Sonntag, 28.10.2007, 15:00 Uhr
| Ergebnis |
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1 : 0 (1 : 0) |
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Schiedsrichter
Zuschauer
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Raphael Seiwert (Merzig-Merchingen) |
1.100 |
| Aufstellung | |
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1
Sven Ulreich
2
Tobias Feisthammel
3
Joachim Schwabe
4
David Pisot
5
Matthieu Delpierre
6
Christian Träsch
7
Johannes Rahn
8
Matthias Morys
9
Manuel Fischer
10
Peter Perchtold
11
Sebastian Hofmann
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30
Oliver Adler
4
Tobias Willers
5
Sebastian Busch
6
Thorsten Schönewolf
10
Thorsten Bauer
13
Daniel Möller
14
Jan Fießer
20
Denis Berger
21
Serdar Bayrak
22
Sebastian Zinke
25
Michael Kümmerle
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| Tore | |||||||
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| Auswechslungen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Karten | |||||||||||||||||||
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| Trainer | |
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Rainer Adrion
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Matthias Hamann
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Mit einem knappen Sieg über Hessen Kassel hat sich der VfB II ein weiteres Erfolgserlebnis geschaffen. Im Sonntagsspiel gegen die Löwen war eher Kampf als Spielwitz der Schlüssel zum Erfolg, den Manuel Fischer mit einem sehenswerten Treffer in der 29. Minute herstellte. Mit dem Sieg im heimischen Robert-Schlienz-Stadion setzte sich der "kleine VfB" wieder auf den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd.
Spielpraxis für Matthieu Delpierre
Für das Aufeinandertreffen mit den Kasseler Löwen stand Trainer Rainer Adrion neben Peter Perchtold, der tags zuvor noch bei den Profis im Einsatz war, auch deren Innenverteidiger Matthieu Delpierre zur Verfügung. Der Franzose sollte in der zweiten Mannschaft nach seiner langen Verletzungszeit für eine Halbzeit erste Spielpraxis sammeln. In der Anfangsphase hatten Delpierre und sein Nebenmann David Pisot, der in der Vorwoche auch schon Bundesligaluft geschnuppert hatte, mehr Arbeit, als ihnen lieb sein konnte. Denn die Gäste gingen sehr engagiert ins Spiel und machten früh deutlich, welche Marschroute heute zu beschreiten war. Die Partie wurde sehr körperbetont und zeitweise hektisch geführt. Die Mannen von Rainer Adrion stellten sich dieser Aufgabe, hielten über die komplette Spielzeit an ihrer Linie fest und verloren in nur wenigen Situationen die Übersicht, hatten dann aber das Glück der Tüchtigen.
Nachdem Christian Träsch in der sechsten Spielminute einen ersten Warnschuss über die Latte gesetzt hatte, zogen die Kasseler schnell nach. Deren erste gute Chance hatte ihr schneller Kapitän Denis Berger, als er von der linken Seite am langen Pfosten vorbei schoss und auch Serdar Bayrak diesen scharfen Ball verpasste (10.). Christian Träsch, der auf der zentral defensiven Position agierte, war sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung der gefragte Spieler einer Partie, die sich weitgehend im Mittelfeld abspielte und den Spielern alles abverlangte. Nach dem ersten Sturmlauf der Gäste kam der VfB II immer besser ins Spiel und erzwang mit viel Einsatz mehrere Möglichkeiten. In der 23. Minute wurde nach starker Vorarbeit von Matthias Morys der Schuss von Manuel Fischer in der Mitte gerade noch geblockt, bevor der junge Stürmer dann doch seinen großen Auftritt hatte.
Sehenswerter Treffer von Manuel Fischer
Johannes Rahn hatte auf der linken Seite Einwurf, der aber sofort aus der Gefahrenzone befördert wurde, woraufhin die Abwehr Hessen Kassels geschlossen raus lief. Christian Träsch roch den Braten und hob den Ball schön zu Manuel Fischer, der nicht im Abseits stand. Fischer schoss den Ball als sehenswerten Seitfallzieher volley in die Kasseler Maschen (1:0, 29. Minute). Nur drei Minuten später hatte Matthias Morys eine weitere gute Möglichkeit, als er im Gegenzug nur von Sebastian Zinke verfolgt, freie Bahn aufs Tor hatte. Er verlor dieses Laufduell ganz knapp, und der hessische Verteidiger konnte ihm den Ball im letzten Moment vom Fuß spitzeln. Doch die VfB-Spieler hielten das Tempo stets hoch und drängten die Gäste immer weiter hinten rein.
Schiedsrichter Seiwert im Mittelpunkt
In der zweiten Halbzeit wurde der Unparteiische Raphael Seiwert durch das Spielgeschehen immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Er hatte einige knifflige Situation zu entscheiden. Mehrfach unterband er gute Chancen für den VfB II wegen vermeintlichen Abseitspositionen, aber dennoch häuften sich deren Möglichkeiten nach etwa einer Stunde Spielzeit. Gegen einen Schuss von Johannes Rahn riss Löwen-Torhüter Oliver Adler gerade noch die Fäuste nach oben und nachdem auch Sebastian Hofmann eine weitere gute Chance vergab, war es wieder Rahn, der in der 63. Minute frei zum Kopfball kam, aber zu hoch zielte. Die größere Spielanlage und der Kampfgeist des "kleinen VfB" setzten sich in dieser Phase noch offensichtlicher durch.
Zwei aberkannte Tore
Dann brachten sich die Gäste selbst um einen Torerfolg. In der 70. Minute gab es Freistoß vor dem VfB-Strafraum wegen gefährlichen Spiels. Serdar Bayrak vollzog diesen Standard mustergültig und der Ball schlug im unteren Eck neben Sven Ulreich ein. Allerdings berührte kein weiterer Spieler den Ball und somit gab es Abstoß, weil ein indirekter Freistoß angezeigt worden war. Sieben Minuten später bügelte Ulreich eine erste Unsicherheit gegen Zinkes Fernschuss selbst wieder aus, indem er den Nachschuss von Erich Strobel bestens parierte. Der VfB II brachte den Ball auch ein zweites Mal im Kasseler Tor unter. In einer Gemeinschaftsproduktion mit großem Druckaufbau durch Morys, Hofmann und Träsch war es schließlich Johannes Rahn, der den Ball aus kurzer Distanz über die Linie bugsierte. Schiedsrichter Seiwert entschied hier sehr fragwürdig auf Abseits. Aber diese Situation sollte am Ende die Partie nicht entscheiden, denn der VfB II vermochte es, mit viel Einsatz den knappen Vorsprung in einer zerfahrenen Endphase über die Zeit zu retten. In der Schlussminute hätte Matthias Morys noch erhöhen können, aber er drosch aus kurzer Entfernung das Leder neben den Pfosten.