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Bundesliga, 30.01.2016

VfB Stuttgart

1074
1:0 Didavi (66. Min)
2:1 Kravets (88. Min)

Hamburger SV

1110
1:1 Rudnevs (75. Min)
2:1(0:0)
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Siegtorschütze: Artem Kravets

Die Serie hält

Der VfB bleibt auch im fünften Bundesliga-Spiel in Serie ungeschlagen und jubelt nach der Winterpause über eine optimale Punkteausbeute. Am Samstagabend schlägt das Team mit dem roten Brustring den Hamburger SV mit 2:1 (0:0). Die Jungs aus Cannstatt sind in dieser Partie das bessere Team, doch die Erlösung für den VfB erfolgt erst spät durch zwei Einwechselspieler, ist dann aber umso befreiender.

Ausgangslage


Der VfB war am vergangenen Wochenende mit einem 3:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Christian Gentner & Co. hatten sich fest vorgenommen an diese Leistung anzuknüpfen. Durch den Punktgewinn der Bremer gegen Hertha BSC (3:3) am Samstagnachmittag war das Team von Jürgen Kramny einen Platz nach unten auf Rang 16 gerutscht.

Der Hamburger SV hatte derweil die Rückrunde mit seiner Heim-Begegnung gegen den FC Bayern München eröffnet und war in diesem Duell mit 1:2 unterlegen. Die Hansestädter reisten mit 22 Zählern auf Platz elf liegend an.

Personal

Jürgen Kramny vertraute der siegreichen Anfangself aus dem Köln-Spiel. Toni Sunjic kehrte zudem nach seiner Gelb-rot-Sperre in den Kader zurück. Auch der Hamburger Cheftrainer Bruno Labbadia vertraute auf dieselbe Startformation wie in der ersten Begegnung des Jahres.

Spielverlauf

3. Minute: Der VfB startet gleich mit einer großen Chance in das 102. Bundesliga-Duell beider Clubs. Daniel Didavi passt den Ball flach von der linken Seite vors Tor, wo erst Lukas Rupp den Ball nur um Zentimeter verfehlt und Christian Gentner seinen Abschluss auf dem nassen Rasen nicht präzise genug platzieren kann, sodass ein Hamburger Verteidiger das Spielgerät kurz vor der Torlinie abfängt.
7. Minute: Auf der Gegenseite erleben die Jungs aus Cannstatt eine Schrecksekunde: Pierre-Michel Lasogga trifft mit seinem Schuss zum Glück nur die Latte – zudem entscheidet das Schiedsrichtergespann um Günter Perl auf Abseits.

Daniel Didavi: „Wir haben auf schwierigem Boden ein sehr gutes Spiel gemacht. Der Ausgleich war ein Nackenschlag, der das Geschehen wieder eng gemacht hat. Es ist aber sehr positiv, dass wir trotzdem gewonnen haben. Es ist nun gut, in Schlagdistanz auf die vor uns platzierten Teams zu sein. Wir fangen nach diesen zwei Siegen jetzt nicht an zu träumen, haben aber der Ehrgeiz in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.“

