Länderspiele, 15.06.2009

Starker Auftakt ohne Tore

Mit einem torlosen Remis ist die deutsche U21-Nationalmannschaft am Montagabend in das Unternehmen Europameisterschaft gestartet. Im mit 16.700 Zuschauern ausverkauften Göteborger Ullevi-Stadion traf die Elf von Interimscoach Horst Hrubesch mit Spanien auf einen heißen Turnierfavoriten und bestand eindrucksvoll diese erste Bewährungsprobe, wenngleich der Siegtreffer zum verdienten Erfolg nicht gelang. VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira führte die DFB-Junioren in seinem zwölften U21-Länderspiel als Mannschaftskapitän an und wurde von Hrubesch in der Rolle eingesetzt, die er auch beim Heimatclub spielt. Mit dem Hamburger Dennis Aogo an seiner Seite bildete er die zentrale Mittelfeldachse, allerdings ob des weiteren Personals mit überwiegend defensiveren Aufgaben. In einer schwungvollen Anfangsphase kamen die Spanier durch den Einsatz ihrer unzweifelhaft großen spielerischen Qualitäten und die DFB-Elf durch körperliche Präsenz, Tempo und Leidenschaft zu einigen Torraumszenen. Trotz der großen Erfahrung im Vereins- und internationalen Fußball, die die Akteure beider Seiten schon mit jungen Jahren vorzuweisen haben, war im ersten Durchgang einiges an Nervosität und wenig an Präzision zu sehen, sodass sich die Teams in Folge weitestgehend neutralisierten. Die deutsche Equipe überstand mit Fortune und durch einige Glanztaten ihres Keepers Manuel Neuer aus Gelsenkirchen zwei, drei richtig gute Chancen der da noch agileren Iberer, ehe auch die U21 des DFB noch einige Akzente setzen konnte und schon aufzeigte, dass in der zweiten Halbzeit ernst gemacht werden solle.

Kein Torerfolg ohne Vollstrecker

Denn nach der Pause investierte das deutsche Team noch mehr in die Partie und kam über die vielen Offensivkräfte im Mittelfeld, die allesamt ein gutes Spiel machten, zu weiteren aussichtsreichen Szenen.

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Gerade Ashkan Dejagah vom VfL Wolfsburg, eigentlich ebenfalls Mittelfeldspieler, aber mangels Alternativen von Horst Hrubesch gegen die Spanier als einzige Spitze eingesetzt, hatte die Führung für seine Farben einige Male auf dem Fuß. Der Werderaner Mesut Özil und Marko Marin aus Mönchengladbach wussten im Auftaktspiel auch durch gelungene Torszenen und einige Assists zu überzeugen. Was fehlte, war ein Vollstrecker, denn die vielen Versuche fanden einfach nicht ins Ziel. Die beste Chance hatte dann mit Özil nach einer gespielten Stunde auch einer der Kreativkräfte. Aber der Bremer geriet völlig frei beim Umspielen des Torhüters zu weit nach außen und schoss den spanischen Schlussmann Sergio Asenjo an, der eigentlich schon geschlagen schien. Die deutsche Elf zeigte nach dem Wechsel taktische Finesse und hatte nach dem Seitenwechsel die hoch gehandelte "Selección" stets unter Kontrolle. In der 81. Spielminute hatte Mesut Özil bei einem Alleingang noch einmal die große Chance zum Siegtreffer, scheiterte aber erneut am guten Asenjo. Die vielen Chancen wurden nicht genutzt, so dass sich Sami Khedira und Co. nach 90 Minuten mit dem 0:0 gegen die mit-favorisierten Spanier anfreunden musste, obschon mehr drin war.

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