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Bundesliga, 31.01.2016

Eine perfekte Heimpremiere

Der VfB setzt sich dank einer mitreißenden Leistung gegen den Hamburger SV durch. Ein Neuling im Team sorgt dabei für die Entscheidung.

Besser hätte sich Artem Kravets seinen Einstand vor heimischem Publikum wohl nicht vorstellen können. Der VfB Winterneuzugang war im Duell gegen den Hamburger SV gerade einmal zehn Minuten im Spiel, als er nach einer Flanke des ebenfalls eingewechselten Alexandru Maxim zum 2:1-Sieg einköpfte. Mit seinem ersten Tor bei seinem zweiten Kurzeinsatz im Trikot mit dem roten Brustring sorgte der Stürmer für Freudentaumel bei seinen Teamkollegen und dem Großteil der 46.600 Zuschauer – bei dieser Begegnung wurde übrigens in der laufenden Saison die Grenze von 500.000 Besuchern in der Mercedes-Benz Arena überschritten.

„Ich freue mich sehr über mein erstes Tor in meinem ersten Heimspiel vor diesen sensationellen Fans“, sagte der Ukrainer am Tag nach dem Spiel und ergänzte: „Ich habe mir immer gewünscht, in der Bundesliga zu spielen. Dieser Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Ich hoffe, dass wir eine gute Rückrunde spielen werden. Der Erfolg der Mannschaft ist das Wichtigste. Wenn dieser vorhanden ist, ist es egal, wer die Tore macht.“

Sein Treffer am Samstagabend war allerdings nicht ganz unwichtig und letztlich die Krönung auf einen sehenswerten Auftritt des gesamten VfB Teams. „Die Mannschaft hat sich viele gute Chancen erspielt und hat es zugleich geschafft, die Balance mit der Defensive zu halten“, sagte der Sportvorstand Robin Dutt unmittelbar nach der Partie.

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Hielt die HSV-Abwehr auf Trab: Timo Werner

"Nicht ausruhen"

In der Tat hat die Offensivabteilung mit Timo Werner in vorderster Reihe die Hamburger Abwehr von Beginn an vor große Herausforderungen gestellt. Dem 19-Jährigen, der erst zum Rückrundenauftakt beim 1. FC Köln seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt hatte, fehlte an diesem Samstagabend zwar das letzte Quäntchen Glück im Abschluss, doch mit seinem unermüdlichen Engagement sorgte er über seine 80 Minuten Einsatzzeit in Zusammenarbeit mit seinen Mannschaftskollegen des Öfteren für Unordnung im Hamburger Defensivverbund.

Die VfB Spieler dagegen verrichteten ihre Abwehrarbeit bis auf die Szene, die zum Gegentor führte, mit höchster Genauigkeit, Kompromisslosigkeit und Aggressivität. Die stabile Grundordnung war die Basis für das Offensivspiel, das phasenweise einem Sturmlauf glich. „Das gesamte Team hat enorm viel gearbeitet. Der Sieg war verdient, weil wir uns viele Chancen erarbeitet haben“, sagte Artem Kravets.

Mit dem dritten dreifachen Punktgewinn in Serie haben die Jungs aus Cannstatt nun den Anschluss an die vor ihnen platzierten Clubs hergestellt. Doch bei aller Freude über den aktuellen Lauf beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz bisher auch nur zwei Zähler. „Wir dürfen uns nichts vormachen. Wir haben noch nichts erreicht“, sagte der VfB Kapitän Christian Gentner. Eine Ansicht, die Artem Kravets teilt. „Wir werden uns jetzt nicht ausruhen“, sagte der Stürmer.

Er und seine Mitspieler werden in den nächsten Wochen weiter geschlossen daran arbeiten, dass der Vorsprung auf die Ränge 16, 17 und 18 weiter wächst. Am Sonntagmorgen absolvierten die VfB Profis aber zunächst einmal eine Regenerationseinheit, bei denen die Spieler der Startelf im Kraftraum ausradelten. Die Akteure, die eingewechselt worden beziehungsweise nicht zum Einsatz gekommen waren, arbeiteten zusammen mit dem Kader des VfB II auf dem Platz beim Spielersatztraining. Am Montag ist dann trainingsfrei, ehe am Dienstag von 10 Uhr an die Vorbereitung auf das Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt beginnt.

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