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DFB-Pokal, 08.02.2016

Der Torjäger mit der Topquote

Dank seiner Unbeschwertheit ist Pierre-Emerick Aubameyang zu einem der gefährlichsten Stürmer der Bundesliga geworden.

Es gibt so viele nette Anekdoten um Pierre-Emerick Aubameyang, die veranschaulichen was für ein schriller Spaßvogel er ist, dass es schwerfällt, sich für eine zu entscheiden. Da ist zum Beispiel die, wie er beim Heimspiel gegen Schalke (3:2) kurz vor dem Anpfiff noch einmal in die Dusche schlich, sich flugs ein T-Shirt mit Batman-Logo unters Trikot anzog – und dieses später nach seinem Treffer zum 3:1 als Gruß an seinen Kumpel Marco Reus präsentierte. „Ich habe das T-Shirt in meinem Rucksack in die Kabine geschmuggelt. Thomas Tuchel hätte es mir sonst verboten, weil es dafür eine gelbe Karte gibt“, erzählte Afrikas Fußballer des Jahres hinterher, als er aus der Kabine kam.

Dabei wäre die Schmuggelaktion gar nicht nötig gewesen. Denn Thomas Tuchel liegt nichts ferner, als dem 26-jährigen Gabuner den Schabernack auszutreiben und dadurch seine Freiräume einzugrenzen. „Man darf ihm diese Dinge nicht verbieten wollen“, sagt der BVB-Trainer, „man nimmt ihm sonst den Spaß und beraubt ihn seiner Stärke.“ Es ist nicht zuletzt die Unbeschwertheit, einfach sich selbst sein zu dürfen, dank der Pierre-Emerick Aubameyang zu einem der gefährlichsten Stürmer der Bundesliga und vor allem zum wichtigsten Spieler bei Borussia Dortmund geworden ist.

Treffsicher und mannschaftsdienlich

Ein Torjäger, wie ihn wohl jeder Trainer gerne in seinen Reihen hätte: pfeilschnell, treffsicher und obendrauf auch noch mannschaftsdienlich. „Wenn ich sehe, wie er sich freut, wenn er für andere Tore vorbereitet hat, geht mir das Herz auf“, schwärmt Thomas Tuchel.

Nachdem Pierre-Emerick Aubameyang im Sommer 2013 eigentlich für die Außenbahnen von AS Saint-Etienne geholt worden war, hat er sich inzwischen längst als einzige Sturmspitze etabliert. Weil er zuverlässig seine Tore erzielt – und das von Jahr zu Jahr immer noch mehr. In seiner ersten Saison beim BVB kam er in der Bundesliga auf 13 Treffer, vergangene Saison waren es 16. In der aktuellen Spielzeit hatte er nach 19 Spieltagen bereits 20 Tore erzielt. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte Torschützenkönig Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) 19 Mal getroffen – in der ganzen Saison.

Da lohnt sich der Blick auf den König der Torschützenkönige: Gerd Müller, dem in der Saison 1971/1972 ganze 40 Tore gelangen. Interessant in Bezug auf Pierre-Emerick Aubameyang dabei: Als Gerd Müller seinen Rekord aufstellte, hatte er nach 19 Spieltagen erst 18 Treffer auf seinem Konto. In der Bundesligatabelle scheint Bayern München für Borussia Dortmund uneinholbar – im Kampf des aktuellen BVB-Stars um die Bestmarke des ehemaligen Bayern-Stars scheint Pierre-Emerick Aubameyang in einer aussichtsreicheren Position zu sein.

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