Saison:

 
 

Samstag, 13.09.2008, 15:30 Uhr

 

1899 Hoffenheim

VfB Stuttgart

Ergebnis

0 : 0  (0 : 0)

Schiedsrichter
Zuschauer
Peter Sippel
26400
Aufstellung
27
Ramazan Özcan

2
Andreas Beck

5
Marvin Compper

9
Demba Ba

17
Tobias Weis

19
Vedad Ibisevic

21
Luis Gustavo Dias

23
Sejad Salihovic

24
Per Nilsson

26
Andreas Ibertsberger

33
Carlos Eduardo

1
Jens Lehmann

4
Khalid Boulahrouz

5
Serdar Tasci

7
Martin Lanig

8
Jan Simak

11
Thomas Hitzlsperger

15
Arthur Boka

17
Matthieu Delpierre

19
Roberto Hilbert

28
Sami Khedira

33
Mario Gomez

Auswechslungen
60. Min Vedad Ibisevic
  Chinedu Obasi
73. Min Carlos Eduardo
  Francisco Copado
79. Min Sejad Salihovic
  Selim Teber
74. Min Jan Simak
  Manuel Fischer
79. Min Roberto Hilbert
  Sebastian Rudy
84. Min Khalid Boulahrouz
  Georges Mandjeck
Karten
19. Min Andreas Beck
38. Min Sejad Salihovic
54. Min Luis Gustavo Dias
91. Min Demba Ba
49. Min Sami Khedira
50. Min Martin Lanig
67. Min Khalid Boulahrouz
90. Min Jens Lehmann
Trainer
Ralf Rangnick
Armin Veh
 
 
 
Bundesliga, 13.09.2008

Torlose Premiere

Vier personelle sowie eine taktische Veränderung nahm VfB-Cheftrainer Armin Veh beim Auswärtsspiel in Mannheim gegen Hoffenheim im Vergleich zum zurückliegenden 2:0-Heimerfolg gegen Hannover vor der Länderspielpause in seiner Startelf vor. Bedingt durch zahlreiche verletzungsbedingte Ausfälle entschied sich Veh für eine 3-2-4-1-Formation, in der Khalid Boulahrouz, Sami Khedira, Roberto Hilbert und Jan Simak die Plätze von Ricardo Osorio (späte Rückkehr vom Länderspiel aus Mexiko), Pavel Pardo, Yildiray Bastürk und Ciprian Marica (alle verletzt) einnahmen. Tasci, Boulahrouz und Delpierre bildeten die Dreierabwehrkette, vor der mit Sami Khedira und Thomas Hitzlsperger eine "Doppelsechs" positioniert war, während Mario Gomez die Solospitze gab.
Im ausverkauften Carl-Benz-Stadion in Mannheim ging es erst mit knapp zehn Minuten Verspätung los, da der Andrang der Fans riesig war und um 15.30 Uhr deshalb noch nicht alle Anhänger im Stadion ihren Platz eingenommen hatten. Bis zur ersten Möglichkeit dauerte es gut zwei Minuten. Roberto Hilbert passte flach von der rechten Seite in den Strafraum, wo Mario Gomez die Kugel zwar verpasste, was Jan Simak jedoch die Chance zum Abschluss einbrachte, der jedoch über das Tor der Hausherren gehen sollte. Nach 13 Minuten zog dann Vedad Ibisevic aus 20 Metern ab, fand jedoch in Jens Lehmann seinen Meister, der wenig später nicht eingreifen musste, als Tobais Weis in halblinker Strafraumposition den Ball am langen Pfosten vorbei schoss. Nach einigen Minuten ohne große Höhepunkte versuchte sich Jan Simak schließlich Mitte des ersten Durchgangs mit einem Freistoß aus zentraler Position, blieb aber an der Mauer der Hoffenheimer hängen und verzog auch wenig später mit Strafraum in aussichtsreicher Position nach einem Querschläger in der Hintermannschaft von 1899. Auf der anderen Seite zog Demba Ba aus der Distanz ab, setzte die Kugel aber links am Tor vorbei. Die Antwort des VfB gab Mario Gomez mit einem Schuss vom

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linken Strafraumeck, den Ramazan Özcan etwas unkonventionell abwehren konnte. Wenig später flankte Jan Simak dann von links auf den Kopf von Martin Lanig, dessen Versuch auf dem Tor-Dach der TSG endete. Nach 35 Minuten war dann auch das Tor von Jens Lehmann mal wieder in Gefahr, als sich Vedad Ibisevic über die rechte Seite in den Strafraum spielen konnte, seinen Schuss zum Glück der Veh-Elf aber nur ans Außennetz setzte. Doch auch der VfB blieb gefährlich und kam zu Chancen. So fand Arthur Boka kurz danach Jan Simak in halblinker Strafraumposition, dessen Schuss Ramazan Özcan aber mit dem Fuß zur Ecke lenken konnte. Torlos ging es schließlich in die Pause.

