem Halbfeld Sebastian Hofmann, dessen Volleyschuss SVS-Schlussmann Marjan Petkovic zu einer Glanztat zwang.
Zwei Treffer vor der Pause
Besonders gefährlich waren die Sandhausener durch Standardsituationen, mit denen sie die Hintermannschaft immer wieder in Verlegenheit brachten. Doch der VfB II nutzte dann eine Gelegenheit mit dem ruhenden Ball. Von der rechten Seite zog Michael Klauß den Ball Richtung Tor, Peter Perchtold kam noch an den für den Torhüter schwer zu kalkulierenden Ball und beförderte ihn ins Netz (39.). Nach einer kurzen Aufregung, aus der die beiden bisher besten Spieler Perchtold und Pinto mit jeweils einer gelben Karte hervor gingen, setzten die Adrion-Elf noch einen drauf. Eine sehenswerte Einzelaktion von Sebastian Rudy sorgte nur drei Minuten später für das 2:0. Er schnappte sich auf der linken Seite den Ball, ging durch mehrere Gegenspieler durch und zog aus 20 Metern Torentfernung ab. Der Schuss schlug hoch hinter dem machtlosen Petkovic ein (42.).
Entschiedene Partie
Der große Schwung war nach die Halbzeitpause aus der Partie verflogen. Vier Minuten nach Wiederbeginn setzte Mario Göttlicher mit einem Versuch aus der zweiten Reihe ein kleines Ausrufezeichen. In der 52. Minute hatte Boris Kolb aus deutlich besserer Position die Chance zum Abschluss. Aber Frank Lehmann zeigte bei seinem Debut im Tor des "kleinen VfB" eine herausragende Leistung und fischte auch diesen Ball aus dem rechten Eck. Das Spielgeschehen hatte spürbar an Fahrt verloren. Aufgrund der Führung mit zwei Toren und die Konstellation auf den anderen Plätzen war die Motivation bei den Sandhausenern dahin, und auch ihre Angriffe waren nur noch halbherzig vorgetragen. Der VfB II hatte das Spitzenspiel nun voll im Griff. Der eingewechselte Nico Klotz setzte sich in der 73. Spielminute glänzend in Szene, als er auf der rechten Seite vorstieß, seinen Gegenspieler außen umkurvte und in den Strafraum eindrang. Er spielte dem freistehenden, ebenfalls eingewechselten Sven Schipplock den Ball zu, der ihn aber über das Tor beförderte. Im Pass war aber zuvor Klotz von Benjamin Waldecker gefoult worden, so dass der Unparteiische auf den Punkt zeigte.
Weitere Tore zur Krönung
Peter Perchtold schnappte sich das Leder, schoss den Elfmeter aufreizend lässig und hatte dabei Glück, dass ihn Marjan Petkovic nicht mehr maßgeblich ablenken konnte und der Ball über die Linie ging. Das 3:0 entschied das Spiel endgültig, dennoch sahen sich die Akteure an der Ehre gepackt. Sowohl die Gäste, als auch der "kleine VfB" zeigten noch Offensivaktionen, und auch der Schiedsrichter rückte in der Endphase nochmals in den Vordergrund. Er erkannte einen Kopfballtreffer von Mario Göttlicher wegen vorausgegangenen Foulspiels nicht an und musste noch einige Spieler verwarnen. Den Schlusspunkt des sehenswerten Spiels setzte Nico Klotz. In der letzten Spielminute einer herausragenden VfB II Saison wurde ihm der Ball von Sven Schipplock aufgelegt und Klotz vollzog aus acht Metern Torentfernung zum letztendlich deutlichen 4:0.