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Länderspiele, 14.06.2009

Hochkarätig besetztes Turnier

Die deutschen Jugendnationalmannschaften sind momentan in Europa das Maß aller Dinge. Im Juli 2008 holte die U19 mit einem 3:1 gegen Italien den Pokal, und im Mai 2009 gelang selbiges der U17 mit einem 2:1 gegen die Niederlande. Ab Montag versucht nun die U21 mit VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira als Kapitän diese erfolgreiche Serie fortzusetzen. Die Endrunde des über zwei Jahre andauernden Wettbewerbs beginnt mit dem ersten Spiel der Gruppe B, in dem England und Finnland aufeinander treffen. Das Eröffnungsspiel ist ab 18.10 Uhr live im DSF zu sehen.

Acht Teams in Schweden dabei

Deutschland startet mit der Partie gegen Spanien um 20.15 Uhr (live im ZDF) in die 20. U21-Europameisterschaft, einem Turnier der UEFA, das seit 1978 ausgetragen wird. Es ist in zwei Abschnitte unterteilt, die Qualifikation und die Endrunde. Die Qualifikation begann am 31. März 2007 und dauerte bis zum 15. Oktober 2008. Hier setzte sich Deutschland zuerst in der Gruppenphase durch und musste anschließend in den Play-off-Spielen gegen die U21 aus Frankreich antreten, wo sich das Team von Interimstrainer Horst Hrubesch schließlich mit einem 1:1-Remis und einem 1:0-Sieg behauptete. Übrig geblieben für die Endrunde sind letztlich neben dem automatisch qualifizierten Gastgeberland Schweden sieben weitere Teams.

Insgesamt zwei Gruppen

In der deutschen Gruppe befinden sich die zum ersten Mal an einer Endrunde teilnehmenden Finnen, der zweimalige Titelträger England (1982 und 1984) und Spanien, das in den Jahren 1986 und 1998 den Pokal gewinnen konnte. In Gruppe A will die U21 von Gastgeber Schweden bei ihrer zweiten Endrunden-Teilnahme möglichst weit kommen.

Top

Im Auftaktmatch am Dienstag, 18.15 Uhr live im DSF, treffen die Skandinavier auf Weißrussland, das nach 2004 ebenfalls zum zweiten Mal die Qualifikation überstanden hat. Am Dienstagabend greift dann der fünfmalige Titelträger (1992, 1994, 1996, 2000 und 2004) und somit die erfolgreichste Nation, Italien, in das Turnier ein. Das DSF überträgt auch deren Auftaktpartie gegen Serbien ab 20.15 Uhr direkt. Serbien sicherte sich 1978 zum einzigen Mal die 60 Zentimeter große Sieger-Trophäe. Das Design des Pokals stammt von Bertoni aus Mailand. Nachdem Italien den Pokal in den neunziger Jahren dreimal hintereinander gewinnen konnte, durfte man den namenlosen Pokal behalten, und eine neue Trophäe entstand.

Mögliche Top-Stars von morgen

Nun kämpfen die möglichen Stars von morgen darum, am Ende oben zu stehen. Gastgeber Schweden setzt vor allem auf eine starke Defensive und seine beiden A-Nationalspieler in der Offensive, Rasmus Elm und Marcus Berg. Bei Italien sind alle Augen auf den dunkelhäutigen Inter Mailand Star Mario Balotelli gerichtet. Serbien gilt nach dem verlorenen Finale 2007 gegen die Niederlande als Turniermitfavorit und hat mit Manchester Uniteds Zoran Tosic, Miralem Sulejmani von Ajax Amsterdam und Herthas Gojko Kacar drei Topspieler in seinen Reihen. Die als Underdog geltenden Weißrussen bestechen vor allem durch mannschaftliche Geschlossenheit und sind immer für eine Überraschung gut, wie beim 1:1 gegen die deutsche U21 in einem Freundschaftsspiel am Anfang des Jahres. Spanien gehört ebenso wie Italien und Deutschland zu den Topfavoriten. Im Angriff sind sie mit Barcelonas Bojan Krkic, im Mittelfeld mit Raul Garcia von Atlético Madrid und im Tor mit Sergio Asenjo herausragend besetzt.

Deutschland mit vielen Bundesligaspielern

Gruppengegner Deutschland muss sich jedoch mit Schalkes Manuel Neuer im Tor und den Mittelfeldassen Sami Khedira vom VfB, Mesut Özil von Werder Bremen und dem Gladbacher Marko Marin nicht verstecken.
Die Engländer bestechen durch körperlich robustes Spiel und haben mit Arsenal Londons Theo Walcott einen Ausnahmespieler im Team. Finnland setzt wie Gastgeber Schweden auf die Defensive, ihr Schlüsselspieler wird wohl Mittelfeldakteur Tim Sparv von Halmstads BK sein.
Das ZDF überträgt bei dieser hochkarätig besetzten U21 Europameisterschaft alle Spiele mit Beteiligung der deutschen Mannschaft. Die weiteren Partien des Turniers zeigt das Deutsche Sportfernsehen.

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