Boulahrouz bleibt im Rennen
Das Weltmeisterschafts-Finale Deutschland gegen Holland oder Khedira, Tasci und Cacau gegen Boulahrouz bleibt im Bereich des Möglichen. Auch wenn der Weg für beide Teams noch weit ist, die niederländische Nationalmannschaft löste, wie die DFB-Elf tags zuvor, das Ticket für das Viertelfinale.
Die "Elftal" besiegte Italien-Bezwinger Slowakei ohne alles zeigen zu müssen mit 2:1. Auch wenn VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz den Platz auf der rechten Abwehrseite für dieses Spiel wieder an den nicht restlos überzeugenden Gregory van der Wiel von Ajax Amsterdam abgab, bleibt er als vierter Spieler des VfB im Wettbewerb und darf auf einen weiteren Einsatz für sein Heimatland hoffen.
Lange Zeit nicht entschieden
Die Slowaken konnten erst spät die Nervosität ablegen und an die Leistung aus der Vorrunde anknüpfen. Den Niederländern hingegen genügten ein solider Auftritt und einige wenige Glanzlichter für den Einzug in die Runde der letzten acht. So brachte eine typische Einzelaktion von Arijen Robben das 1:0. In der 18. Minute zog der Bayern-Akteur von rechts nach innen und zog mit links aus 20 Metern auf den kurzen Pfosten ab. Mitte der zweiten Spielhälfte hatte der Ex-Nürnberger Robert Vittek gleich zweimal die große Chance für die Slowakei den Ausgleich herzustellen, scheiterte aber beide Male aus aussichtsreicher Position an Torhüter Maarten Stekelenburg. Erst in der 84. Minute schafften die Holländer die Entscheidung. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld, der Vorarbeit von Dirk Kuijt gegen den herausgelaufenen Keeper Jan Mucha und dem Abschluss von Wesley Sneijder ins leere Tor war der slowakische Widerstand gebrochen. In der Nachspielzeit verwandelte Vittek noch einen Foulelfmeter zu seinem vierten Turniertreffer.