Die Stimmen zum Spiel

15. Minute: Nach dieser Aktion ist der VfB aber wieder das deutlich betriebsamere Team, das sich Chance um Chance erspielt. Nach einer Viertelstunde fälscht Cleber Daniel Didavis Schuss im Hamburger Strafraum noch entscheidend ab. Der Ball landet somit im Toraus statt im Tornetz.
18. Minute: Auch an der nächsten guten Offensivaktion ist Daniel Didavi beteiligt. Er spielt Christian Gentner frei, doch der VfB Kapitän zielt knapp am langen Pfosten vorbei.
22. Minute: Diesmal pariert der HSV-Torhüter René Adler mit einem guten Reflex nach Timo Werners Schuss. Ein Treffer hätte aber auch nicht gezählt, da der 19-Jährige bei seiner Direktabnahm zuvor im Abseits gestanden hatte.
29. Minute: Die Mannschaft von Jürgen Kramny bleibt weiterhin am Drücker: diesmal flankt Kevin Großkreutz von der rechten Seite in den Strafraum. Der Hamburger Nicolai Müller schießt beim Klärungsversuch den heranstürmenden Filip Kostic an. Der Ball fliegt knapp am Pfosten vorbei.
36. Minute: Der HSV macht noch einmal vor dem Seitenwechsel in der Offensive auf sich aufmerksam. Pierre-Michel Lasogga nutzt eine Unachtsamkeit in der VfB Defensive, lupft den Ball aber deutlich übers Tor.
37. Minute: Auf der Gegenseite fehlen wieder die entscheidenden Zentimeter. Timo Werner schießt nur knapp am langen Pfosten vorbei.
42. Minute: Und wieder Timo Werner. Aber auch bei dieser Aktion kann der Stürmer keinen Torerfolg bejubeln. Nach einer Flanke von Serey Dié köpft er übers Tor.
45. Minute: Trotz eines dominanten Auftritts und einer Vielzahl an Torchancen gehen Christian Gentner & Co. ohne einen Treffer in die Pause.

46. Minute: Das Team mit dem roten Brustring setzt sein druckvolles Spiel auch in den Anfangsminuten des zweiten Durchgangs fort und kommt zu einer weiteren Großchance. Timo Werner tunnelt René Adler, doch der Hamburger Schlussmann lenkt den Ball noch minimal aber entscheidend ab.
48. Minute: Die Jungs aus Cannstatt erarbeiten sich mit dem nächsten Spielzug gleich zwei Gelegenheiten. Doch erst scheitert Kevin Großkreutz und dann Lukas Rupp.
65. Minute: Daniel Didavi hat die nächste Gelegenheit. Mit einem Freistoß prüft er René Adler, der per Fußabwehr zu Ecke lenkt.
66. Minute: Und dann ist es nach zwei aufeinanderfolgenden Eckbällen endlich soweit! Der VfB geht in Führung. Nach einer Ecke von Filip Kostic köpft Daniel Didavi zwischen René Adler und Aron Hunt hindurch zum 1:0 ein. Der HSV-Mittelfeldspieler versucht zwar noch auf der Linie zu klären, doch der Ball hatte diese eindeutig mit vollem Umfang überquert.
72. Minute: Die Profis mit dem roten Brustring lassen nicht nach. Georg Niedermeier köpft nach einem Eckball aufs Tor, die Hamburger klären aber noch.
75. Minute: Es herrscht Fassungslosigkeit unter den VfB Sympathisanten. Die Hamburger machen mit ihrer ersten Chance der zweiten Hälfte den Ausgleich. Der Torschütze ist der kurz zuvor eingewechselte Artjoms Rudnevs.
79. Minute: Przemyslaw Tyton rettet sein Team vor einem Rückstand. Den Schuss von Ivo Ilicevic wehrt der Pole mit dem Fuß ab.
80. Minute: Auf der Gegenseite scheitert der eingewechselte Artem Kravets mit einem Distanzschuss an René Adler.
88. Minute: Dann kann der Ukrainer doch jubeln. Nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten Alexandru Maxim köpft Artem Kravets bei seinem Heimspieldebüt zum 2:1 ein.
90. Minute: In der Schlussphase pariert Przemyslaw Tyton noch einmal und macht damit den Sieg perfekt.
  
Fazit

Die VfB Spieler haben den Platz im ersten Heimspiel des Jahres als verdienter Sieger verlassen. Sie waren über die gesamte Dauer die aktivere und das Geschehen bestimmende Mannschaft. Der Weg bis zu diesen drei Punkten hätte aber nicht so spannend sein müssen. Bereits im ersten Spielabschnitt erspielten sich die Jungs aus Cannstatt eine Vielzahl an guten Einschussmöglichkeiten. Doch damit gingen die Profis mit dem roten Brustring lange Zeit zu sorglos um. Umso ärgerlicher war es, dass die Hamburger mit ihrem ersten Angriff des zweiten Spielabschnitts den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielten. Dass Christian Gentner & Co. danach nochmal zugeschlagen haben, spricht dann für den großen Willen des Teams.

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