Rudy und Mandjeck feierten Premiere

Der VfB ging den zweiten Durchgang indes genauso unverändert an, wie die Gastgeber aus Hoffenheim, und hatte die erste Möglichkeit durch Martin Lanig, der ein Zuspiel von Jan Simak im Strafraum annahm und aus der Drehung die Kugel ans Außennetz beförderte. Ein Freistoß von Sejad Salihovic war wenig später kein großes Problem für den aufmerksamen Jens Lehmann im VfB-Kasten. Gefährlich wurde es aber kurz danach, als Vedad Ibisevic im Strafraum Demba Ba bediente, der von Khalid Boulahrouz gerade noch abgeblockt wurde. Und auch Tobias Weis hatte die Chance zu einem Tor, da die VfB-Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte und der Ex-Stuttgarter deshalb zum Abschluss kam, der das Ziel jedoch verfehlte. Auf der anderen Seite blieb ein Freistoß von Jan Simak aus aussichtsreicher Position an der Hoffenheimer Mauer hängen und brachte deshalb keine Gefahr ein. Auch Mario Gomez hatte anschließend kein Glück und schrammte um Zentimeter an einer Boka-Flanke vorbei. Nach einer Stunde wechselte der Gastgeber dann zum ersten Mal aus. Ralf Rangnick ersetzte Vedad Ibisevic und brachte dafür Chinedu Obasi ins Spiel. Der Neue stand kaum auf dem Platz, als Jens Lehmann einen gefährlichen Freistoß von Sejad Salihovic zur Ecke lenken musste, um Schlimmeres zu verhindern. Mitte der zweiten Hälfte trat erneut Sejad Salihovic einen Freistoß in Richtung VfB-Tor, doch der Kopf von Martin Lanig verhinderte ein Erfolgserlebnis der TSG. Nach einer kurzen Behandlungspause wegen eines Brummschädels ging es für Lanig dann aber weiter. Kaum zurück auf dem Platz, setzte der VfB-Mittelfeldmann eine Ecke von Jan Simak per Kopf nur knapp über das Tor. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende wurde dann auf beiden Seiten gewechselt. Manuel Fischer kam beim VfB für Jan Simak ins Spiel und bei Hoffenheim ersetzte Francisco Copado im Mittelfeld Carlos Eduardo. Auf dem Platz passierte auch danach nur wenig Erbauliches, so dass nur der nächste Wechsel elf Minuten vor Schluss für etwas Aufsehen sorgen konnte. Denn Sebastian Rudy kam zu seinem Bundesliga-Debüt. Der Youngster nahm den Platz von Roberto Hilbert im Mittelfeld ein. Bei Hoffenheim kam indes ebenfalls ab Minute 79 Selim Teber für Sejad Salihovic zum Zug. Der Ex-Lauterer hob kurz danach eine Ecke in den Strafraum und fand Chinedu Obasi, dessen Versuch Jens Lehmann mit einer Glanztat parierte. Der Debütantenball beim VfB ging unterdessen weiter, denn auch Georges Mandjeck feierte noch Premiere in Liga eins und ersetzte in der Schlussphase den gelb-rot gefährdeten Khalid Boulahrouz.

In einem nur phasenweise unterhaltsamen Spiel zwischen dem Neuling und dem VfB stand am Ende ein gerechtes Remis. Beide Teams hatten Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden, letztlich waren aber die Offensivreihen nicht durchschlagskräftig genug bzw. die Abwehrreihen in den meisten Fällen souverän.

Stimmen zum Spiel Top

Das Spiel in voller Länge und die Highlights der Begegnung gibt es zeitnah nach dem Schlusspfiff auf vfbtv im Videostream zu sehen.

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